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Mindestanlage
ab 500 Euro
Verzinsung
4,25 % p.a. + Bonus
Laufzeit
31.12.2026
Art
Digitales Wertpapier

Die Eckdaten

  • erwartete Rendite: 5,36 %*
  • davon Zins mit festem Zinssatz: 4,25 % p.a.
  • Bonus: max. 2,00 % p.a. bezogen auf den Investitionsbetrag (mehr erfahren)
  • Laufzeit: bis 31.12.2026
  • Produktart: Digitales Wertpapier
  • Emissionsvolumen: 800.000 Euro

*Inklusive Bonuszins. Prognosen sind kein verlässlicher Indikator der künftigen Wertentwicklung.

Bei diesem Projekt gibt es keine maximale Zeichnungssumme.

Das Projekt

Nach vier erfolgreich platzierten Crowdinvestings freuen wir uns auf das bereits fünfte gemeinsame Crowdinvesting mit der Wi IPP und deren verbundenen Unternehmen. Auch bei diesem Projekt können Sie durch eine an den Strompreis gekoppelte Bonuskomponente vom steigenden Strompreis profitieren.

Windenergie ist die wichtigste Quelle für erneuerbare Energien in Rheinland-Pfalz1: Mit rund 1.800 Windenergieanlagen hat das Bundesland die meisten Windenergieanlagen in Süddeutschland und die siebtmeisten Onshore-Anlagen im Bundesvergleich.2

Der Windpark Ober-Flörsheim besteht aus insgesamt acht Windenergieanlagen des Anlagentyps 1,5s des Herstellers GE Wind Energy mit einer Nabenhöhe von 65 Metern, einem Rotordurchmesser von 70,5 m und einer Nennleistung von jeweils 1,5 Megawatt (MW).

Mithilfe dieses Crowdinvestings finanziert die Emittentin den mittelbaren Ankauf von drei Windkraftanlagen, um deren Betrieb und damit auch die Erzeugung grüner Energie in den nächsten Jahren zu gewährleisten. Die Windräder erwirtschaften jeweils einen durchschnittlichen Jahresenergieertrag von rund 1.900.000 Kilowattstunden (kWh). Damit können rund 2.280 Privathaushalte mit grünem Strom versorgt werden.

 

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Windrad in Oer-Flörsheim

Windkraftanlage in Ober-Flörsheim

Ihre Chancen

  • Attraktive Anlagekonditionen mit Festverzinsung und variabler Bonuskomponente
  • Zweckgebundene Mittelverwendung für bereits bestehende Windkraftanlagen
  • Vielversprechendes Repowering-Potenzial der Anlagen
  • Keine Fremdkapitalfinanzierung und damit keine erstrangigen Ansprüche, welche im Insolvenzfall zuerst bedient werden müssten
  • Unterjährige Tilgung
  • Versicherung der Anlagen gegen wesentliche Schadensereignisse und Betriebsrisiken

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Ihre Risiken

  • Totalverlust des eingesetzten Vermögens (keine Nachschusspflicht)

Bitte informieren Sie sich sorgfältig über weitere bestehende Risiken.

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Beitrag zu UN-Zielen für Nachhaltige Entwicklung

Das Windprojekt unterstützt konkret zwei Ziele der Sustainable Development Goals (kurz SDG) der UN. Diese insgesamt 17 Ziele dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene. Konkret werden die beiden Ziele 7 und 13 unterstützt.

Ziel 7: Bezahlbare und saubere Energie
Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Mittelverwendung

  • Mittelbarer Ankauf von drei Windkraftanlagen in Ober-Flörsheim

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Die Windkraftanlagen Ober-Flörsheim

Bei dem Projekt „Ober-Flörsheim“ erwirbt die Emittentin Kommanditbeteiligungen an insgesamt drei Betreibergesellschaften, die seit 2002 jeweils eine Windenergieanlage im Windpark Ober-Flörsheim im Landkreis Alzey-Worms betreiben. Der Windpark Ober-Flörsheim besteht aus insgesamt acht Windenergieanlagen des Anlagentyps 1,5s des Herstellers GE Wind Energy mit einer Nabenhöhe von 65 Metern, einem Rotordurchmesser von 70,5 m und einer Nennleistung von jeweils 1,5 Megawatt (MW). Die drei Windräder erwirtschaften einen durchschnittlichen Jahresenergieertrag von rund 1.900.000 Kilowattstunden (kWh). Die durch die Kapitalanlage eingeworbenen Mittel sollen für die Kaufpreiszahlung der drei Kommanditbeteiligungen eingesetzt werden.

Windanleihe Ober-Flörsheim: Standorte

Die erzeugte Strommenge reicht aus, um ca. 2.280 Privathaushalte pro Jahr mit klimafreundlichen Windstrom zu versorgen. Die Ober-Flörsheim Portfolio GmbH & Co. KG wird die Kommanditbeteiligungen voraussichtlich mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01. Oktober 2022 erwerben und damit mittelbare wirtschaftliche Eigentümerin der drei Windenergieanlagen.

Das Windprojekt unterstützt zwei Ziele der Sustainable Development Goals (kurz SDG) der UN. Diese insgesamt 17 Ziele dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene. Konkret werden die beiden Ziele 7 und 13 unterstützt.

Ziel 7: Bezahlbare und saubere Energie
Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
Windanleihe Ober-Flörsheim: Rhamendaten

* Die Betreibergesellschaften profitieren von den derzeit hohen Monatsmarktwerten, die deutlich über der festen EEG-Vergütung liegen. Diese lagen in den Monaten Januar 2022 bis Juli 2022 in der Spanne von 10,825ct/kWh bis 27,824 ct/kWh. Für die Umsatzprognose unterstellen wir einen konservativ geschätzten durchschnittlichen Monatsmarktwert von 13 ct/kWh. Hinweis: Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Die Windkraftanlagen befinden sich seit 2002 in Betrieb und erwirtschafteten in den letzten fünf Jahren jahresdurchschnittlich rd. 1,9 Mio. kWh pro Jahr und Windenergieanlage. Ende 2022 läuft die gesetzliche EEG-Einspeisevergütung der Anlagen aus. Nach dem Auslaufen der gesetzlichen Einspeisevergütung sollen die Anlagen entweder weiterbetrieben werden oder durch leistungsstärkere Anlagen (Repowering) ersetzt werden, da der Standort ein gutes Repowering-Potenzial bietet.

Die drei Anlagen befinden sich ihrem Alter entsprechend in einem guten Zustand.

Die Windenergieanlagen stehen in einem Windpark bestehend aus insgesamt acht Windkraftanlagen. Aufgrund des gemeinsamen Netzanschlusses und der gemeinschaftlich genutzten Kabeltrasse, Wege sowie Übergabestationen werden die gemeinschaftlich genutzten Infrastrukturen des Windparks von einer Infrastrukturgesellschaft verwaltet und die Stromerträge im Rahmen eines Erlöspools zu je 1/8 auf die Betreibergesellschaften verteilt.

Flächensicherung

Die Flächen zum Betrieb der Windenergieanlagen sind von dem jeweiligen Grundstückseigentümer gepachtet. Die Anlagenflächen, die Fläche der Übergabestation und die Kabelgrundstücke sind durch beschränkt persönliche Dienstbarkeiten gesichert. Die beschränkt persönliche Dienstbarkeit regelt in diesem Fall, dass der Anlagenbetreiber das Recht zur Nutzung des betreffenden Grundstücks besitzt, bspw. zur Verlegung von Kabeln.

Betriebsführung

Die Ober-Flörsheim Portfolio GmbH & Co. KG (auch die „Gesellschaft“) wurde speziell für den Ankauf der hier beschriebenen Windenergieanlagen gegründet. Die Emittentin, verfügt nicht über eigene Mitarbeiter und wird die technische und kaufmännische Betriebsführung der Windenergieanlagen daher von einem hierfür spezialisierten Dienstleister auf Basis eines Servicevertrages durchführen lassen.

Wartungsverträge und Versicherungsschutz

Die Laufzeit der vor acht Jahren abgeschlossenen Vollwartungsverträge für die Windenergieanlagen mit dem Anlagenhersteller General Electric endet im Februar 2023. Für den Zeitraum danach wird eine wirtschaftliche Anschlussvereinbarung getroffen, die die technische Verfügbarkeit der Windenergieanlagen bestmöglich sichert. Angestrebt wird ein Vollwartungskonzept unter Ausschluss von Großkomponenten mit GE oder einer alternativen auf den Anlagentyp spezialisierten Wartungsfirma. Die Wartungsvereinbarungen umfassen nicht die Instandsetzung von Zuwegungen und Verkabelungen. Ferner bestehen Maschinenbruch- und Betriebsunterbrechungsversicherungen für die Windenergieanlagen.

Die mit der vorliegenden Kapitalanlage eingeworbenen Mittel sollen für die (Teil-)Kaufpreiszahlung der drei Kommanditbeteiligungen eingesetzt werden. Das restliche für die Kaufpreiszahlungen benötigte Kapital wird in Form von Eigenkapital in die Ober-Flörsheim Portfolio GmbH & Co. KG durch den Gesellschafter, die Wi IPP GmbH & Co. KG, eingebracht.

Verzinsung und Bonuskomponente

Für die Bereitstellung des Kapitals erhalten die Anleger/innen eine jährliche Verzinsung von 4,25%. Die Verzinsung der Kapitalanlage soll durch die laufenden Erträge der Ober-Flörsheim Portfolio GmbH & Co. KG bedient werden. Diese Erträge werden wiederum aus den Ausschüttungen der Betreibergesellschaften, bzw. dem Betrieb ihrer Windenergieanlagen erwirtschaftet.

Zur Teilkompensation der Folgen der steigenden Inflation erhalten die Anleger/innen potenziell eine variable Bonuskomponente, welche an die aktuelle Preisentwicklung auf den Energiemärkten gekoppelt ist. Die Höhe der variablen Bonuskomponente orientiert sich am technologiespezifischen Marktwert für Windkraftanlagen an Land. Der Marktwert beschreibt den monatlichen Wert der Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energiequellen (in diesem Fall aus Windkraftanlagen an Land). Für die Berechnung der Höhe der variablen Bonuskomponente werden die einzelnen Monatsmarktwerte für Wind an Land (Basis: https://www.netztransparenz.de/EEG/Marktpraemie/Marktwerte) eines Jahres gemittelt („Jahresmarktwert“). Je nach Höhe dieses gebildeten Jahresmarktwertes erhalten die Anleger/innen rückwirkend für das vergangene Kalenderjahr eine variable Bonuskomponente in Form einer weiteren Verzinsung des individuellen Anlagebetrags, die sich wie folgt darstellt:

  • 0,5% p.a., wenn der gemittelte Jahresmarktwert mehr als 9 ct/kWh beträgt
  • 1,0% p.a., wenn der gemittelte Jahresmarktwert mehr als 11 ct/kWh beträgt
  • 1,5% p.a., wenn der gemittelte Jahresmarktwert mehr als 13 ct/kWh beträgt
  • 2,0 % p.a., wenn der gemittelte Jahresmarktwert mehr als 15 ct/kWh beträgt

Sofern eine variable Bonuskomponente fällig ist, wird diese jeweils fünf Bankarbeitstage nach dem regulären Zinstermin am 30.06. eines Jahres für das abgelaufene Kalenderjahr ausgezahlt. Sofern eine Bonuskomponenten für das Jahr 2026 fällig ist, wird diese am 15.01.2027 zur Zahlung fällig.

Windanleihe Ober-Flörsheim: Entwicklung Monatsmarktwerte Wind an Land

Die Tilgung soll entweder ebenfalls aus dem laufenden Betrieb, über eine gegebenenfalls erforderliche Anschlussfinanzierung oder durch den Verkauf der Anlagen für ein Repowering-Vorhaben erfolgen.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die je Betreibergesellschaft vergüteten Jahresenergieerträge in den Jahren 2017 bis 2021 sowie den daraus abgeleiteten durchschnittlichen Jahresenergieertrag. Die dargestellten Windenergieerträge im Betriebsjahren 2018 und 2021 lagen aufgrund des verhältnismäßig schwachen Windaufkommens unter dem Durchschnitt.

Windanleihe Ober-Flörsheim: Jahresertagswerte

Nach Auslaufen der EEG-Vergütung Ende 2022 sollen die Windenergieanlagen wirtschaftlich weiterbetrieben werden. Dies soll durch Stromlieferverträge mit Direktvermarktern, sogenannte Power Purchase Agreements (PPA), sichergestellt werden. Dafür liegen dem Windpark Ober-Flörsheim bereits für die Jahre 2023 und 2024 entsprechende Angebote vor. Über 2024 hinaus werden die Preise und Märkte beobachtet, um für die Anlagen die bestmöglichen Preise sicherstellen zu können. Sollten die Windkraftanlagen im Rahmen eines Repowering-Vorhabens veräußert werden, wird der Kaufpreis so ausgestaltet, dass die noch ausstehenden Verbindlichkeiten vollumfänglich gezahlt werden können.

Die Ober-Flörsheim Portfolio GmbH & Co. KG fungiert als Emittentin der nachrangigen tokenbasierten Schuldverschreibung „Windanleihe Ober-Flörsheim“. Die Ober-Flörsheim Portfolio GmbH & Co. KG wird die künftige Gesellschafterin der drei Betreibergesellschaften sein, die jeweils eine Windenergieanlage in Ober-Flörsheim betreiben. Aktuell sind keine weiteren Assets in der Gesellschaft vorhanden.

Die wiwi Beteiligungs GmbH trägt als Komplementärin die persönliche Haftung und übt die Geschäftsführung für die Emittentin sowie für die Kommanditistin der Ober-Flörsheim Portfolio GmbH & Co. KG, der Wi IPP GmbH & Co. KG aus. Die wiwi Beteiligungs GmbH verfügt über ein Stammkapital von 25.000,- Euro und ist unter der Registernummer HRB 32249 im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern eingetragen. Jeweils einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind Matthias Willenbacher und Daniel Güttinger.

Die Wi IPP GmbH & Co. KG ist die Kommanditistin der Ober-Flörsheim Portfolio GmbH & Co. KG. Ihr Hauptgeschäftszweck besteht in der Beteiligung an Gesellschaften, die Erneuerbare-Energien-Anlagen betreiben. Die Wi IPP GmbH & Co. KG ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die geeignet sind, diesen Geschäftszweck zu fördern. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern unter der Registernummer HRA 30645 eingetragen. Komplementärin der Wi IPP GmbH & Co. KG ist ebenfalls die wiwi Beteiligungs GmbH.

Windanleihe Ober-Flörsheim: Organigramm

Das Angebot im Detail

Emittentin der vorliegenden Kapitalanlage ist die Ober-Flörsheim Portfolio GmbH & Co. KG, Schneebergerhof 14, 67813 Gerbach, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern unter HRA 30845. Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet.

Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb, die Verwaltung, die Stilllegung, das Repowering sowie die Veräußerung von Einrichtungen und Anlagen, die Strom aus Windenergie erzeugen, sowie der dafür notwendigen Infrastruktur und die Beteiligung an anderen Gesellschaften, die den zuvor genannten Geschäftszweck verfolgen.

Tokenbasierte Schuldverschreibung mit qualifiziertem Rangrücktritt und vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre

Die Mindestzeichnung beträgt 500,00 Euro. Anlagebeträge müssen durch 50 teilbar sein.

800.000,- Euro

Die Laufzeit der Windanleihe Ober-Flörsheim beginnt am 15. August 2022 und endet am 31. Dezember 2026, soweit nicht zuvor eine Kündigung aus wichtigem Grund erfolgt ist.

Die Emittentin ist berechtigt, die tokenbasierten Schuldverschreibungen ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von vier Wochen zum Ende eines Quartals ("Kündigungszeitpunkt") zu kündigen („ordentliches Kündigungsrecht“). Sollte die Emittentin von dem ordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen, erhält der Anleger/die Anlegerin eine Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von 20 % der Zinsen, die auf seinen/ihren Anlagebetrag vom Kündigungszeitpunkt bis zum Laufzeitende noch fällig geworden wären.

Ein ordentliches Kündigungsrecht des jeweiligen Anlegers/der jeweiligen Anlegerin besteht nicht. Ein etwaiges Recht zur außerordentlichen Kündigung der nachrangigen Teilschuldverschreibungen aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt (Ziff. 9 der Anleihebedingungen).

Die Anleger haben vorbehaltlich der Regelungen des Rangrücktritts und der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre das Recht auf Zahlung von jährlichen Zinsen in Höhe von 4,25 % p.a. ab Einzahlung bis einschließlich 31. Dezember 2026 bezogen auf den valutierten Anlagebetrag. „Valutierter Anlagebetrag“ bezeichnet den vom Anleger eingezahlten und auf dem Konto der Emittentin gutgeschriebenen ursprünglichen Anlagebetrag abzüglich bereits gezahlter Teilrückzahlungen der Emittentin. Zusätzlich können die Anleger/innen potenziell eine variable Bonuskomponente in Höhe von maximal 2,0% p.a. erhalten. Die Bonuskomponente ist an die Preisentwicklung auf den Energiemärkten gekoppelt.

Die Emittentin wird die tokenbasierten Schuldverschreibungen vorbehaltlich der Regelungen des Rangrücktritts und der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre wie folgt zurückzahlen:

Rückzahlungstag  (Teil-) Rückzahlung
Am 05. Juli 2024 25 % des ursprünglichen Anlagebetrages
Am 07. Juli 2025 25 % des ursprünglichen Anlagebetrages
Am 08. Januar 2027 50 % des ursprünglichen Anlagebetrages

Im Fall der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin werden Forderungen aus tokenbasierten Schuldverschreibungen erst nach den Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung erfüllt.

Der Nettoemissionserlös aus der tokenisierten Schuldverschreibung in Höhe von voraussichtlich 732.000 Euro,- Euro dient der (Teil-)Kaufpreiszahlung für den Erwerb der drei Windenergieanlagen.

Die Haftung des Anlegers/der Anlegerin ist auf den Anlagebetrag begrenzt. Eine Nachschusspflicht gegenüber der Emittentin besteht nicht.

Das Chancen-Profil der Windanleihe Ober-Flörsheim

Die Anleger/innen sollen durch die Ausgestaltung der variablen Bonuskomponente von der aktuellen Preisentwicklung auf den Energiemärkten profitieren und so die Folgen der Inflation bis zu einem gewissen Grad kompensieren können. Die Höhe der variablen Bonuskomponente orientiert sich am technologiespezifischen Marktwert für Windkraftanlagen an Land. Bleibt der Marktwert auf dem aktuell hohen Niveau oder steigt sogar noch weiter an, erhalten die Anleger/innen entsprechend eine höhere Bonuskomponente.

Die Windkraftanlagen sind bereits seit 2002 in Betrieb und wurden regelmäßig geprüft und gewartet. Sie befinden sich ihrem Alter entsprechend in einem guten Zustand. Es besteht nicht mehr das Projektentwicklungs- bzw. Baurisiko für die drei Anlagen, da diese Phasen bereits abgeschlossen wurden. Die Mittelverwendung ist zweckgebunden und darf daher nicht für andere Zwecke als die Kaufpreiszahlung für die drei Kommanditbeteiligungen eingesetzt werden.

Die Anlagenstandorte bieten ein vielversprechendes Repowering-Potenzial. Die Standorte werden bereits seit 2002 für den Betrieb von Windkraftanlagen genutzt. Somit liegen für den Standort umfangreiche und langjährige Ertragsdaten vor. Mit einer leistungsstärkeren Anlage können deutlich größere Strommengen produziert und eingespeist werden.

Das Gesamtinvestitionsvolumen inklusive aller Finanzierungsnebenkosten und Gebühren wird ohne eine Bank finanziert, welche in einem Insolvenzfall in der Regel erstrangige Ansprüche hätte und zuerst bedient werden müsste. Die gesamte Finanzierung wird mit Kapital aus der Crowdinvestingkampagne und Eigenkapital bereitgestellt.

Bereits während der Laufzeit der Kapitalanlage werden Teilbeträge aus der Kapitalanlage an die Anleger/innen zurückgeführt. Das Kapital ist nicht über die gesamte Laufzeit gebunden.

Die Windenergieanlagen sind gegen wesentliche Betriebsrisiken und Schadensereignisse versichert.

Die an der Ober-Flörsheim Portfolio GmbH & Co. KG beteiligten Gesellschaften bzw. Personen verfügen über langjährige Erfahrung mit dem Betrieb von Windkraftanlagen. Diese Expertise wird bei der Verwaltung und der kontinuierlichen wirtschaftlichen Optimierung der Windkraftanlagen von Nutzen sein. Die technische Betriebsführung soll von einem spezialisierten Dienstleister übernommen werden, welcher der Betreibergesellschaft als kompetenter und zuverlässiger Geschäftspartner bekannt ist.

Zum Erstellungszeitpunkt der vorliegenden Anlagebroschüre ist bekannt, in welche Objekte die Mittel aus der Kapitalanlage fließen. Somit entfallen Risiken weitgehend, die bestehen würden, wenn entsprechende Objekte erst identifiziert und erworben werden müssten. Da es sich um bestehende Anlagen handelt, entfallen zudem Bau- und Projektierungskosten.

Eine Nachschusspflicht der Kapitalgeber ist ausgeschlossen. Für den Kapitalgeber besteht also keine Verpflichtung, Zahlungen an die Emittentin zu leisten, die über die ursprünglich erbrachte Zeichnungssumme hinausgehen.

Das Risiko-Profil der Windanleihe Ober-Flörsheim

Nachfolgend können nicht sämtliche mit der Anlage verbundenen Risiken ausgeführt werden. Auch die nachstehend genannten Risiken können hier nicht abschließend erläutert werden. Die Reihenfolge der aufgeführten Risiken lässt keine Rückschlüsse auf mögliche Eintrittswahrscheinlichkeiten oder das Ausmaß einer potenziellen Beeinträchtigung zu.

Es besteht das Risiko des Totalverlusts des Anlagebetrags und der Zinsansprüche. Der Eintritt einzelner oder das kumulative Zusammenwirken verschiedener Risiken kann erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die erwarteten Ergebnisse der Emittentin haben, die bis zu deren Insolvenz führen könnten.

Individuell können dem Anleger zusätzliche Vermögensnachteile entstehen, etwa wenn der Anleger den Erwerb der Kapitalanlage durch ein Darlehen fremdfinanziert, wenn er trotz des bestehenden Verlustrisikos Zins- und Rückzahlungen aus der Kapitalanlage fest zur Deckung anderer Verpflichtungen einplant. Solche zusätzlichen Vermögensnachteile können im schlechtesten Fall bis hin zur Privatinsolvenz des Anlegers führen. Daher sollte der Anleger alle Risiken unter Berücksichtigung seiner persönlichen Verhältnisse prüfen und gegebenenfalls individuellen fachlichen Rat einholen. Von einer Fremdfinanzierung der Kapitalanlage (z. B. durch einen Bankkredit) wird ausdrücklich abgeraten.

Die Kapitalanlage ist nur als Beimischung in ein Anlageportfolio und nur für Anleger geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihres Anlagebetrages hinnehmen könnten. Diese Kapitalanlage eignet sich nicht für Anleger mit kurzfristigem Liquiditätsbedarf und ist nicht zur Altersvorsorge geeignet.

Bei den tokenbasierten Schuldverschreibungen handelt es sich um ein nachrangig ausgestaltetes Finanzprodukt. Die Nachrangforderungen des Anlegers treten im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin im Rang hinter die Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung zurück. Das heißt, der Anleger wird mit seinen Forderungen erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung dieser Forderungen berücksichtigt. Die Höhe der tatsächlichen Zahlungen an den Anleger ist damit abhängig von der Höhe der Insolvenzmasse. Reicht die Insolvenzmasse nicht aus, um auf nachrangige Forderungen im Insolvenzverfahren Zahlungen zu leisten, hätte dies für den Anleger den Totalverlust des Anlagebetrags zur Folge. Der Anleger trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Anleger wird dabei nicht selbst Gesellschafter der Emittentin und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Finanzierung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

Da die tokenbasierten Schuldverschreibungen unbesichert sind, könnte der Anleger im Insolvenzfall der Emittentin weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Anleger nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

Die tokenbasierten Schuldverschreibungen sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Die Anleger sind verpflichtet, die tokenbasierten Schuldverschreibungen bis zum 15. August 2023 weder direkt oder indirekt zur Veräußerung anzubieten noch zu veräußern, noch eine Veräußerung anzukündigen oder sonstige Maßnahmen zu ergreifen, die einer Veräußerung wirtschaftlich entsprechen. Aufgrund dessen kann der Anleger seine tokenbasierten Schuldverschreibungen nicht vor Ablauf des 15. August 2023 veräußern, so dass er über seine Einlage bis zu diesem Zeitpunkt nicht frei verfügen kann. Anleger können die erworbenen tokenbasierten Schuldverschreibungen vor dem Ablauf der Laufzeit möglicherweise nicht veräußern, weil derzeit kein mit einer Börse vergleichbarer Markt für den Handel von tokenbasierten Schuldverschreibungen existiert. Ob sich ein solcher Markt entwickelt, ist ungewiss. Ein Handel der tokenbasierten Schuldverschreibungen an einem kleinen Markt für tokenbasierte Schuldverschreibungen kann sich als illiquide oder unmöglich herausstellen.

Für alle Zahlungsansprüche der Anleger aus der Anleihe (Zinsen, Vorfälligkeitsentschädigung und (Teil-)Rückzahlung) gilt eine vorinsolvenzrechtliche Durchsetzungssperre. Daher sind Zahlungen auf die Zahlungsansprüche solange und soweit ausgeschlossen, soweit die Zahlungen

  • zu einer Zahlungsunfähigkeit der Emittentin im Sinne des § 17 InsO oder einer Überschuldung der Emittentin im Sinne des § 19 InsO führen oder
  • bei der Emittentin eine Zahlungsunfähigkeit im Sinne von § 17 InsO oder eine Überschuldung im Sinne von § 19 InsO bereits besteht.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre kann zu einer dauerhaften Nichterfüllung der Ansprüche des Anlegers aus der Anleihe führen. Daher ist das Bestehen eines Anspruchs der Anleger auf Zahlungen von der wirtschaftlichen Situation der Emittentin und insbesondere auch von deren Liquiditätslage abhängig.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre bewirkt eine Wesensänderung der Geldhingabe vom bankgeschäftstypischen Darlehen mit unbedingter Rückzahlungsverpflichtung hin zur unternehmerischen Beteiligung mit einer eigenkapitalähnlichen Haftungsfunktion. Das investierte Kapital des Anlegers wird zu wirtschaftlichem Eigenkapital bei der Emittentin und dient den nicht im Rang zurückgetretenen Gläubigern als Haftungsgegenstand. Es besteht das Risiko, dass das Vermögen der Emittentin zu Gunsten dieser Gläubiger aufgezehrt wird.

Dem Anleger wird ein Risiko auferlegt, das an sich nur Gesellschafter trifft, ohne dass ihm zugleich die korrespondierenden Informations- und Mitwirkungsrechte eingeräumt werden. Für Anleger besteht insoweit das Risiko, dass im Falle eines entsprechenden Verlustes die Gesellschafter entgegen den Interessen des Anlegers die Fortsetzung der Geschäftstätigkeit beschließen und eine Einstellung nicht erfolgt. Hierdurch besteht das Risiko des vollständigen Verlustes des eingesetzten Kapitals. Für den Anleger bedeutet dies, dass das von ihm übernommene Risiko in gewisser Hinsicht sogar über das unternehmerische Risiko eines Gesellschafters hinausgehen kann.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre gilt bereits für die Zeit vor Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Der Anleger kann demzufolge bereits dann keine Erfüllung seiner Ansprüche aus der Anleihe verlangen, wenn die Emittentin im Zeitpunkt des Leistungsverlangens des Anlegers überschuldet oder zahlungsunfähig ist oder die Erfüllung der Zahlungsansprüche der Anleger zu einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit führen würde. Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre kann zu einer dauerhaften, zeitlich nicht begrenzten Nichterfüllung der Ansprüche des Anlegers führen. Der Anleger übernimmt mit der Anleihe ein Risiko, welches über das allgemeine Insolvenzausfallrisiko hinausgeht.

Für den Anleger besteht das Risiko, dass er im Falle des Vorliegens einer vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre keine Zahlungen zum eigentlichen Zahlungstermin mangels Vorliegens eines Anspruchs von der Emittentin verlangen kann. Wird die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre nicht beseitigt, hat dies den Totalverlust des Anlagebetrags für den Anleger zur Folge.

Bei Inanspruchnahme des gesetzlichen Widerrufsrechts durch Anleger besteht aufgrund der dann entstehenden Verpflichtung der Emittentin zur Rückzahlung bereits eingezahlter Anlagebeträge das Risiko, dass es zu entsprechenden Liquiditätsabflüssen bei der Emittentin kommt. In diesem Fall könnten geplante Investitionen nicht oder nicht wie geplant vorgenommen werden. In einem solchen Fall könnten die wirtschaftlichen Ergebnisse der Emittentin von der Prognose abweichen.

Die Blockchain-Technologie sowie alle damit in Verbindung stehenden technologischen Komponenten befinden sich nach wie vor in einem frühen technischen Entwicklungsstadium. Der „Windanleihe Ober-Flörsheim“ entsteht, indem die Emittentin die Anzahl der gezeichneten „Windanleihe Ober-Flörsheim“ auf der Blockchain generiert und dann auf die Wallet Adressen der Anleger überträgt, indem die „Windanleihe Ober-Flörsheim“ den jeweiligen Adressen der Anleger zugewiesen werden. Die Blockchain-Technologie kann Fehler enthalten, die derzeit nicht bekannt sind, aus denen sich zukünftig aber unabsehbare Folgen ergeben könnten. Die Blockchain-Technologie kann ferner technischen Schwierigkeiten ausgesetzt sein, die deren Funktionsfähigkeit beeinträchtigt. Ein teilweiser oder vollständiger Zusammenbruch der Blockchain kann die Emission der tokenbasierten Schuldverschreibung und die Handelbarkeit der „Windanleihe Ober-Flörsheim“ stören oder unmöglich machen. Im schlimmsten Fall kann dies zum unwiederbringlichen Verlust der „Windanleihe Ober-Flörsheim“ und damit zum Verlust der tokenbasierten Schuldverschreibungen führen.

Da es sich um eine nachrangige tokenbasierte Schuldverschreibung mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre handelt, darf die Anleihe nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei der Emittentin nicht zur Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung führen würde. Wäre dies der Fall, verlängert sich die Laufzeit der Anleihe automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Anleger nicht empfehlenswert, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurückzuerhalten. Würde die wirtschaftliche Schieflage der Emittentin nicht behoben, könnte es zum Teil- oder Totalverlust des investierten Vermögens und der Zinsansprüche kommen.

Die „Windanleihe Ober-Flörsheim“ werden bei ihrer Ausgabe den jeweiligen Wallets der Anleger zugeteilt. Die „Windanleihe Ober-Flörsheim“ sind dem Anleger nur über dessen jeweilige persönliche Wallet-Adresse („Public Key“) zugeordnet. Der sog. Public Key ist mit einem Briefkasten vergleichbar: jeder der den Public Key kennt, kann Transaktionen („Briefe“) an diesen senden. Der Private Key ist wiederum mit einem Briefkastenschlüssel vergleichbar: derjenige, der den Schlüssel hat, kann die Transaktionen („Briefe“) entgegennehmen und bei Bedarf weitersenden. Für die Nutzung der Blockchain benötigt der Nutzer einen Private Key. Der Private Key wiederum generiert einen Public Key, welcher – wie der Public Key selbst – aus einem einzigartigen Hashwert besteht. Hashwerte sind Prüfsummen, die für die Verschlüsselung von Nachrichten mit variabler Länge verwendet werden. Jeder, der den Public Key und den Private Key kennt, kann auf das Guthaben zugreifen und verwenden. Sollte der Private Key in die Hände Dritter gelangen, so kann dieser Dritte die Wallet eines Anlegers missbrauchen und unbefugt Vermögenstransaktionen vornehmen. Die Emittentin kennt den Private Key eines Anlegers nicht, sie kann den Private Key weder wiederbeschaffen noch den Zugang zu den Wallets auf irgendeine andere Weise wiederherstellen oder ermöglichen. Der Verlust des Private Key, auch wenn dieser schlichtweg „vergessen“ wurde, führt zu einem unwiederbringlichen Verlust der „Windanleihe Ober-Flörsheim“ und damit zu einem Totalverlust für den Anleger.

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger/innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

Informationen zu Quellen & Bildrechten

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