Überspringen zu Hauptinhalt
Mindestanlage
ab 500 Euro
Verzinsung
4,75 % p.a.
Laufzeit
30.06.2030
Art
Digitales Wertpapier

Die Eckdaten

  • Zinsen: 4,75 % p.a.
  • Laufzeit: bis 30.06.2030
  • Produktart: Digitales Wertpapier
  • Emissionsvolumen: 2.500.000 Euro

Das Unternehmen

Die Solaris Power AG (Solaris) hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Privatkundenmarkt der PV-Aufdachanlagen zu revolutionieren: Sie garantiert ihren Kund/innen Solarstrom vom eigenen Dach, ohne hohe Anschaffungskosten und ohne Fix-Miete bei einem auf 20 Jahre festgelegten Strompreis. Mit dem Crowdinvesting, das im Februar gestartet ist, finanziert die Solaris Planung, Projektierung und Bau neuer Photovoltaikanlagen sowie deren Verwaltung und Wartung.

Wir freuen uns, dass Solaris im Mai nun auch ein zweites Projekt mit uns auf den Weg bringt:

Mit diesem zweiten Crowdinvesting wird über die Asset-Management-Gesellschaft Solaris Strom 1 GmbH & Co. KG (100-prozentige Tochter der Solaris Power AG) der Aufbau eines Solar-Portfolios finanziert.

Vorteile des Solar-Portfolios:

  • Solaranlagen werden als Assets aus dem für ein Start-up charakteristischen volatilen Umfeld der Solaris Power AG gelöst und über die Tochtergesellschaft langfristig finanziert.
  • Umsatzschwankungen im Betrieb der Solaranlagen werden durch die hohe Anzahl an gebündelten Anlagen leichter ausgeglichen.
  • Die Solaris Power AG kann sich voll auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und hat mehr Liquidität zur Verfügung, um weitere Anlagen bauen zu lassen.

Mehr erfahren

Sie möchten in das Wachstum dieses spannenden Start-ups investieren?

Ihre Chancen

  • Die Gründer bringen mehr als 10 Jahre Erfahrung in den Bereichen Erneuerbare Energien, insbesondere PV, Unternehmensgründung und Crowdinvesting mit.
  • Solaris hat durch die enge Zusammenarbeit mit der SBK nur geringe Fixkosten.
  • Neben verschiedenen Förderprogrammen für einzelne Komponenten, erzielt die Solaris Power AG zusätzliche Förderungen im Bereich des Mieterstromzuschlags.

Mehr erfahren

Ihre Risiken

  • Totalverlust des eingesetzten Vermögens

Bitte informieren Sie sich sorgfältig über weitere bestehende Risiken.

Mehr erfahren

Beitrag zu UN-Zielen

Die Solaris Power AG und die Solaris Strom 1 unterstützen durch ihr Geschäftsmodell die Erreichung der Klimaziele der deutschen Bundesregierung, den Ausstieg aus der Kohleenergie sowie die Beschleunigung des Photovoltaikausbaus.

Die von der UN ausgerufenen insgesamt 17 Ziele (SDGs) dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene. Insbesondere zahlt dieses Projekt auf die Ziele 7 und 13 ein.

Ziel 7: Bezahlbare und saubere Energie

Solaris Strom 1 ermöglicht Kunden den direkten Zugang zu 100% grünem Solarstrom zu einem attraktiven Preis.

Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Solarstrom zählt zu den wichtigsten Säulen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Solaris Strom 1 trägt dazu bei, die Gesellschaft schneller mit ausschließlich grünem Strom zu versorgen.

Mittelverwendung

  • Schaffung eines Photovoltaik-Portfolios durch den Erwerb von Bestandsanlagen

Mehr erfahren

Das Angebot im Detail

Anbieterin und Emittentin der vorliegenden Kapitalanlage ist die Solaris Strom 1 GmbH & Co. KG, Große Bleiche 15, 55116 Mainz, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter HRA 44098. Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet.

Der Gesellschaftszweck der Emittentin ist der Erwerb, das Halten, die Verwaltung, der Betrieb und die Veräußerung von Photovoltaik-Anlagen.

Tokenbasierte Schuldverschreibungen „Solaris Aufdachportfolio“

Die Mindestzeichnung beträgt 500 Euro. Anlagebeträge müssen durch 50 teilbar sein.

Die Mindestzeichnung beträgt 500 Euro. Anlagebeträge müssen durch 50 teilbar sein.

Die Laufzeit der tokenbasierten Schuldverschreibungen beginnt am 23. Mai 2022 und endet am 30. Juni 2030.

Die Emittentin ist berechtigt, die tokenbasierten Schuldverschreibungen ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von vier Wochen zum Ende eines Quartals ("Kündigungszeitpunkt") zu kündigen, jedoch frühestmöglich zum Ablauf des 31. März 2023 („ordentliches Kündigungsrecht“). Sollte die Emittentin von dem ordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen, erhält der/die Anleger/in zusätzlich zum individuellen Anlagebetrag abzüglich Rückzahlungen sowie den bis zum Kündigungszeitpunkt aufgelaufen und noch nicht bezahlten Zinsen, eine Vorfälligkeitsentschädigung in Abhängigkeit von der Höhe des individuellen Anlagebetrags abzüglich Rückzahlungen in Form eines Aufschlags auf den zurückzuzahlenden Anlagebetrag. Bei einer Kündigung zum 31. März 2023 beträgt die Vorfälligkeitsentschädigung 5,8 % des individuellen Anlagebetrags abzüglich Rückzahlungen. Mit jedem Quartal, um das die vorzeitige ordentliche Kündigung später als dem 31. März 2023 erfolgt, reduziert sich die Vorfälligkeitsentschädigung um 0,2 %, bezogen auf den individuellen Anlagebetrag abzüglich Rückzahlungen. Das Kündigungsrecht muss allen Anleger/innen, die diese tokenbasierten Schuldverschreibungen zeichnen, gegenüber einheitlich ausgeübt werden. Die ordentliche Kündigung der Emittentin wird zum Kündigungszeitpunkt wirksam. Die Rückzahlung des jeweils individuell ausstehenden Rückzahlungsbetrags ist fünf Geschäftstage nach dem Tag der Wirksamkeit der Kündigung fällig („vorzeitiges Laufzeitende“).

Die Anleger/innen der tokenbasierten Schuldverschreibungen „Solaris Aufdachportfolio“ haben ab dem Einzahlungstag bis zum 30. Juni 2030 (einschließlich) bzw. bis zu dem Tag der Wirksamkeit einer etwaigen Kündigung Anspruch auf Zahlung von Zinsen in Höhe von 4,75 % p. a. auf ihren Nennbetrag abzüglich der Rückzahlungen. Die Zinsen berechnen sich also vom Einzahlungstag bis zur ersten Rückzahlung auf den Nennbetrag und, sobald eine Rückzahlung erfolgt ist, auf den Nennbetrag abzüglich der jeweils getätigten Rückzahlungen. Diese Zinsen sind jährlich nachträglich am 30. Juni eines Jahres (jeweils ein „Zinszahlungstag“) zahlbar. Die erste Zinszahlung ist am 30. Juni 2023 (ausschließlich) und die letzte Zinszahlung ist am 30. Juni 2030 (ausschließlich) fällig. Zinsen werden ab dem Tag der Einzahlung nach der Methode act/act berechnet. Die Berechnung der Zinsen erfolgt durch die Emittentin. Aufgrund der Berechnung der Zinsen für den/die Anleger/in ab dem Tag der Einzahlung des Nennbetrags der tokenbasierten Schuldverschreibungen werden Stückzinsen nicht berechnet.

Die Emittentin verpflichtet sich vom 30. Juni 2024 bis 30. Juni 2029 (jeweils einschließlich) die tokenbasierten Schuldverschreibungen vorbehaltlich des Rangrücktritts und der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre jährlich jeweils am 30. Juni eines jeden Jahres (der „Rückzahlungstag") in Höhe von jeweils 5,00 % des Nennbetrags zurückzuzahlen (die „Rückzahlungen"), sofern sie nicht vorher zurückgezahlt oder zurückgekauft worden sind. Die Emittentin verpflichtet sich zudem, die tokenbasierten Schuldverschreibungen vorbehaltlich des Rangrücktritts und der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre am 30. Juni 2030 (der „Endfälligkeitstag") in Höhe des Nennbetrags abzüglich Rückzahlungen („Endfälligkeitsbetrag“) zurückzuzahlen, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt oder zurückgekauft worden sind.

Im Fall der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin werden Forderungen aus den tokenbasierten Schuldverschreibungen erst nach den nicht nachrangigen Forderungen und den Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung erfüllt.

Der Nettoemissionserlös der tokenbasierten Schuldverschreibungen dient zur Finanzierung des Erwerbs von bereits errichteten Photovoltaik-Anlagen, die langfristig als Portfolio bei der Emittentin betrieben werden sollen (s. "Finanzplanung und Mittelverwendung").

Es wird kein Agio erhoben.

Die Haftung des/r Anleger/in ist auf den Anlagebetrag begrenzt. Eine Nachschusspflicht gegenüber der Emittentin besteht nicht.

Die tokenbasierten Schuldverschreibungen enthalten einen qualifizierten Rangrücktritt einschließlich vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre. Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre bewirkt eine Wesensänderung der Geldhingabe von einer bankgeschäftstypischen Kapitalanlage mit unbedingter Rückzahlungsverpflichtung hin zu einer unternehmerischen Beteiligung mit einer eigenkapitalähnlichen Haftungsfunktion. Die Zahlungsansprüche aus den tokenbasierten Schuldverschreibungen können aufgrund der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre bereits vor Eröffnung eines Insolvenzverfahrens dauerhaft nicht durchsetzbar sein und der Ausschluss dieser Ansprüche kann dauerhaft und für unbegrenzte Zeit wirken.

Unternehmen und Geschäftsmodell

Die Muttergesellschaft der Emittentin ist die Solaris Power AG (folgend „Solaris AG“). Die Solaris AG ist ein junges Unternehmen, welches 2021 aus der Solar Biokraftwerke GmbH SBK & Co. KG (folgend „SBK“) hervorgegangen ist. Mission der Unternehmensgruppe ist es, den Privatkundenmarkt der PV-Aufdachanlagen zu revolutionieren und so den Zugang zu Solarstrom für alle zu ermöglichen. Das Team hat sich dabei zum Ziel gesetzt, allen Hauseigentümern eine günstige, nachhaltige und moderne PV-Lösung anbieten zu können und somit die Versorgung mit klimafreundlichem PV-Strom weiter auszubauen.

Die Emittentin, die Solaris Strom 1 GmbH & Co. KG (folgend „Solaris Strom 1“), wurde im Zuge der erfolgreichen Wachstumsstrategie Anfang 2022 als Zweckgesellschaft und 100%ige Tochtergesellschaft der Solaris AG gegründet. Die Solaris Strom 1 wurde für den Zweck gegründet, die durch die Solaris AG bereits errichteten PV-Anlagen zu erwerben und sie im Portfolio langfristig zu betreiben.

Dieses Pooling der durch die Solaris AG errichteten PV-Anlagen ist einer der ersten Erfolge des im Februar gestarteten Crowdinvestings der Solaris AG und gleichzeitig der Grundstein für die Solaris Aufdachportfolio. Damit möchte die Solaris AG Investorinnen und Investoren auch an dem langfristigen Ertrag der PV-Anlagen partizipieren lassen.

Die Solaris AG schließt Miet- und Gestattungsverträge mit den Endkunden und gibt anschließend die Planung und den Bau der PV-Anlagen bei der Schwestergesellschaft SBK in Auftrag. Dabei sehen sich die Solaris AG und die SBK als starke Partner mit Synergieeffekten. Nach der Fertigstellung der PV-Anlagen verkauft die Solaris AG die PV-Anlagen an Solaris Strom 1. Dabei kauft Solaris Strom 1 die PV-Anlagen mit Hilfe einer Finanzierung und löst diese beim Erreichen einer relevanten Portfoliogröße revolvierend durch eine Bankfinanzierung ab. Die Solaris Strom 1 wiederum vermietet die PV-Anlagen und generiet so Umsätze. Dabei werden die Umsätze durch 20 jährige Mietverträge und Einspeisevergütungen generiert.

Solaris Aufdachportfolio: Kapitalfluss

UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung

Die insgesamt 17 Sustainable Development Goals (kurz SDG) der UN dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene. Solaris Strom 1 unterstützt konkret zwei dieser Ziele:

Ziel 7: Bezahlbare und saubere Energie

Solaris Strom 1 ermöglicht Kunden den direkten Zugang zu 100 % grünem Solarstrom zu einem attraktiven Preis.

Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Solarstrom zählt zu den wichtigsten Säulen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Solaris Strom 1 trägt dazu bei, die Gesellschaft schneller mit ausschließlich grünem Strom zu versorgen.

Marktpotenzial Solaranlagen

Photovoltaik-Anlagen werden vorwiegend auf den Dächern von Einfamilienhäusern installiert. Dabei betrug in Deutschland die Zahl der Einfamilienhäuser im Jahr 2020 ca. 16,02 Millionen.1 Gleichzeitig beläuft sich der Bestand an installierten Photoviltaik-Anlagen in 2021 hingegen nur auf etwa 2 Millionen.2 Demzufolge existiert ein großes Marktpotenzial.

Marktpotential Energieversorgung

Allein für das Jahr 2022 wurde im gesamten Energieversorgungsmarkt in Deutschland, zu dem die Elektrizitäts-, Gas-, Wärme- und Warmwasserversorgung zählt, ein Umsatzvolumen von 393,3 Milliarden Euro prognostiziert. 3

Kostentrends

Langfristig sinken die Kosten für Photovoltaik-Anlagen im Vergleich zu den Kosten von fossilen Brennstoffen. Für Besitzer/innen von Photovoltaik-Anlagen ergibt sich so eine „Win-Win“-Situation: Das Leisten eines positiven Beitrags für die Umwelt bei gleichzeitigem Profitieren von niedrigeren Energiekosten.

1 Anzahl Einfamilienhäuser in Deutschland im Jahr 2010
2 Bestand installierter Photovoltaikanlagen

3 Erwartetes Umsatzvolumen Energieversorgungsmarkt Deutschland in 2022

Als Schwestergesellschaft der Solaris AG hat die Solar Biokraftwerke SBK GmbH & Co. KG (SBK) in den letzten vier Jahren bereits über 37,2 MWp an Photovoltaik-Anlagen projektiert und gebaut. Hinter beiden Gesellschaften steht als Mehrheitsanteilseigner Uwe Pollierer, der bereits seit 2010 im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv tätig ist.

Mit der Solaris AG wurde neben den klassischen Verkaufsanlagen die Möglichkeit etabliert, dass Kund/innen ohne hohe Anfangsinvestitionen und großen Aufwand grünen, günstigen Strom aus einer PV-Anlage beziehen können. Dabei kann sich die Solaris AG auf die bereits existierenden Ressourcen der Kolleg/innen der SBK verlassen. Neben dem umfangreichen Knowhow zählen die langjährigen Beziehungen zu Produzent/innen zu den wichtigsten Grundpfeilern, auf denen die Solaris AG aufbaut. Von der Auswahl der geeigneten Dachflächen über die Planung und Errichtung der PV-Anlagen bis hin zur Elektroinstallation übernimmt die Solaris AG alle Aufgaben mit eigenem Personal innerhalb ihrer Gruppe. Die Solaris AG ist stets darauf bedacht, auf gesunde Weise organisch zu wachsen.

Die Geschäftsentwicklung der SBK aus den letzten 4 Jahren kann sich sehen lassen. Die verbaute Leistung entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von etwa 10.000 Haushalten. Aktuell in der Umsetzung befinden sich weitere 5,688 MWp.

Nach einem Quartal operativen Betriebs im Jahr 2022 wird mit Solaris Strom 1 das erste Portfolio mit anfänglich 65 PV-Anlagen eröffnet. Mit der angestrebten Finanzierungssumme sollen insgesamt 200 PV-Anlagen in das Portfolio eingekauft werden.

Solaris Strom 1 wird vertreten durch die Solaris Power Verwaltungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main, HRB 125079. Diese wiederum wird vertreten durch den Geschäftsführer Dustin Strübel.

Dustin Strübel, Vorstand Solaris Power AG

Dustin Strübel

Verfügt über bald 10 Jahre Erfahrung im Bereich Crowdinvesting und hat bereits mehrfach erfolgreich gegründet, hierunter auch die gelungene Skalierung eines Start-ups auf über 50 Mitarbeiter/innen. Bei der Solaris Power AG verbindet er das Handwerk mit der Digitalisierung und ist für das strategische Geschäft verantwortlich.

Solaris Aufdachportfolio: Unternehmensstruktur

Finanzplanung und Mittelverwendung

Die Emittentin plant mit den eingeworbenen Mitteln aus den tokenbasierten Schuldverschreibungen die Finanzierung des Erwerbs von bereits errichteten Photovoltaik-Anlagen, die langfristig als Portfolio bei der Emittentin betrieben werden sollen.

Dabei werden die errichteten PV-Anlagen von der Solaris Solaris Strom 1 GmbH & Co. KG erworben.

Solaris Aufdachportfolio: Mittelverwendung

Die Umsatzentwicklung der Solaris Strom 1 sieht eine signifikante Steigerung im Jahr 2023 vor, da Gründungsjahr Jahr 2022 noch weitere Anlagen in das Portfolio aufgenommen werden. In den Folgejahren wird von gleichbleibenden stabilen Einnahmen durch die Vermietung der PV-Anlagen und der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung ausgegangen.

Solaris Aufdacportfolio: Umsatzentwicklung

Die Zinszahlungen und die Rückzahlungen (Teiltilgungen) sollen durch Vermietung der PV-Anlagen erwirtschaftet werden. Der Endfälligkeitsbetrag soll darüber hinaus durch eine Refinanzierung bei einer Bank finanziert werden.

Das Chancen-Profil von Solaris Aufdachportfolio

Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in den Bereichen Unternehmensgründung, Crowdinvesting und Erneuerbare Energien, insbesondere im Bereich PV, bringen die Gründer wertvolles Wissen mit.

Durch die enge Kooperation mit der SBK und deren effizienten eingespielten Team kann die Solaris AG auf bereits bestehende Ressourcen in der Planung, dem Bau und dem Betrieb zurückgreifen und muss dafür keine eigenen Kapazitäten aufbauen. Die Solaris Strom 1 fokussiert sich auf die Verwaltung der Bestandsanlagen und Abrechnungen mit den Kunden. Dafür werden eigene Software-Systeme entwickelt, die auf die speziellen Anforderungen zugeschnitten sind.

Neben verschiedenen Förderprogrammen für einzelne Komponenten erzielt die Solaris AG zusätzliche Förderungen im Bereich des Mieterstromzuschlags, da das Konzept eine Belastung der Stromnetze vermeidet.

Die steigenden Strompreise in Deutschland verdeutlichen aktuell ganz klar, dass die Prosumer-Gesellschaft1 gefördert und gestärkt werden muss. Der Einzug der erneuerbaren Energien ist unumstritten und wird auch seitens der aktuellen Regierung stark befürwortet. Bereits die ersten Bundesländer haben die Pflicht zur PV-Anlage eingeführt. Gleichzeitig hat man die Förderung für nachhaltiges Bauen gestrichen. Hier sind viele Bauherren/innen darauf angewiesen, dass die Solaris AG gemeinsam mit der Solaris Strom 1 sie mit ihrem ganzheitlichen Modell unterstützt.

1Person, die gleichzeitig Verbraucher und Produzent ist („Producer“ und „Consumer)

Eine Nachschusspflicht der Kapitalgeber/innen ist ausgeschlossen. Für den/die Kapitalgeber/in besteht also keine Verpflichtung, Zahlungen an die Emittentin zu leisten, die über die ursprünglich erbrachte Zeichnungssumme hinausgehen.

Photovoltaik-Anlagen werden vorwiegend auf den Dächern von Einfamilienhäusern installiert. Dabei betrug in Deutschland die Zahl der Einfamilienhäuser im Jahr 2020 ca. 16,02 Millionen.2 Gleichzeitig beläuft sich der Bestand an installierten Photovoltaik-Anlagen in 2021 hingegen nur auf etwa 2 Millionen.3 Demzufolge existiert ein großes Marktpotenzial.

2 Anzahl Einfamilienhäuser in Deutschland im Jahr 2020
3 Bestand installierte Photovoltaikanlagen

Eine Nachschusspflicht der Kapitalgeber/innen ist ausgeschlossen. Für den/die Kapitalgeber/in besteht also keine Verpflichtung, Zahlungen an die Emittentin zu leisten, die über die ursprünglich erbrachte Zeichnungssumme hinausgehen.4

4 Erwartetes Umsatzvolumen Energieversorgungsmarkt Deutschland in 2022

Langfristig sinken die Kosten für Photovoltaikanlagen im Vergleich zu den Kosten von fossilen Brennstoffen. Für Besitzer/innen von Photovoltaikanlagen ergibt sich so eine „Win-Win“-Situation: Das Leisten eines positiven Beitrags für die Umwelt bei gleichzeitigem Profitieren von niedrigeren Energiekosten.

Das Risiko-Profil von Solaris Aufdachportfolio

Nachfolgend können nicht sämtliche mit der Kapitalanlage verbundenen Risiken ausgeführt werden. Auch die nachstehend genannten Risiken können hier nicht abschließend erläutert werden. Die Reihenfolge der aufgeführten Risiken lässt keine Rückschlüsse auf mögliche Eintrittswahrscheinlichkeiten oder das Ausmaß einer potenziellen Beeinträchtigung zu.

Es besteht das Risiko des Totalverlusts des Anlagebetrags und der Zinsansprüche. Der Eintritt einzelner oder das kumulative Zusammenwirken verschiedener Risiken kann erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die erwarteten Ergebnisse der Emittentin haben, die bis zu deren Insolvenz führen könnten.

Individuell können dem Anleger zusätzliche Vermögensnachteile entstehen, etwa wenn der Anleger den Erwerb der Kapitalanlage durch ein Darlehen fremdfinanziert, wenn er trotz des bestehenden Verlustrisikos Zins- und Rückzahlungen aus der Kapitalanlage fest zur Deckung anderer Verpflichtungen einplant. Solche zusätzlichen Vermögensnachteile können im schlechtesten Fall bis hin zur Privatinsolvenz des Anlegers führen. Daher sollte der Anleger alle Risiken unter Berücksichtigung seiner persönlichen Verhältnisse prüfen und gegebenenfalls individuellen fachlichen Rat einholen. Von einer Fremdfinanzierung der Kapitalanlage (z.B. durch einen Bankkredit) wird ausdrücklich abgeraten.

Die Kapitalanlage ist nur als Beimischung in ein Anlageportfolio und nur für Anleger geeignet, die einen entstehenden Verlust bis hin zum Totalverlust ihres Anlagebetrages hinnehmen können. Diese Kapitalanlage eignet sich nicht für Anleger mit kurzfristigem Liquiditätsbedarf und ist nicht zur Altersvorsorge geeignet.

Bei den tokenbasierten Schuldverschreibungen handelt es sich um nachrangige tokenbasierte Schuldverschreibungen mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre. Die Nachrangforderungen des Anlegers treten im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin im Rang hinter die Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung zurück. Das heißt, der Anleger wird mit seinen Forderungen erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung dieser Forderungen berücksichtigt. Die Höhe der tatsächlichen Zahlungen an den Anleger ist damit abhängig von der Höhe der Insolvenzmasse. Reicht die Insolvenzmasse nicht aus, um auf nachrangige Forderungen im Insolvenzverfahren Zahlungen zu leisten, hätte dies für den Anleger den Totalverlust des Anlagebetrags zur Folge. Der Anleger trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Anleger wird dabei nicht selbst Gesellschafter der Emittentin und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Finanzierung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

Da die beschriebene Kapitalanlage unbesichert ist, könnte der Anleger im Insolvenzfall der Emittentin weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Anleger nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

Die tokenbasierten Schuldverschreibungen sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Anleger ist nicht möglich. Die Anleger sind verpflichtet, die tokenbasierten Schuldverschreibungen bis zum 01. April 2023 weder direkt oder indirekt zur Veräußerung anzubieten, noch zu veräußern, noch eine Veräußerung anzukündigen oder sonstige Maßnahmen zu ergreifen, die einer Veräußerung wirtschaftlich entsprechen. Aufgrund dessen kann der Anleger seine tokenbasierten Schuldverschreibungen nicht vor Ablauf des 01. April 2023 veräußern, so dass er über seine Einlage bis zu diesem Zeitpunkt nicht frei verfügen kann. Anleger können die erworbenen tokenbasierten Schuldverschreibungen vor dem Ablauf der Laufzeit möglicherweise nicht veräußern, weil derzeit kein mit einer Börse vergleichbarer Markt für den Handel von tokenbasierten Schuldverschreibungen existiert. Ob sich ein solcher Markt entwickelt, ist ungewiss. Ein Handel der tokenbasierten Schuldverschreibungen an einem kleinen Markt für tokenbasierten Schuldverschreibungen kann sich als illiquide oder unmöglich herausstellen.

Für alle Zahlungsansprüche der Anleger aus den tokenbasierten Schuldverschreibungen (Zinsen und Rückzahlung) gilt eine vorinsolvenzrechtliche Durchsetzungssperre. Daher sind Zahlungen auf die Zahlungsansprüche solange und soweit ausgeschlossen, soweit die Zahlungen

  • zu einer Zahlungsunfähigkeit der Emittentin im Sinne des § 17 InsO oder einer Überschuldung der Emittentin im Sinne des § 19 InsO führen oder
  • bei der Emittentin eine Zahlungsunfähigkeit im Sinne von § 17 InsO oder eine Überschuldung im Sinne von § 19 InsO bereits besteht.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre kann zu einer dauerhaften Nichterfüllung der Ansprüche des Anlegers aus den tokenbasierten Schuldverschreibung führen. Daher ist das Bestehen eines Anspruchs der Anleger auf Zahlungen von der wirtschaftlichen Situation der Emittentin und insbesondere auch von deren Liquiditätslage abhängig.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre bewirkt eine Wesensänderung der Geldhingabe vom bankgeschäftstypischen Darlehen mit unbedingter Rückzahlungsverpflichtung hin zur unternehmerischen Beteiligung mit einer eigenkapitalähnlichen Haftungsfunktion.

Das investierte Kapital des Anlegers wird zu wirtschaftlichem Eigenkapital bei der Emittentin und dient den nicht im Rang zurückgetretenen Gläubigern als Haftungsgegenstand. Es besteht das Risiko, dass das Vermögen der Emittentin zu Gunsten dieser Gläubiger aufgezehrt wird.

Dem Anleger wird ein Risiko auferlegt, das an sich nur Gesellschafter trifft, ohne dass ihm zugleich die korrespondierenden Informations- und Mitwirkungsrechte eingeräumt werden. Für Anleger besteht insoweit das Risiko, dass im Falle eines entsprechenden Verlustes die Gesellschafter entgegen den Interessen des Anlegers die Fortsetzung der Geschäftstätigkeit beschließen und eine Einstellung nicht erfolgt. Hierdurch besteht das Risiko des vollständigen Verlustes des eingesetzten Kapitals. Für den Anleger bedeutet dies, dass das von ihm übernommene Risiko in gewisser Hinsicht sogar über das unternehmerische Risiko eines Gesellschafters hinausgehen kann.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre gilt bereits für die Zeit vor Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Der Anleger kann demzufolge bereits dann keine Erfüllung seiner Ansprüche aus den tokenbasierten Schuldverschreibungen verlangen, wenn die Emittentin im Zeitpunkt des Leistungsverlangens des Anlegers überschuldet oder zahlungsunfähig ist oder die Erfüllung der Zahlungsansprüche der Anleger zu einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit führen würde. Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre kann zu einer dauerhaften, zeitlich nicht begrenzten Nichterfüllung der Ansprüche des Anlegers führen. Der Anleger übernimmt mit der tokenbasierten Schuldverschreibung ein Risiko, welches über das allgemeine Insolvenzausfallrisiko hinausgeht.

Für den Anleger besteht das Risiko, dass er im Falle des Vorliegens eines solchen Zahlungsvorbehaltes keine Zahlungen zum eigentlichen Zahlungstermin von der Emittentin verlangen kann. Wird der Zahlungsvorbehalt nicht beseitigt, hat dies den Totalverlust des Anlagebetrages für den Anleger zur Folge.

Da es sich um eine nachrangige tokenbasierte Schuldverschreibung mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre handelt, darf die Anleihe nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei der Emittentin nicht zur Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit der Anleihe automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Anleger nicht empfehlenswert, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurück zu erhalten. Würde die wirtschaftliche Schieflage der Emittentin nicht behoben, könnte es zum Teil- oder Totalverlust des investierten Vermögens und der Zinsansprüche kommen.

Die Token, mithin die „Solaris Aufdachportfolio“, werden bei ihrer Ausgabe den jeweiligen Wallets der Anleger zugeteilt. Die Solaris Aufdachportfolio sind dem Anleger nur über dessen jeweilige persönliche Wallet-Adresse ("Public Key") zugeordnet. Der sog. Public Key ist mit einem Briefkasten vergleichbar: Jeder der den Public Key kennt, kann Transaktionen („Briefe“) an diesen senden. Der Private Key ist wiederum mit einem Briefkastenschlüssel vergleichbar: Derjenige, der den Schlüssel hat, kann die Transaktionen („Briefe“) entgegennehmen und bei Bedarf weitersenden. Für die Nutzung der Blockchain benötigt der Nutzer einen Private Key. Der Private Key wiederum generiert einen Public Key, welcher – wie der Public Key selbst - aus einem einzigartigen Hashwert besteht. Hashwerte sind Prüfsummen, die für die Verschlüsselung von Nachrichten mit variabler Länge verwendet werden. Jeder, der den Public Key und den Private Key kennt, kann auf das Guthaben zugreifen und es verwenden. Sollte der Private Key in die Hände Dritter gelangen, so kann dieser Dritte die Wallet eines Anlegers missbrauchen und unbefugt Vermögenstransaktionen vornehmen. Die Emittentin kennt den Private Key eines Anlegers nicht, sie kann den Private Key weder wiederbeschaffen noch den Zugang zu den Wallets auf irgendeine andere Weise wiederherstellen oder ermöglichen. Der Verlust des Private Key, auch wenn dieser schlichtweg „vergessen“ wurde, führt zu einem unwiederbringlichen Verlust der Solaris Aufdachportfolio und damit zu einem Totalverlust für den Anleger.

Die Blockchain-Technologie sowie alle damit in Verbindung stehenden technologischen Komponenten befinden sich nach wie vor in einem frühen technischen Entwicklungsstadium. Die Solaris Aufdachportfolio entstehen, indem die Emittentin die Anzahl der gezeichneten Solaris Aufdachportfolio auf der Blockchain generiert und dann auf die Wallet Adressen der Anleger überträgt, indem die Token den jeweiligen Adressen der Anleger zugewiesen werden. Die Blockchain-Technologie kann Fehler enthalten, die derzeit nicht bekannt sind, aus denen sich zukünftig aber unabsehbare Folgen ergeben könnten. Die Blockchain-Technologie kann ferner technischen Schwierigkeiten ausgesetzt sein, die deren Funktionsfähigkeit beeinträchtigt. Ein teilweiser oder vollständiger Zusammenbruch der Blockchain kann die Emission der digitalen Schuldverschreibung und die Handelbarkeit der Solaris Aufdachportfolio stören oder unmöglich machen. Im schlimmsten Fall kann dies zum unwiederbringlichen Verlust der Solaris Aufdachportfolio und damit zum Verlust der tokenbasierten Schuldverschreibungen führen.

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger/innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

Informationen zu Quellen & Bildrechten

An den Anfang scrollen