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Mindestanlage
ab 250 Euro
Verzinsung
7,00 % p.a. + Bonus
Laufzeit
30.06.2027
Art
Digitales Wertpapier

Die Eckdaten

Die Getränkemarke mit ökologischem Mehrwert

OSTMOST besitzt einen einzigartigen ökologischen Mehrwert und fühlt sich damit richtig gut beim Trinken an: Jeder Schluck ist Naturschutz pur. Denn mit jedem Schluck OSTMOST werden alte Streuobstwiesen erhalten und neue für künftige Generationen angepflanzt.

Die Basis der Getränke sind die handgeernteten alten Apfelsorten der naturbelassenen, ökozertifizierten Streuobstwiesen. Aus ihnen produziert OSTMOST hochwertige Säfte, Schorlen und Cider.

Die OSTMOST-Mission

Zum Schutz der Streuobstwiesen hat OSTMOST ein nachhaltiges Nutzungskonzept entwickelt, das den Erhalt von Streuobstwiesen sichert und die Neupflanzung von alten Obstsorten ermöglicht.

Ihr Ziel ist es, die Landwirt/innen deutlich über Marktniveau zu entlohnen, sodass die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen wieder attraktiv und die Artenvielfalt erhalten wird.

Das Besondere an OSTMOST

Aus Streuobst gewonnener Apfelsaft hat aufgrund der Vielfalt der alten Apfelsorten ein völlig anderes und hochwertigeres Geschmacksbild als Saft aus Plantagenobst – vollmundig und gesünder.

Denn die heimischen Sorten punkten mit wichtigen Stoffen wie Polyphenolen. Diese Antioxidantien sind in Bio-Säften aus monokulturellem Plantagenanbau weniger zu finden.  So entstehen bei OSTMOST in Verbindung mit anderen regionalen Superfoods wie rote Bete oder Aronia-Beeren einzigartige Geschmackskreationen, die innovativ und superlecker sind.

Streuobstwiesen als wertvolle Biotope

Ostmost: Äpfel Pflücken

Streuobstwiesen sind mit einer Artenvielfalt von über 5.000 Tier- und Pflanzenarten Biotope und Genreservoirs von unschätzbarem Wert. Ein alter Streuobstbaum allein dient als Lebensraum für über 1.000 Tier- und Insektenarten. Im Gegensatz zum monokulturellen Plantagenanbau, sichern Streuobstwiesen die Biodiversität der regionalen Flora und Fauna und dass obwohl sie von uns Menschen kultiviert und wirtschaftlich genutzt werden. Die Nutzung der Erträge ist daher eine besondere Form der nachhaltigen Landwirtschaft.

Leider werden Streuobstwiesen seit Jahrzehnten gerodet, da die Bewirtschaftung aufgrund zu niedriger Rohstoffpreise für Landwirt/innen oftmals nicht mehr rentabel ist. In Deutschland sind in den letzten 70 Jahren bereits 80 % abgeholzt worden (NABU 2013).

Der Rückgang dieser Biotope trägt direkt zum Artensterben bei: allein in Deutschland gelten heute rund ein Drittel aller vorkommenden Arten (Tiere, Pflanzen, Pilze) als vom Aussterben gefährdet.

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Ihre Chancen

  • attraktive Anlagekonditionen mit Festzins und variabler Bonuskomponente
  • Nutzung alter Obstsorten als Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu herkömmlichen Getränkeanbietern
  • Wachsender Markt für nachhaltige und regionale Lebensmittel in Deutschland
  • Erfahrene Gründer und Gesellschafter mit großer Expertise
  • Etabliertes Geschäftsmodell, womit in der Vergangenheit signifikante Umsätze erzielt werden konnte

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Ihre Risiken

  • Totalverlust des eingesetzten Vermögens

Bitte informieren Sie sich sorgfältig über weitere bestehende Risiken.

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Beitrag zu UN-Zielen

Die von der UN ausgerufenen insgesamt 17 Ziele (SDGs) dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene. Insbesondere zahlt dieses Projekt auf die Ziele 2, 9, 12 und 15 ein.

UN-SDG: Kein Hunger
06_Icon Ziel 09
UN-SDG: Ziel 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion
SDG_15-3

Mittelverwendung

  • Ausbau des Vertriebs zur Erschließung des nationalen Bio-Lebensmitteleinzelhandels
  • Erweiterung des Produktsortiments
  • Umsetzung der unternehmerischen Wachstumsstrategie
  • Steigerung Markenbekanntheit national
  • Finanzierung des laufenden Betriebs

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Zeit für Ihre Fragen

Ostmost: Webinar am 7. Juli

Im kostenfreien Webinar am 5. Juli, 19.00 Uhr erfahren Sie von Gründer Dennis Meier und seinem Team alles Wichtige über die OSTMOST-Mission, das Crowdinvesting und die Verwendung der eingesammelten Gelder.

Während des kostenfreien Webinars haben Sie außerdem die Möglichkeit, Fragen an das OSTMOST-Team und Carlotta Claußen (Business Development bei WIWIN) zu stellen, die in der abschließenden Q&A-Session beantwortet werden.

Jetzt anmelden

Unterstützen Sie OSTMOST beim Schutz der Streuobstwiesen mit Ihrer Investition in dieses nachhaltige Start-up!

Sie interessieren sich für das OSTMOST-Crowdinvesting? In unserem Newsletter erhalten Sie alle weiteren Informationen sowie den Starttermin.

Das Angebot im Detail

Anbieterin und Emittentin der vorliegenden Kapitalanlage ist die Streuobstwiesen Manufaktur GmbH, Moosdorfstrasse 7 – 9, 12435 Berlin eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 159890 B. Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet.

Der Gesellschaftszweck der Emittentin ist die nachhaltige Herstellung sowie der Vertrieb und die Vermarktung von alkoholfreien und alkoholhaltigen Getränken (mit Ausnahme von Spirituosen), Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln zum Zwecke der Förderung des Erhalts deutscher und europäischer Streuobstwiesenkulturen, sowie internationaler Regenwälder und derer nachhaltiger Bewirtschaftung, sowie alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte zum Zweck der Erhaltung und Förderung der Biodiversität.

Tokenbasierte Schuldverschreibungen „OSTMOST Wachstumsfinanzierung“

Die Mindestzeichnung beträgt 250 Euro. Anlagebeträge müssen durch 50 teilbar sein.

1.500.000 Euro

Die Laufzeit der digitalen Schuldverschreibungen beginnt am 1. Juli 2022 und endet am 30. Juni 2027.

Die Emittentin ist berechtigt, die tokenbasierte Schuldverschreibung ab dem 1. Juli 2025 ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von sechs Wochen zum Ende eines Kalenderquartals zu kündigen. Die Rückzahlung der digitalen Schuldverschreibungen erfolgt bei einer Kündigung durch die Emittentin zum Nennbetrag zzgl. einer Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von 70 % der ausstehenden Zinszahlungen des Nennbetrags am fünften Bankarbeitstag nach Wirksamwerden der Kündigung.

Die Anleger/innen der digitalen Schuldverschreibungen „OSTMOST Wachstumsfinanzierung“ haben ab Einzahlung das Recht auf Zahlung von jährlichen Zinsen in Höhe von 7 % p. a. bis einschließlich 30. Juni 2027. Die Zinsen werden jährlich nachträglich an jedem Zinstermin fällig. Zinstermin ist jeweils der fünfte Bankarbeitstag nach Ablauf eines Zinslaufs. Zinsen werden ab dem Tag der Einzahlung nach der Methode act/act berechnet. Die Berechnung der Zinsen erfolgt durch die Emittentin. Aufgrund der Berechnung der Zinsen für den Anleger ab dem Tag der Einzahlung des Nennbetrags der digitalen Schuldverschreibungen werden Stückzinsen nicht berechnet und sind daher vom Anleger nicht zu zahlen.

Die Emittentin gewährt in Abhängigkeit, der von ihr in einem Zinslauf verkauften Flaschen, einen jährlichen Bonuszins in Höhe von

  • 2 % bei mehr als 5.000.000 bis 10.000.000,
  • 3 % bei mehr als 10.000.000 bis 20.000.000 und
  • 7 % bei mehr als 20.000.000 verkauften Flaschen.

Ebenfalls erfolgt eine Beteiligung am Netto-Erlös aus einem Exit abzüglich der Kosten und möglicher Liquidationspräferenzen, sofern dieser während der Laufzeit der tokenbasierten Schuldverschreibungen erfolgt.

Die Emittentin wird die digitalen Schuldverschreibungen vorbehaltlich der Regelungen des Rangrücktritts und der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre am fünften Bankarbeitstag nach dem Ende der Laufzeit, mithin am 7. Juli 2027, unbar durch Überweisung auf ein Konto des Anlegers oder der Anlegerin zum Nennbetrag zurückzahlen. Der Rückzahlungsbetrag entspricht dem Nennbetrag der digitalen Schuldverschreibungen.

Im Fall der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin werden Forderungen aus der digitalen Schuldverschreibung erst nach den nicht nachrangigen Forderungen und den Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung erfüllt.

Der Nettoemissionserlös der digitalen Schuldverschreibungen dient der Finanzierung des laufenden Betriebs sowie der Umsetzung der unternehmerischen Wachstumsstrategie, insbesondere dem Ausbau des Vertriebs.

Es wird kein Agio erhoben.

Die Haftung der Anleger/innen ist auf den Anlagebetrag (Nennbetrag) begrenzt. Eine Nachschusspflicht gegenüber der Emittentin besteht nicht.

Die digitalen Schuldverschreibungen enthalten eine qualifizierten Rangrücktritt einschließlich vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre. Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre bewirkt eine Wesensänderung der Geldhingabe von einer bankgeschäftstypischen Kapitalanlage mit unbedingter Rückzahlungsverpflichtung hin zu einer unternehmerischen Beteiligung mit einer eigenkapitalähnlichen Haftungsfunktion. Die Zahlungsansprüche aus den digitalen Schuldverschreibungen können aufgrund der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre bereits vor Eröffnung eines Insolvenzverfahrens dauerhaft nicht durchsetzbar sein und der Ausschluss dieser Ansprüche kann dauerhaft und für unbegrenzte Zeit wirken.

OSTMOST ist Artenschutz und Erhalt von Lebensraum in Flaschen gefüllt.

Seit 2014 nutzen wir bio-zertifiziertes Streuobst für Säfte, Cider und Schorlen und erhalten so unsere kleinen, regionalen Regenwälder – die heimischen Streuobstwiesen.

Streuobstwiesen zählen mit 5.000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas! 1, 2

Aufgrund von Flächenversiegelungen und der Intensivierung der Landwirtschaft ist der Bestand von Streuobstwiesen in Deutschland seit 1955 schon zu 80% zurückgegangen.

Damit gehören sie heute leider auch zu den am stärksten gefährdeten Biotopen in Mitteleuropa.3

1Mader, Hans-Joachim: Die Tierwelt der Obstwiesen und intensiv bewirtschafteten Obst- plantagen im quantitativen Vergleich In: Natur u. Landschaft. 11/1982, Stuttgart, S. 371– 377. ISSN 0028-0615
22Rösler, Markus: Erhaltung und Förderung von Streuobstwiesen, Analyse und Konzept – Modellstudie am Beispiel der Gemeinde Boll, 2. korrigierte und ergänzte Auflage, Bad Boll, 1996
3Kilian, Stefan.: Bestands- und Bedarfssituation zum Streuobstbau in Bayern aus fachlicher Sicht. In Heimisches Streuobst ist wieder gefragt. Eine Chance für Landwirtschaft und Natur. 11. Kulturlandschaftstag 2013. Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Freising, S. 9–24

Dieser dramatischen Entwicklung für Mensch und Natur setzen wir etwas entgegen. Der Verein Äpfel und Konsorten e.V. wird ins Leben gerufen, um den Rückgang der Streuobstwiesen aufzuhalten. Kurze Zeit später wird die Streuobstwiesen Manufaktur GmbH aus der Idee des „Schutz-durch-Nutzung-Prinzips“ heraus gegründet. Ziel ist es, mit beiden Organisationen eine Veränderung der Wertschätzung und -schöpfung für diese heimischen Biotope zu erreichen.

Warum wir solche Streuobstfans sind:
Um gleich mit einem weitverbreiteten Irrtum aufzuräumen: Streuobst ist nicht gleich Fallobst. Streuobst beschreibt eine naturverträgliche Anbauform in der Landwirtschaft, bei der Bäume “verstreut” auf der Wiese stehen. Obwohl wir Menschen Streuobstwiesen zum Anbau von Lebensmitteln nutzen, sind sie Lebensräume mit hoher Biodiversität. Als Agroforstsystem sind sie gut für den Humusaufbau im Boden, den Wasserhaushalt auf der Fläche und die Klimaregulierung. Alte Obstsorten können hier pestizidfrei angebaut und erhalten werden. Streuobst ist einfach gesünder - für dich und unser gesamtes Ökosystem.

Wieso verschwindet der Streuobstanbau trotz dieser Vorteile?

Die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen ist aufwendiger als die von konventionellen Obstplantagen. Immer mehr Landwirt:innen sehen sich daher gezwungen ihre Wiesen aufzugeben. Die positiven Effekte, die Streuobstwiesen auf Mensch und Umwelt haben, werden heutzutage leider nicht vom Markt bezahlt. Eigentlich ist es ganz einfach. Die Arbeit auf Streuobstwiesen muss sich für Landwirt/innen wieder lohnen – der Preis für ihr Obst muss steigen. Und hier kommt OSTMOST ins Spiel:

Mit über 7,5 Millionen produzierte Flaschen konnten wir bisher über 2.000 Tonnen gesundes, biozertifiziertes Streuobst für faire Preise abnehmen. Das entspricht allein in 2022 mehr als 25 großen Fußballfeldern voll Streuobstwiese. Und wir haben noch mehr mit euch vor: Bis 2026 wollen wir weitere 40 Millionen Flaschen produzieren und so den Erhalt von regionalen Streuobstwiesen substanziell und langfristig für die Zukunft sicherstellen! Werde Teil von unserer Vision und ernte dabei saftige Rendite.

Unsere Wirkung: Schutz durch Nutzung

Durch OSTMOST bringen wir Streuobst wieder ins Bewusstsein der Gesellschaft und bieten allen die einfache Möglichkeit, zum Erhalt von Lebensraum und Artenschutz beizutragen. Was du dafür brauchst? Durst! – Denn mit jedem Schluck werden Streuobstwiesen gerettet und Lebensraum gesichert.

Das passiert auf zwei Wegen:

Durch ein „Aufpreis-Modell“ wird der ökologische Mehrwert der Streuobstwiese in das Produkt eingepreist. Mit dem zusätzlichen Ertrag können wir einen fairen Preis für den Rohstoff zahlen, der Landwirt/innen den Mehraufwand für die nachhaltige Bewirtschaftung angemessen vergütet. Statt in deinem Namen und erst nach dem Kauf für den guten Zweck zu spenden, ist bei OSTMOST dein Beitrag für das Ökosystem also bereits in der Produktion mitgedacht und sichergestellt.

Wir wollen nicht weniger, als den Wirtschaftskreislauf “Apfel” verändern. Aber auch nachträglich fördern, finden wir eine super Sache. Deswegen testen und unterstützen wir neue, nachhaltige Obstanbauformen und arbeiten gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein Äpfel und Konsorten e.V. am Erhalt und der Neupflanzung von Wiesen im Osten Deutschlands.

OSTMOST: Aufpreismodell

Der konventionelle Obstbau auf Plantagen ist stark abhängig von der regelmäßigen Nutzung von Umweltgiften, wie Pestiziden, Fungiziden und Herbiziden. Selbst im Bio-Anbau! Das liegt neben der engen Anordnung der monokulturellen Bäume, vor allem an den auf Effizienz gezüchteten Sorten, die du aus dem Supermarkt kennst. Die alten Apfelsorten der heimischen Streuobstwiesen sind sehr viel resistenter gegen Umwelteinflüsse. So kann Streuobst ohne den Einsatz von Pestiziden angebaut werden und ist so doppelt gut für Mensch, Tier und unsere Umwelt. Wir sprechen daher beim Streuobstanbau oft von „besser als Bio“ oder „beyond Bio“.

Mit der Kampagne “Reclaim Streuobstwiesen” engagieren sich OSTMOST und der Äpfel und Konsorten e.V. schon seit über 8 Jahren für den Erhalt des bedrohten Brandenburger Streuobstbestands. Durch Pacht und Kooperationen schützen wir Streuobstwiesen und legen neue Flächen an. Wir helfen anderen Streuobst-Initiativen und Landwirt/innen, den vorhandenen Bestand zu pflegen und alte regionaltypische Apfelsorten zu erhalten. Seit 2018 ist der Verein zentrale Kompetenzstelle für Streuobst in Brandenburg und vernetzt mit Konferenzen, Schulungen und Öffentlichkeitsarbeit nationale Streuobstakteure. Mit über 100 Mitgliedern, mehreren hundert Baumpat/innen und vielen engagierten Unternehmen und Spender/innen setzen wir uns so vor Ort für die Zukunft von Streuobst ein.

OSTMOST: Äpfel und Konsorten

OSTMOST und das Prinzip „Schutz durch Nutzung“ unterstützt die von den Vereinten Nationen in 2015 beschlossenen Sustainable Development Goals. Die insgesamt 17 Ziele dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene.

Konkret fördert OSTMOST durch den Erhalt von Streuobstwiesen vor allem den nachhaltigen Obstanbau in der Landwirtschaft durch kleine Produzenten und sichert so eine klimaschonende und bessere Ernährung der Zukunft. Durch die Förderung dieser Ökosysteme verbessern wir das Leben an Land nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Tiere und Insekten der Biotopfläche. Durch das Aufpreismodell für Streuobstlandwirt/innen werden regionale Infrastrukturen geschaffen, stabilisiert und Verbraucher:innen für einen nachhaltigen Konsum sensibilisiert und motiviert.

UN-SDG: Kein Hunger
06_Icon Ziel 09
UN-SDG: Ziel 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion
SDG_15-3

Die Produkte: Getränke für eine neue Generation

OSTMOST produziert Säfte, Schorlen und Cider in zertifizierter Bio-Qualität und verzichtet dabei komplett auf Zusätze jeglicher Art, wie Zucker, Aroma oder Haltbarkeitsmacher. Zum Süßen nutzen wir lediglich den Apfelsaft selbst, welcher neben dem natürlichen Fruchtzucker noch eine Menge an sekundären Pflanzenstoffen enthält, die gut für das Immunsystem sind.

Als Basis aller unserer Getränke nutzen wir altbewährte Mostapfelsorten, wie den “Minister von Hammerstein”, den “geflammten Kardinal” oder die “gelbe Schafnase”. Aufgrund der Vielfalt der alten Apfelsorten hat OSTMOST ein sehr hochwertiges und charaktervolles Geschmacksbild. Die Vollmundigkeit führt oftmals zu der Erkenntnis: „Schmeckt ja wie bei Oma.“

Die alten Streuobstsorten sind dank einem höheren Anteil an sekundären Pflanzenstoffen wie Polyphenolen gesünder. In den “modernen” Sorten aus unseren Supermärkten wurden diese Polyphenole herausgezüchtet, da sie säuerlich schmecken und zur Bräunung des Fruchtfleisches führen. Ein Irrsinn! Denn neben den positiven Effekten auf die Gesundheit, gehen Polyphenole eine Verbindung mit den allergieauslösenden Eiweißen im Apfel ein. Dadurch können OSTMOST Säfte auch für Allergiker/innen wieder verträglich sein.

  • Genuss - Qualität: OSTMOST schmeckt besonders lecker: Basis aller unserer Getränke sind alte Apfelsorten von Streuobstwiesen. Durch die Verwendung einer Vielzahl verschiedener Apfelsorten wird unser Saft besonders intensiv und tief im Geschmack. Süß ist Apfel sowieso. Doch gerade die Säure der Polyphenole ist es, die Streuobstsaft so vollmundig macht und ihn von anderen Säften abhebt.
  • Kunst - Design: OSTMOST sieht anders aus: Wir machen Getränke für die Käufer/innen von morgen, die mit ihrem Konsum etwas Gutes bewirken – ohne Abstriche in Sachen Qualität und Style zu machen. Auf den Etiketten findest du unsere Krafttiere, für die Streuobstwiesen ein Zuhause bieten. Sie wurden von den Low Bros gestaltet – zwei Künstlern mit Wurzeln im Graffiti, die unsere Mission unterstützen und mit ihrem ikonischen Design zum Leben erweckt haben.
  • Verantwortung - Mission: Konzern-Limos sind out. Die Zukunft trinkt möglichst regional, natürlich und sucht nach Unternehmen, die sich ihrer öko-sozialen Verantwortung bewusst sind. OSTMOST hat sich dem Erhalt der Streuobstwiese verschrieben. Deshalb zahlen wir Landwirt/innen höhere Preise für ihre alten Apfelsorten. So machen wir diese Anbauform wieder rentabel. Der Handel und die Trinker/innen werden durch ihre Kaufentscheidung zu Unterstützer/innen dieser Mission.
  • Teilhabe - Saftivismus: OSTMOST ist eine Marke zum Anfassen. Gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein Äpfel und Konsorten e.V. machen wir ökologisches Handeln und unsere Wirkung erlebbar. Jede/r hat die Möglichkeit aktiv an den Aktionen rund um das Thema Streuobst teilzunehmen.

Potenziale, Planung und Mittelverwendung

Nachhaltigkeit ist ein Megatrend und vor allem in Deutschland ein Thema, das gekommen ist, um zu bleiben. Bei Lebensmitteln und Getränken achtet inzwischen fast 1/3 der Konsument/innen bei ihrer Kaufentscheidung auf Nachhaltigkeit.5 Die Nachfrage nach gesunden und natürlichen Produkten steigt seit Jahren.6 Mit der Entscheidung zu Bio wollen Konsument/innen sich vor allem gesund ernähren und regionale Betriebe unterstützen.7

Gesund, regional und nachhaltig – so will die Mehrheit in Deutschland Lebens- mittel konsumieren.8 Leider mangelt es an der Glaubwürdigkeit vieler Unternehmen. Verbraucher/innen fragen sich welche Produkte Greenwashing betreiben und welchen sie wirklich vertrauen können.5, 9

OSTMOST: Umsatz mit Bio-Lebensmitteln

OSTMOST ist aus der Nachhaltigkeitsbestrebung des Vereins Äpfel und Konsorten entstanden. Der Erhalt von Streuobstwiesen steckt in unserer DNA und ist dabei per Definition nachhaltig:

Wir steigern das ökonomische Potential des Streuobstanbaus, in dem wir sozial-faire Preise zahlen und erhalten damit Artenvielfalt und Lebensraum mit diversen, ökologischen Systemleistungen. Mit dieser Ernsthaftigkeit sind wir als soziales Business bekannt und halten seit 8 Jahren die Wertschätzung und das Vertrauen von unseren Kund/innen aufrecht.

Wir haben viel vor und dafür gute Produkte, ein motiviertes Team und eine starke Vision in Petto. Du kannst jetzt auf drei Arten Teil unserer Bewegung werden:

  • Trinke OSTMOST und setze dich mit jedem Schluck für den Erhalt von Streuobst und Artenvielfalt ein.
  • Mach dir die Hände schmutzig und unterstütze uns bei der Pflanzung, Pflege und Ernte auf diversen Flächen in Berlin/Brandenburg.
  • Investiere in OSTMOST und ernte saftige Rendite.

Die durch das Crowdinvesting eingenomemenen Finanzmittel nutzen wir für die laufende Geschäftstätigkeit und vor allem den Ausbau des Unternehmens. Das bedeutet konkret weiter nachhaltig zu wachsen und unser Vertriebsteam kontinuierlich weiter auszubauen. Wir wollen über die nächsten vier Jahre jeweils vier neue Vertriebs-Mitarbeiter/innen zu Botschafter/innen für die Streuobstwiese und OSTMOST entwickeln.

Durch den Eintritt in den nationalen Biofachhandel werden wir die Marke OSTMOST nun auch national bekannt machen und unsere Fan Community ausbauen.

Das Bewusstsein und die Wertschätzung für Streuobst muss wieder von mehr Menschen gelebt werden. Das Pflanzen, Pflegen und Ernten sind dabei unsere Marketing-Events und – Aktionen mit Sinn, bei deren Kommunikation Neukund/innen auf OSTMOST aufmerksam werden und wir gleichzeitig unsere geliebten Streuobstwiesen bereits aktiv fördern.

Wir haben auch weiterhin vor unser Produktsortiment mit innovativen Geschmackskreationen zu erweitern, dadurch neue Markt- und Kundensegmente zu erschließen und wahre Fan Produkte zu kreieren.

Ihr dürft gespannt sein.

Die grundlegende Frage zum Start des Projektes war, ob der deutlich höhere Verkaufspreispreis im Vergleich zu Mitbewerber/innen vom Markt angenommen wird. Heute kann die Frage klar mit „Ja“ beantwortet werden.

OSTMOST: Meilensteine

Wir haben uns bisher auf die Szenegastronomie unserer Heimatstadt fokussiert und so in Berlin behutsam die Marke OSTMOST aufgebaut. Unser Absatz wird dabei durch das große und stetig wachsende Potential für unsere Produkte beflügelt. Der größte Hebel für uns: Die Erschließung des nationalen Bio-Lebensmitteleinzelhandels.

Dafür stehen wir mit einem jüngst vergrößerten Vertriebsteam und dem Rückenwind einer starken Marke und Mission in den Startlöchern, um deutschlandweit den Erhalt von Streuobstwiesen durch den einfachen Kauf einer Flasche OSTMOST möglich zu machen.

OSTMOST: geplante Umsatzentwicklung

Hinweis: Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung

OSTMOST: Umsatzentwicklung 2014-2021

Seit 2015 sind wir – mit Ausnahme der Coronajahre – im Durschnitt um 46 % im Jahr gewachsen. Aber wir wollen dir nichts vormachen: Die schwarze Null ist noch nicht geschrieben und die Corona-Einschränkungen haben uns hart getroffen, denn die Gastronomie war bis dahin unser stärkster und strategisch wichtigster Absatzkanal. Diese Absatzverluste konnten wir durch Sortimentserweiterungen und neu gesetzten Fokus auf den Lebensmitteleinzelhandel schnell abfedern und trotzdem den Absatz erhöhen.

Das Potential dieser Umstellung ist heute spürbar: Allein in den ersten 4 Monaten in 2022 konnten wir Rekordabsätze von 446.000 Flaschen erzielen. Ein Plus von 107 % gegenüber dem Vorjahr 2021 mit 215.000 Flaschen. Mit diesem gestarteten Kurs – und den Investitionen, die wir durch dich mit dem Crowdinvesting finanzieren können – planen wir ab 2024 profitabel zu sein. Der aktuelle Jahresabschluss kann hier kostenfrei angefragt werden.

OSTMOST dient der Wertschöpfung mit und Wertschätzung für Streuobst. Der Vertrieb der Getränke ist daher der Dreh- und Angelpunkt: Je mehr Menschen OSTMOST trinken, desto mehr Streuobstwiesen können erhalten, gepflegt und gepflanzt werden.

Und für dich ganz persönlich: Je mehr Menschen OSTMOST trinken, desto mehr profitierst du von unseren Bonuszinsen.

Die konkreten Infos zu Zinsen, Bonuszinsen und Laufzeit findest du im Reiter "Angebotsdetails".

Das Team hinter Ostmost

Wirtschaften muss mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verschmelzen, um die Herausforderungen der kommenden Dekaden zu meistern.  

- Dennis Meier, Gründer OSTMOST

Hinter OSTMOST steckt ein buntes Team aus Überzeugungstäter/innen. Wir sind Naturfans. Obstultras. Baumversteher/innen. Tierfreund/innen. Bei uns trifft Vertriebsgenie auf Biotechnologe. Baumwart auf Psychologiestudentin. Was uns alle verbindet: Die Liebe zu Streuobst.

Was mit drei Gründern startete, wird heute von 21 Menschen leidenschaftlich weitergetragen. Motor des Ganzen ist unser Vertriebsteam, das erst Mitte 2020 von drei Mitarbeiter/innen auf jüngst sieben Verkäufer/innen und Botschafter/innen für die Streuobstwiese aufgestockt wurde, um unsere großen Pläne Realität werden zu lassen. Das Potential und die Umsetzungskraft sind direkt spürbar: Ein absatzstärkster Monat folgt dem Nächsten.

OSTMOST: Gründer Dennis

Dennis Meier hat nach seinem Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften vor allem eins gemacht: Bei Gründungen die Geschäftsführung übernommen. Zuletzt setzte er diese Erfahrungen über 7 Jahre glücklich in der eigenen Beratung für Existenzgründung und Organisationsentwicklung um – bis ihn der heimische Lebensraumverlust und die prekäre Lage der Streuobstwiesen zum Aktionismus trieb. Dennis ist Mitgründer von OSTMOST und hat seit Tag eins die Geschäftsführung von der Streuobstwiesen Manufaktur GmbH inne.

OSTMOST: Gründer Paul

Paul Döcker ist Vertriebler durch und durch. Das Thema Verkauf begleitet ihn schon sein halbes Leben lang. Während seines angefangenen Studiums Economics verkauft er in Eigenregie große Industrienähmaschinen und bastelt an der Gründung einer Firma für gesunde Smoothies im Abo. Seit Tag eins ist er als Mitgründer und Koryphäe des Vertriebes dabei und bringt OSTMOST über Jahre als ein-köpfiges Vertriebsteam auf die Straße. Eine Vertriebsgewalt, die heute vor allem Großkunden für die Mission von OSTMOST gewinnt.

OSTMOST: Gründer Lukas

Lukas Küttner ist studierter Betriebswirt und Kommunikationsexperte. Seit insgesamt neun Jahren ist er im Marketing tätig und hat neben Stationen in Werbeagenturen auch in großen Konzernen gearbeitet. Zuletzt als Brandmanger bei Coca-Cola. Dort hat er nach eigenen Worten: “die Reißleine gezogen, bevor sich meine Seele in Zucker auflöst” und nach einem Job mit Sinn gesucht. Bei OSTMOST ist er heute für das Marketing und die Vertriebskoordination zuständig - neudeutsch würde seine Rolle Chief Commercial Officer heißen.

Seit 2020 wird OSTMOST durch vier erfahrene, von Wirkung getriebene Investor/innen unterstützt und beraten.

Ich bin begeistert von der Klarheit, mit der das Team von OSTMOST ihr Geschäftsmodell umsetzt und insbesondere die Markenbildung vorantreibt. Eine erfolgreiche und bekannte Marke ist der entscheidende Schlüssel für einen großen Impact, nämlich die Erhaltung und Schaffung von Streuobstwiesen. Für mich als Business-Angel, dem auch eine „emotionale Rendite“ wichtig ist, stellt sich OSTMOST als ein ideales Investment dar.

- Matthias Helfrich, Business-Angel des Jahres 2021

OSTMOST: Investor Matthias

Matthias Helfrich

OSTMOST: Investorin Cornelia

Cornelia Elisabeth Einsiedel-Michaely

OSTMOST: Investor Gregor

Greorg Bruch

OSTMOST: Investor Andreas

Andreas Wiedmann

Das Chancen-Profil von OSTMOST Wachstumsfinanzierung

OSTMOST verfügt aufgrund der Nutzung alter Obstsorten über ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu herkömmlichen Getränkeanbietern und kann sich so von Wettbewerbern differenzieren. Darüber hinaus sorgt auch die Zusammenarbeit mit dem Künstlerduo LowBros dafür, dass die Flaschen von OSTMOST optisch einzigartig sind und von Kund/innen leicht erkannt werden können.

Der Markt für nachhaltige Lebensmittel in Deutschland wächst kontinuierlich. OSTMOST hat aufgrund der Kombination von Nachhaltigkeit und Regionalität gute Voraussetzung, um von diesem Wachstum überproportional zu profitieren.

Mit Dennis Meier verfügt OSTMOST über einen ausgewiesenen Experten im Bereich der Unternehmensgründungen und Organisationsaufbau mit langjähriger Erfahrung. Darüber hinaus wird er von einem kompetenten Gesellschafterkreis rund um Matthias Helfrich, dem Business Angel des Jahres 2021, unterstützt.

OSTMOST verfügt über ein etabliertes Geschäftsmodell und konnte hiermit in der Vergangenheit signifikante Umsätze erzielen.

Die Kombination aus hoher laufender Verzinsung und laufender variabler Verzinsung stellt beim aktuellem Zinsniveau eine sehr attraktive laufende Ausschüttung da. Ergänzt durch eine Exit-Beteiligung ergibt sich ein spannendes Chancen-Risiko-Verhältnis.

Eine Nachschusspflicht der Kaitalgeber/innen ist ausgeschlossen. Für den/die Kapitalgeber/in besteht keine Verpflichtung Zahlungen an die Emittentin zu leisten, die über die ursprünglich erbrachte Zeichnungssumme hinausgehen

Das Risiko-Profil von OSTMOST Wachstumsfinanzierung

Nachfolgend können nicht sämtliche mit der Kapitalanlage verbundenen Risiken ausgeführt werden. Auch die nachstehend genannten Risiken können hier nicht abschließend erläutert werden. Die Reihenfolge der aufgeführten Risiken lässt keine Rückschlüsse auf mögliche Eintrittswahrscheinlichkeiten oder das Ausmaß einer potenziellen Beeinträchtigung zu.

Es besteht das Risiko des Totalverlusts des Anlagebetrags und der Zinsansprüche. Der Eintritt einzelner oder das kumulative Zusammenwirken verschiedener Risiken kann erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die erwarteten Ergebnisse der Emittentin haben, die bis zu deren Insolvenz führen könnten.

Individuell können dem Anleger zusätzliche Vermögensnachteile entstehen, etwa wenn der Anleger den Erwerb der Kapitalanlage durch ein Darlehen fremdfinanziert, wenn er trotz des bestehenden Verlustrisikos Zins- und Rückzahlungen aus der Kapitalanlage fest zur Deckung anderer Verpflichtungen einplant. Solche zusätzlichen Vermögensnachteile können im schlechtesten Fall bis hin zur Privatinsolvenz des Anlegers führen. Daher sollte der Anleger alle Risiken unter Berücksichtigung seiner persönlichen Verhältnisse prüfen und gegebenenfalls individuellen fachlichen Rat einholen. Von einer Fremdfinanzierung der Kapitalanlage (z. B. durch einen Bankkredit) wird ausdrücklich abgeraten.

Die Kapitalanlage ist nur als Beimischung in ein Anlageportfolio und nur für Anleger geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihres Anlagebetrages hinnehmen könnten. Diese Kapitalanlage eignet sich nicht für Anleger mit kurzfristigem Liquiditätsbedarf und ist nicht zur Altersvorsorge geeignet.

Bei dem digitalen Wertpapier handelt es sich um nachrangige digitale Schuldverschreibungen. Die Nachrangforderungen des Anlegers treten im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin im Rang hinter die Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung zurück. Das heißt, der Anleger wird mit seinen Forderungen erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung dieser Forderungen berücksichtigt. Die Höhe der tatsächlichen Zahlungen an den Anleger ist damit abhängig von der Höhe der Insolvenzmasse. Reicht die Insolvenzmasse nicht aus, um auf nachrangige Forderungen im Insolvenzverfahren Zahlungen zu leisten, hätte dies für den Anleger den Totalverlust des Anlagebetrags zur Folge. Der Anleger trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Anleger wird dabei nicht selbst Gesellschafter der Emittentin und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Finanzierung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

Da die beschriebene Kapitalanlage unbesichert ist, könnte der Anleger im Insolvenzfall der Emittentin weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Anleger nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

Die digitalen Schuldverschreibungen sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Anleger ist nicht möglich. Die Anleger sind verpflichtet, die digitalen Schuldverschreibungen bis zum 30. Juni 2023 weder direkt oder indirekt zur Veräußerung anzubieten, noch zu veräußern, noch eine Veräußerung anzukündigen oder sonstige Maßnahmen zu ergreifen, die einer Veräußerung wirtschaftlich entsprechen. Aufgrund dessen kann der Anleger seine digitalen Schuldverschreibungen nicht vor Ablauf des 30. Juni 2023 veräußern, so dass er über seine Einlage bis zu diesem Zeitpunkt nicht frei verfügen kann. Anleger können die erworbenen digitalen Schuldverschreibungen vor dem Ablauf der Laufzeit möglicherweise nicht veräußern, weil derzeit kein mit einer Börse vergleichbarer Markt für den Handel von digitalen Schuldverschreibungen existiert. Ob sich ein solcher Markt entwickelt, ist ungewiss. Ein Handel der digitalen Schuldverschreibungen an einem kleinen Markt für digitale Schuldverschreibungen kann sich als illiquide oder unmöglich herausstellen.

Für alle Zahlungsansprüche der Anleger aus der digitalen Schuldverschreibung (Zinsen und Rückzahlung) gilt eine vorinsolvenzrechtliche Durchsetzungssperre. Daher sind Zahlungen auf die Zahlung ansprüche solange und soweit ausgeschlossen, soweit die Zahlungen

  • zu einer Zahlungsunfähigkeit der Emittentin im Sinne des 17 InsO oder einer Überschuldung der Emittentin im Sinne des § 19 InsO führen oder
  • bei der Emittentin eine Zahlungsunfähigkeit im Sinne von 17 InsO oder eine Überschuldung im Sinne von § 19 InsO bereits besteht.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre kann zu einer dauerhaften Nichterfüllung der Ansprüche des Anlegers aus der digitalen Schuldverschreibung führen. Daher ist das Bestehen eines Anspruchs der An- leger auf Zahlungen von der wirtschaftlichen Situation der Emittentin und insbesondere auch von deren Liquiditätslage abhängig. Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre bewirkt eine Wesensänderung der Geldhingabe vom bankgeschäftstypischen Darlehen mit unbedingter Rückzahlungsverpflichtung hin zur unternehmerischen Beteiligung mit einer eigenkapitalähnlichen Haftungsfunktion. Das investierte Kapital des Anlegers wird zu wirtschaftlichem Eigenkapital bei der Emittentin und dient den nicht im Rang zurückgetretenen Gläubigern als Haftungsgegenstand. Es besteht das Risiko, dass das Vermögen der Emittentin zu Gunsten dieser Gläubiger aufgezehrt wird.

Dem Anleger wird ein Risiko auferlegt, das an sich nur Gesellschafter trifft, ohne dass ihm zugleich die korrespondierenden Informations- und Mitwirkungsrechte eingeräumt werden. Nach § 49 Abs. 3 GmbHG hat die Geschäftsführung die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es zu einem Verlust des hälftigen Stammkapitals gekommen ist. Im Rahmen dieser Gesellschafterversammlung können die Gesellschafter entscheiden, ob sie die Geschäftstätigkeit gleichwohl fortsetzen und damit riskieren wollen, auch noch die zweite Hälfte des eingebrachten Kapitals aufzubrauchen. Der Anleger hat mit der digitalen Schuldverschreibung keine derartigen Informations- und Entscheidungsbefugnisse. Für Anleger besteht insoweit das Risiko, dass im Falle eines entsprechenden Verlustes die Gesellschafter entgegen den Interessen des Anlegers die Fortsetzung der Geschäftstätigkeit beschließen und eine Einstellung nicht erfolgt. Hierdurch besteht das Risiko des vollständigen Verlustes des eingesetzten Kapitals. Für den Anleger bedeutet dies, dass das von ihm übernommene Risiko in gewisser Hinsicht sogar über das unternehmerische Risiko eines Gesellschafters hinausgehen kann.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre gilt bereits für die Zeit vor Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Der Anleger kann demzufolge bereits dann keine Erfüllung seiner Ansprüche aus der digitalen Schuldverschreibung verlangen, wenn die Emittentin im Zeitpunkt des Leistungsverlangens des Anlegers überschuldet oder zahlungsunfähig ist oder die Erfüllung der Zahlungsansprüche der Anleger zu einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit führen würde. Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre kann zu einer dauerhaften, zeitlich nicht begrenzten Nichterfüllung der Ansprüche des Anlegers führen. Der Anleger übernimmt mit der digitalen Schuldverschreibung ein Risiko, welches über das allgemeine Insolvenzausfallrisiko hinausgeht. Für den Anleger besteht das Risiko, dass er im Falle des Vorliegens einer vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre keine Zahlungen zum eigentlichen Zahlungstermin mangels Vorliegens eines Anspruchs von der Emittentin verlangen kann. Wird die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre nicht beseitigt, hat dies den Totalverlust des Anlagebetrags für den Anleger zur Folge.

Die tokenbasierten Schuldverschreibungen begründen keine Teilnahme- und Stimmrechte an bzw. in der Gesellschafterversammlung der Emittentin. Die Geschäftsführung der Emittentin obliegt allein dem Geschäftsführer. Insoweit können Anleger keinen Einfluss auf Entscheidungen der Gesellschafterversammlung oder die Geschäftsführung ausüben. Die Anleger sind nicht in der Lage, über die Verwendung des Emissionserlöses mitzubestimmen. Es besteht das Risiko, dass Entscheidungen getroffen werden, die dem Interesse des einzelnen Anlegers entgegenstehen und diese Entscheidungen zur Folge haben, dass die Emittentin ihren Zahlungsverpflichtungen an die Anleger (Zinsen, Rückzahlung) nicht nachkommen kann, was auch zu einem Teil- oder Totalverlust der Einlage führen kann.

Da es sich um nachrangige tokenbasierte Schuldverschreibungen mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre handelt, darf der Anlagebetrag nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei der Emittentin nicht zur Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit der tokenbasierten Schuldverschreibung automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Anleger nicht empfehlenswert, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurückzuerhalten. Würde die wirtschaftliche Schieflage der Emittentin nicht behoben, könnte es zum Teil- oder Totalverlust des investierten Vermögens und der Zinsansprüche kommen.

Bei Inanspruchnahme des gesetzlichen Widerrufsrechts durch Anleger besteht aufgrund der dann entstehenden Verpflichtung der Emittentin zur Rückzahlung bereits eingezahlter Anlagebeträge das Risiko, dass es zu entsprechenden Liquiditätsabflüssen bei der Emittentin kommt. In diesem Fall könnten geplante Investitionen nicht oder nicht wie geplant vorgenommen werden. In einem solchen Fall könnten die wirtschaftlichen Ergebnisse der Emittentin von der Prognose abweichen.

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger/innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

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