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Mindestanlage
ab 250 Euro
Verzinsung
8,50 % + Bonus
Laufzeit
31.12.2027
Art
Digitales Wertpapier

Die Eckdaten

  • Maximal erwartete Rendite: 9,14 % p. a. (inkl. 8,50 % p. a. Festzins + Bonus)*
  • Laufzeit: bis 31.12.2027
  • Produktart: Digitales Wertpapier
  • Emissionvolumen:  5.500.000 Euro
  • Mindestinvestment: 250 Euro
  • Zinsauszahlung:  31. Dezember

* inkl. Bonus Details siehe Basisinformationsblatt. Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Das Unternehmen

Ein BOB ist nicht nur ein Gebäude, sondern ein ganzheitlich gedachtes, nachhaltiges Gesamtkonzept.

Seit über 10 Jahren hat sich die BOB AG der Schaffung von energieeffizienten und klimafreundlichen Bürogebäuden in Serie verschrieben. Dabei zählen die Gründer bereits seit den 90er Jahren zu den Pionieren des energieeffizienten Planens und Bauens. BOB steht für Balanced Office Building. Realisierte Gebäude des Serienproduktes finden sich unter anderem in Ludwigshafen, Oldenburg und Aachen. 

Um konsequente Nachhaltigkeit zu erreichen und gleichzeitig den größtmöglichen Komfort und Nutzen für die Mitarbeitenden in den Gebäuden zu schaffen, hat BOB in den vergangenen Jahren viel Zeit und Energie in die Forschung und Entwicklung gesteckt. Das Ergebnis: eine serielle Gebäudeplattform für Bürogebäude, die individuell an die Bedürfnisse der Mieter/innen angepasst werden können. Das BOB-Konzept strebt eine maximale Energieeffizienz an und erzeugt einen Großteil der Betriebsenergie durch Photovoltaik und Geothermie selbst. Hiervon profitiert nicht nur das Klima, sondern auch die Mietenden: Denn die Betriebskosten sind deutlich geringer als beim Wettbewerb und das Konzept schützt vor steigenden Energiekosten und Inflation. Das BOB-Raumklimakonzept schafft zudem optimale Bedingungen für die arbeitenden Menschen. Intelligente Systeme, mit deren Hilfe die Gebäude aus der Ferne analysiert und optimiert werden können, vervollständigen das Konzept – so zum Beispiel eine vorausschauende Steuerung der Temperatur auf Basis von Wettervorhersagen. 

Wie hoch die Ansprüche der BOB AG an den Klimaschutz sind, zeigt die Entwicklung einer eigenen Wärmepumpe, die speziell auf BOB ausgerichtet ist. Die BOB-Wärmepumpe spart nochmals 80 % an elektrischer Energie gegenüber auf dem Markt erhältlicher Technik. Die Energieeffizienz eines BOBs dürfte daher für andere Projektentwickler nicht erreichbar sein. 

Schon heute emittieren BOBs so wenig CO2, dass sie den Anforderungen der EU-Taxonomie für 2050 an einen klimaneutralen Betrieb entsprechen. 

Bernhard Froh, Vorstand BOB AG

„Wir Gründer hatten die Vision von einer perfekt funktionierenden und klimaneutralen Büroimmobilie.“

– Dr. Bernhard Frohn, Geschäftsführer der BOB AG

Im Interview haben WIWIN-Geschäftsführer Felix Auspurg und Dr. Bernhard Frohn über die Herausforderungen gesprochen, mit denen sich die Immobilienbranche aktuell konfrontiert sieht. Außerdem werfen sie einen Blick auf die Geschäftsentwicklung von BOB und die Ziele, die das Aachener Unternehmen mithilfe des Crowdinvesting erreichen will.

Deine Chancen

  • langjährige Erfahrung der Vorstände
  • technologischer Vorsprung gegenüber MItbewerbern
  • hohe Nachfrage nach energieeffizienten Bürogebäuden aufgrund der allgemeinen Entwicklungen

Mehr erfahren

Deine Risiken

Totalverlust des eingesetzten Vermögens (keine Nachschusspflicht)

Bitte informiere dich sorgfältig über weitere bestehende Risiken.

Mehr erfahren

Nachhaltigkeit bei der BOB AG

Beitrag zu UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung

Die von der UN ausgerufenen insgesamt 17 Ziele (SDGs) dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene.

Insbesondere zahlt dieses Projekt auf die Ziele 7, 12 und 13 ein.

UN-SDG 7
SDG-Kriterien
UN-SDG 13

Impact Scoring

Impact Scoring BOB AG

Mittelverwendung

  • operatives Wachstum in der Projektentwicklung
  • Weiterentwicklung der Automatisierung zur Steuerung der BOBs
  • Schulung und Qualifikation von Fachkräften im Rahmen der BOB-Akademie

Du willst keine Information rund um das Crowdinvesting verpassen?

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Das Angebot im Detail

Anbieterin und Emittentin der vorliegenden Kapitalanlage ist die BOB efficiency design AG, Schurzelter Str. 27, 52074 Aachen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HRB 18715. Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet.

Der Gesellschaftszweck der Emittentin ist die Beratung, die Konzeption, die Begleitung der Realisierung und die Durchführung von Qualitätssicherungsmaßnahmen für energieeffiziente und nachhaltige Neubauten oder Sanierungen im Bereich Wohn- sowie Nutzbauten. Die Gesellschaft ist zu verwandten Geschäften und allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen.

Tokenbasierte Schuldverschreibungen mit qualifiziertem Rangrücktritt und vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre.

Die Mindestzeichnung beträgt 250 Euro, maximal sind pro Anleger und Anlegerin 25.000 Euro möglich. Anlagebeträge müssen durch 50 teilbar sein.

5.500.000,- Euro.

Die Laufzeit der tokenbasierten Schuldverschreibungen beginnt am 01.02.2024 und endet am 31.12.2027.

Die Emittentin ist ab dem 01.07.2026 berechtigt, die Schuldverschreibungen ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von vier Wochen zum Ende eines Kalenderquartals ("Kündigungszeitpunkt") zu kündigen. Die Rückzahlung erfolgt in diesem Fall in Höhe des jeweils individuell ausstehenden Rückzahlungsbetrags (Zeichnungsbetrag) zzgl. einer etwaigen variablen Bonuskomponente sowie bis zum Kündigungszeitpunkt aufgelaufener und noch nicht bezahlter Zinsen. Rückzahlung, Zinsen, etwaige Bonuskomponente sind am fünften Bankarbeitstag nach dem Kündigungszeitpunkt fällig.

Die tokenbasierten Schuldverschreibungen „BOB Wachstumsfinanzierung“ werden vorbehaltlich der Annahme der Zeichnungserklärung durch die Emittentin ab dem Einzahlungstag bis zum 31.12.2027 (einschließlich) mit 8,50 % pro Jahr (der „Zinssatz") auf ihren Nennbetrag abzüglich etwaiger Rückzahlungen verzinst. Diese Zinsen sind jährlich nachträglich am fünften Bankarbeitstag nach dem 31.12. eines Jahres (jeweils ein „Zinszahlungstag“) zahlbar. Die erste Zinszahlung ist am 08.01.2025 und die letzte Zinszahlung ist am 07.01.2028 fällig Zinsen werden ab dem Tag der Einzahlung nach der Methode act/act berechnet. Die Berechnung der Zinsen erfolgt durch die Emittentin. Aufgrund der Berechnung der Zinsen für den/die Anleger/in ab dem Tag der Einzahlung des Nennbetrags der tokenbasierten Schuldverschreibungen werden Stückzinsen nicht berechnet und sind daher vom/von der Anleger/in nicht zu zahlen.

Sollte die Emittentin ab dem 01.01.2025 bis zum Ende der Laufzeit der Schuldverschreibungen eine oder mehrere Immobilien bzw. Projektgesellschaften veräußern, erhalten die Anleihegläubiger nachträglich am Laufzeitende eine variable Bonuskomponente je verkaufter Immobilie, die sich wie folgt berechnet:

Jeweils zuzüglich zu dem Zinssatz erhalten die Anleger:

  • nachträglich eine variable Bonuskomponente in Höhe von insgesamt 0,50 % des Nennbetrags je Schuldverschreibung, wenn die Emittentin ab dem 01.01.2025 für eine Immobilie einen Verkaufspreis bis zu 60 Mio. EUR erzielt,
  • nachträglich eine variable Bonuskomponente in Höhe von insgesamt 0,75 % des Nennbetrags je Schuldverschreibung, wenn die Emittentin ab dem 01.01.2025 für eine Immobilie einen Verkaufspreis von mindestens 60 Mio. EUR erzielt,

Eine variable Bonuskomponente fällt pro Verkauf nur einmal an.

Die Emittentin wird die tokenbasierten Schuldverschreibungen vorbehaltlich der Regelungen des Rangrücktritts und der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre am fünften Bankarbeitstag nach dem Ende der Laufzeit, mithin am 07.01.2028, unbar durch Überweisung auf ein Konto des/r Anleger/in zum Nennbetrag zurückzahlen. Der Rückzahlungsbetrag entspricht dem Nennbetrag der tokenbasierten Schuldverschreibungen.

Im Fall der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin werden Forderungen aus der tokenbasierten Schuldverschreibung erst nach den nicht nachrangigen Forderungen und den Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung erfüllt.

Das eingeworbene Kapital soll für das operative Wachstum, die Produktentwicklung sowie Schulung und Qualifizierung von Fachkräften eingesetzt werden.

Es wird kein Agio erhoben.

Die Haftung des/r Anleger/in ist auf den Anlagebetrag begrenzt. Eine Nachschusspflicht gegenüber der Emittentin besteht nicht.

Herausforderungen und Lösungen

Herausforderungen für die Immobilienbranche

Der Klimawandel stellt aktuell die größte Gefahr für Gesundheit, Wirtschaft und Wohlstand dar. Immobilien emittieren in Deutschland 30 % der CO₂-Emissionen und 50 % des gesamten Abfalls. Mit einem Lebenszyklus, der häufig 50 Jahre deutlich überschreitet, handelt es sich um eine sehr langfristige Investition und gleichzeitig gehören Immobilien zu den teuersten Investitionen. Die Immobilienbranche hat also eine sehr große Verantwortung, der sie nach unserer Meinung nicht gerecht wird.

Nachhaltige Büroimmobilien müssen ganzheitlich gedacht sein, da sie viele Anforderungen erfüllen sollen, wie zum Beispiel:

  • gutes und inspirierendes Design (Architektur, Innenarchitektur, Außenanlage, Licht)
  • geringe Investitions-, Energie- und Nebenkosten, in Summe nennt man sie Lebenszykluskosten
  • geringe CO₂-Emission bei Bau, Sanierung und Gebäudebetrieb
  • Nutzung regenerativer Energie und klimaneutraler Gebäudebetrieb
  • geringer Ressourceneinsatz und Widerverwendung der Ressourcen im Stoffkreislauf
  • ein die Gesundheit fördernder Raumkomfort (Raumklima, Raumakustik)
  • eine einfache Bedienbarkeit für Nutzer, Nutzerinnen und die Servicekräfte
  • eine gute Lage mit Serviceangeboten für umweltgerechte Mobilität (ÖPNV, Elektromobilität) für die Unterstützung von privaten Besorgungen (Geschäfte, Paketstation) sowie für die tägliche Versorgung mit gesunden Lebensmitteln
  • eine Flexibilität für die Nutzung, da sich die Arbeitswelten in Zukunft durch die Digitalisierung dynamisch ändern werden
  • einen Vor-Ort-Service für bei akuten Problemen

Die Anforderungen lassen erahnen, wie komplex die Entwicklung einer Büroimmobilie ist, die alle Aspekte berücksichtigt und dennoch bezahlbar ist.

BOBs Lösung

Immobilien werden zum Großteil immer noch als Unikat entwickelt. Das wäre so, als wenn man ein Auto bauen würde, bei dem Karosserie, Motor und Software zufällig zusammengestellt werden würden. Das kann nicht effizient sein.

Die Industrie macht uns vor, wie Produkte entwickelt werden, die komplexe Anforderungen erfüllen sollen. Zunächst wird geforscht, welche Anforderungen auf welchem Weg umgesetzt werden können. Dann wird ein Prototyp entwickelt, vermessen und durch Nutzerbefragungen getestet. Auf diese Weise entsteht dann ein sicher funktionierendes Serienprodukt, bei dem zum Beispiel Klimaneutralität sicher vorausgesagt werden kann.

Da Büroimmobilien drei bis vier Jahre entwickelt werden und anschließend sicher zwei Jahre (alle vier Jahreszeiten zwei Mal) getestet werden müssen, dauert diese Produktentwicklung sechs Jahre. Dieser Aufgabe und Investition haben wir uns gestellt und das Ergebnis nennen wir BOB, was ausgesprochen Balanced Office Building bedeutet.

Das ganzheitlich konzipierte Balanced Office Building BOB basiert heute 10 Jahre nach Gründung der BOB AG auf einer seriellen, skalierbaren Plattform für energieeffizienten und nachhaltigen Gebäudebetrieb. So entstehen die nachweislich hoch energieeffizienten, smarten Bürogebäude, die langfristigen Klimaschutz, moderne Arbeitswelten und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen. Damit wollen wir einen Beitrag leisten, um unsere Umwelt für künftige Generationen lebenswert zu erhalten.

Die BOB-Gebäudeplattform wurde zunächst für die Anforderungen der Assetklasse Büro für Neubauten entwickelt. Ab 2024 erfolgt die Anwendung auf die Sanierung von Bürogebäuden und dann anschließend auf andere Assetklassen.

Bernhard Frohn, Vorstand BOB AG

"Wir wollen die Immobilienbranche mit unseren effizienten, klimafreundlichen und gesunden Bürogebäuden nachhaltig verändern."

- Dr. Bernhard Frohn, Geschäftsführer der BOB AG

Die BOB-Gebäudeplattform verfolgt den aus der Softwarebranche bekannten Ansatz der Abwärtskompatibilität. So können alte BOBs durch neu entwickelte Hard- und Softwarekomponenten im Lebenszyklus einem Upgrade unterzogen werden. BOB revolutioniert damit der Werthaltigkeit der Immobilie durch einen neuartigen, hoch integrierten und digitalisierten Betreiberansatz. Daher ist es sachlogisch, dass jeder BOB von der BOB-Gruppe betrieben wird. Denn nur so können wir Greenwashing ausschließen.

Kann ein kleines Unternehmen aus Aachen die Immobilienbranche in Richtung Nachhaltigkeit revolutionieren? Ja, durch eine bahnbrechende Idee.

Als die beiden Gründer und Pioniere des energieeffizienten Bauens, Dr. Bernhard Frohn und Hermann Dulle, für sich selbst das optimale Bürogebäude bauten, entwickelten sie die Idee, dass eine nie beachtete Balance zwischen klimafreundlicher Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit durch die intelligente Kombination innovativer und bewährter Ansätze eine ganze Branche revolutionieren kann. So wird oft an Baukosten zu Lasten der Folgekosten (Energie- und Nebenkosten, Abriss, Entsorgung) gespart. Das schont zwar den Bauherren, erhöht aber die Kosten für den Mieter, so dass der Bauherr langfristig die Miete senken muss, was ihn dann wirtschaftlich belastet.

Damit aber ein wertig gebauter BOB nicht teuer wird, greifen wir auf die Methoden des Lean Management der Industrie zurück. So ist es uns gelungen, den Widerspruch aus billig bauen und nicht nachhaltig bauen aufzulösen.

Ein Bürogebäude, das Wärme und Kälte vollständig aus Geothermie generiert sowie eine intelligent konzipierte Bauphysik, die für eine hohe Behaglichkeit sorgt, hört sich einfach an, wir haben aber lange an den richtigen Parametern getüftelt.

Mit eigener Software mit Wettervorhersagesteuerung gehen wir vollkommen neue Wege für die Regelungstechnik. Durch die Verbindung von Klimadaten und Gebäudetechnik für Heizung, Kühlung, oder Lüftung wird ein vorausschauendes und lernendes System mit smarter Nutzung ermöglicht.

BOB, eine Technologie die Bürogebäude als Serienprodukt nachhaltig und skalierbar macht, war geboren. Der Nachhaltigkeitsanspruch von BOB hört nicht beim Energieverbrauch auf. Kern des Konzepts sind die Behaglichkeit und die Arbeitsqualität für arbeitende Menschen. Hierzu zählen auch Lösungen für die Digitalisierung der Arbeitswelt, umweltfreundliche Mobilität und Gesundheit am Arbeitsplatz.

Hermann Dulle, BOB AG

"Als Pioniere des energieeffizienten Planen und Bauens haben wir all unser Wissen und unsere Leidenschaft in BOB gesteckt."

- Hermann Dulle, Vorstand der BOB AG

BOB-Ziele für SDGs

Aus dem Pariser Klimaabkommen 2015, den 17 Zielen für „Nachhaltige Entwicklung“ (SDG´s) der UN sowie dem European Green Deal 2019 haben sich Standards von Kriterien zum nachhaltigen Handeln von Unternehmen und Organisationen etabliert.

Die BOB efficiency design AG ist fest entschlossen, die Ziele der Vereinten Nationen (Sustai­nable Development Goals) zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene nachdrücklich zu unterstützen. Mit unserem Geschäftsmodell tragen wir aktiv zu drei der insgesamt 17 Ziele bei und setzen diese um:

UN-SDG 7
UN-SDG 12
UN-SDG 13

ESG schafft mehr Transparenz

Mit der ESG-Transparenzverordnung kommt jetzt eine Regelung hinzu, die Unternehmen auffordert, ihre Aktivitäten in den Bereichen Environmental, Social, Governance parallel zur Wirtschaftsbilanz zu veröffentlichen. So entsteht dann neben dem wirtschaftlichen Rating ein ESG-Rating. Dabei muss das ESG-Rating der Lieferkette, also die Zulieferer für das eigene Geschäftsmodell, in das eigene Rating einbezogen werden. Finanziert also eine Bank eine alte Gießerei mit einem großen CO₂-Fußabdruck, verschlechtert sich das ESG-Rating der Bank, was deren Refinanzierung erschwert. Was ist die Folge? Banken werden zukünftig Darlehen an Unternehmen mit schlechtem ESG-Rating verteuern oder – noch extremer – sie werden die Vergabe von Darlehen verweigern. So entsteht ein Druck auf die Wirtschaft, alle ESG-Ziele konsequent umzusetzen. Während aktuell hauptsächlich DAX-Konzerne von der Transparenzverordnung betroffen sind, werden in den nächsten Jahren 15.000 Unternehmen und danach immer mehr von der Regelung betroffen sein.

Unternehmen, die ESG-Praktiken übernehmen, können also Vorteile wie verbesserte Geschäftsergebnisse, gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit, besseren Zugang zu Kapital und eine stärkere Bindung an Kunden und Mitarbeitende erlangen. Darüber hinaus können sie zur Erreichung globaler Nachhaltigkeitsziele wie den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) beitragen.

BOB ist nach EU-Taxonomie klimaneutral

Die gemäß EU-Taxonomie als klimaneutral eingestuften BOB-Büroimmobilien helfen Unternehmen, Organisatoren, Mietern oder Investoren, ihre jeweiligen Aktivitäten ESG-konform zu gestalten, da diese bis 2045 zu jedem Zeitpunkt den CRREM-Dekarbonisierungspfad unterschreiten - und das alles ohne energetische Sanierungsmaßnahmen. Und auch nach 2045 benötigt BOB als Gebäude, das ausschließlich mit Strom betrieben wird, kein energietechnisches Update, um im Betrieb klimaneutral zu sein. Nachhaltiger kann man in eine Büroimmobilie kaum investieren.

Allein in Deutschland sind bis 2045 400 Mio. m² Bürofläche klimaneutral in Bürogebäude und andere Nutzungen zu sanieren. Dies entspricht nach eigener Schätzung einem Gesamtinvestment von 640 Mrd. €. Weiterhin werden auch Neubauten notwendig sein, da viele Bestandsbauten so schlecht gebaut sind, dass sich auch eine Sanierung verbietet. Neben dem Klimaschutz steht immer auch die Gesundheit der Menschen im Vordergrund.

Der Markt in Deutschland für Büroimmobilien befindet sich in einem massiven Wandel. Neben den ursprünglich durch die Corona-Pandemie hervorgerufenen Effekten sowie durch die sich verschärfenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, gibt es mehrere Faktoren, die dem Markt eine vollkommen neue Richtung geben.

Hierzu zählen der sich wandelnde Flächenbedarf und das Nutzungsverhalten der vergangenen Jahre, die neu entstandene Anforderungen (New Work & Mobile Work) mit sich bringen. Im Fokus der Unternehmen stehen hier vor allem zentral gelegene, moderne Büroflächen in nachhaltigen Gebäuden, die sich gut für die hybride Arbeitswelt der Zukunft eignen. So zogen hier am Büromarkt die Spitzenmieten im ersten Halbjahr 2023 mit einer fast zweistelligen Wachstumsrate an, obwohl die Leerstände weiterhin sukzessive zunehmen. Grund dafür ist der hohe Bedarf an aktuell kaum verfügbaren modernen Flächen und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten.

Die in Folge des Ukraine-Krieges eingetretene Verknappung von Bauvorprodukten und Baumaterial führte zu deutlich gestiegenen Kosten bei der Entwicklung und Erstellung von Büroimmobilien (inklusive Zinsen) sowie zur Belastung der kaufmännischen Gesamtrechnung. Insbesondere bei Bauträgern, die durch den Stopp der Fördermaßnahmen des Bundes (BMWK) einst einen Großteil der Entwicklermarge abdeckten und nun vollkommen neue Herangehensweisen planen und erproben müssen.

Günstige Nebenkosten und ESG-Konformität als Wettbewerbsvorteil

Die im Verhältnis noch einmal stärker angestiegenen Nebenkosten bei Immobilienbetrieb und -nutzung („die zweite Miete“), machen im Zuge der spätestens mit Beginn der Energiekrise und deutlicher Inflation mittlerweile häufig über 25 % der Gesamtmietbelastung aus – bei steigender Tendenz. Die Betriebskosten haben sich somit, insbesondere in den vergangenen beiden Jahren, mehr als verdoppelt.

Am deutlichsten ist die Steigerung in den letzten Jahren im Bereich der Kosten für Heizwärme und Strom. Im Bereich der konventionellen Gebäude sind aus Erfahrung etwa 63 % der Kosten nicht signifikant beeinflussbare Fixkosten beispielsweise für die Grundversorgung eines Gebäudes mit Energie und die Einhaltung gesetzlicher Betreiberpflichten. 16 % entfallen auf das Nutzerverhalten oder sind nur in Abstimmung mit dem Nutzer realisierbar beispielsweise Stromsparen in der Beleuchtung und Müllvermeidung bzw. -trennung. Es wird erwartet, dass „intelligente Gebäude“ besser an der tatsächlichen Auslastung antizipieren und damit zu einer Reduktion der Betriebskosten umfassend beitragen können.

BOB mit seinen rekordverdächtig geringen Energiekosten ist daher ein wesentlicher Faktor dafür, dass wir sehr gute Mieter wie die pronova BKK, die Autobahn GmbH des Bundes, E.ON oder die Bundesgenossenschaft für BOB begeistern können. Aktuell sprechen wir mit weiteren bekannten Unternehmen, wie DAX-Konzernen, über eine mögliche Zusammenarbeit.

Die EU-Transparenzverordnung ESG ist ein weiterer Markttreiber. Damit Unternehmen ein positives ESG-Rating erhalten, sind auch die Themen Büro und Mobilität ein Thema. In vielen Konzernen gibt es bereits Beschlüsse, die Neuanmietungen von Bürogebäuden unter den Vorbehalt von ESG und Klimaschutz stellen. Dabei schauen alle Beteiligte genauer als früher hin, da sich niemand den Imageschaden eines Greenwashing leisten kann. Daher wächst die Nachfrage nach ESG-konformen Büroimmobilien dynamisch, während die Angebote nur langsam hinterherkommen. Die aktuelle Immobilienkrise wird so zu einer Chance für BOB, da Nachfrage und Angebot die Wertigkeit eines Produktes bestimmen.

Marktsegment und Assetklassen

Unternehmen mit einem zukunftsweisenden Geschäftsmodell benötigen ambitionierte Mitarbeitende und Talente. Der demographische Wandel verknappt die menschliche Ressource, daher müssen sich Unternehmen in Zukunft bei den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern bewerben und müssen attraktive Angebote unterbreiten. Das Homeoffice wird der Ort für Abwicklungstätigkeiten sein. Gleichzeitig werden Abwicklungstätigkeiten zukünftig auf Systeme der Künstlichen Intelligenz verlagert werden. Die Bürofläche wird demnach abnehmen und sie wird hauptsächlich von kreativen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zur Kommunikation und Kreation genutzt werden.

Die Bürofläche wird aber nach wie vor der einzige Ort sein, an dem das Unternehmen seine Unternehmenskultur begreifbar machen kann. Nachhaltigkeit, ESG und weitere Werte darüber hinaus werden das Büro prägen. Es wird daher ein hochwertiges Marktsegment im Bürobereich für diese Unternehmen entstehen. Gleichzeitig wird der gesamte Büromarkt aber schrumpfen.

BOBs werden in A-, B-, C- oder D-Städten und in Speckgürteln von A-Städten mit jeweils guter verkehrlicher Anbindung für Individualverkehr aber auch Öffentlichen Nahverkehr entwickelt. Dadurch dass es uns über das Seriensystem gelungen ist, die Kosten zu senken, können wir also auch in Nebenlagen bauen.

Ziel für die BOB AG ist es, die Serienidee auch auf andere Assetklassen, wie Wohnen, Seniorenwohnen oder Hotel auszuweiten. Wann diese Erweiterung des Produktportfolios erfolgen wird, ist aber noch nicht terminiert.

Was unterscheidet BOB von klassischen Immobilien?

Diese Frage können wir auf vielfältige Weise beantworten und es gibt viele technische Details, die den Unterschied darstellen.

An dieser Stelle möchten wir etwas anderes betonen: Jede Immobilie altert, es gibt Fehlnutzungen und Fehlfunktionen und so steigt der Energiebedarf gerne einmal auf 200 bis 300 %. Ja, Sie haben richtig gelesen, es geht um einige hundert Prozent Abweichung, wie wir bei fremden Bürogebäuden nachgemessen haben. Ein Nachhaltigkeitszertifikat und andere Auszeichnungen, die nur die Bauphase begleitet haben, hängen dann an der Immobilie und bei der Einweihungsfeier wurde das Energiekonzept gefeiert, dabei ist das Gebäude schon lange nicht mehr klimaneutral. Das könnte man auch als Greenwashing bezeichnen.

Und das Schlimme ist, niemand kümmert sich. Die Energie- und Nebenkosten zahlt der Mieter, es gibt kein juristisch verbrieftes Recht auf Effizienz. Sie können gerne klagen, Sie werden die 300 % Energiekosten dennoch zahlen müssen und dem Klimaschutz ist auch nicht gedient.

Diesem Mangel wollen wir mit BOB ein Ende setzen. Jeder BOB wird von der BOB-Gruppe betreut und zwar ein BOB-Leben lang. Wir bieten den Mietern eine Energiekosten- oder Nebenkostensicherung an, bei der wir ins Risiko gehen. Steigt zum Beispiel der Energiebedarf, dann zahlen wir die Mehrkosten und nicht Mieter oder Mieterin. Wir als Entwickler des BOB-Produktes wissen natürlich am besten, wie das Gebäude zu betreiben ist und können voraussagen, wie sich das Gebäude verhält und ob und wann welche Komponenten ausgetauscht werden müssen. Den Gebäudebetrieb übernehmen wir für geringere Energie- und Nebenkosten als bei konventionellen Bürogebäuden, so dass der Mieter entlastet ist und – das sei für alle Investoren in die BOB AG noch erwähnt – wir verdienen sogar noch Geld mit dieser Leistung.

Es war immer unser Traum, Geschäftsmodelle zu bauen, die dem Klimaschutz dienen, denn so wird Klimaschutz skalierbar.

BOBs außerordentliche Kosteneffizienz

Effizienz ist BOBs zweiter Vorname. Als Technologieunternehmen beherrschen wir die Methoden der Verschlankung und der Entwicklung integraler Konzepte. Mit integralen Konzepten sind die gegenseitigen Abhängigkeiten von Einflussgrößen gemeint, die sich nicht mit einfacher Rechenmethode optimieren lassen. Daher ist BOB ausschließlich mit rechnerbasierter Gebäudesimulation entstanden. So wie heute die ersten Crash-Tests bei PKWs im Rechner erfolgen, verproben wir die raumklimatischen, akustischen und energetischen Eigenschaften eines BOBs auch zunächst digital im Computer.

Dazu ein Beispiel. Wenn Sie den Glasanteil in einem Bürogebäude vergrößern, dann fällt mehr Licht in das Gebäude, so dass Sie Energie für Kunstlicht sparen können. Da Glas aber um den Faktor 5 schlechter dämmt als eine Fassade steigt der Heizenergiebedarf, wenn der Glasanteil steigt. Und da im Sommer bei großen Glasflächen mehr Sonne in das Gebäude fällt, steigt ebenso der Kühlenergiebedarf. Weiterhin ist bekannt, dass der Mensch über die Aufnahme von Tageslicht dringend notwendiges Vitamin D produziert. Daher sollte möglichst viel Tageslicht in das Gebäude fallen. Welcher ist jetzt der richtige Glasanteil?

Um diese und viele weitere so komplexe Fragestellungen beantworten zu können, haben wir viele Jahre Know-how aufgebaut, BOB im Rechner simuliert und in der Praxis das Ergebnis im eigenen BOB (Prototyp BOB.Aachen) und so im Alltag verprobt. Auf diese Weise ist ein System entstanden, das einen großen Marktvorsprung besitzt.

Geringe Energie- und Nebenkosten

BOB hat herausragend kleine Energiekosten. Im Vergleich zu konventionellen Neubauten spart BOB 80 % an Energiekosten. Die geringen Energiekosten zahlen sich für BOB-Mieter und -mieterinnen in den nächsten Jahren insbesondere durch den Einfluss der Inflation und der Energiekostensteigerung nochmals deutlich aus.

Photovoltaik, Geothermie und Automatisierung kosten nur in der Anschaffung Geld, nachher wirken sie nahezu kostenlos. Das Diagramm zeigt, dass ein BOB im 15. Jahr mit einer Inflationsrate von 5 % pro Jahr immer noch unter den heutigen (!) Energiekosten eines konventionellen Neubaus liegt.

BOB Wachstumsfinanzierung: Enerigiekosten

Abbildung 1: Energiekosten von BOB im Vergleich zu Wettbewerbern

Baukosteneffizienz

Damit wir BOB skalieren können, mussten auch die Herstellkosten gering sein. Durch die Serienentwicklung ist es uns gelungen, sowohl das Bauprodukt zu optimieren als auch die Prozesse für Planung und Bau zu verschlanken. So hat ein BOB im Vergleich zu einem konventionellen Bürogebäude zum Beispiel extrem wenig Technik. Die elektrische Leistung, die wir für die Heizung benötigen, beträgt bei 10.000 m² BOB tatsächlich der elektrischen Leistung von 10 Toastern. Diese Optimierung spart Anlagentechnik und verringert die Baukosten deutlich.

CO2-Emissionen, Klimaneutralität und Ressourcenschutz

BOB ist im Gebäudebetrieb bei den CO₂-Emissionen mindestens um den Faktor 10 effizienter als ein Standardbürogebäude ohne Berücksichtigung des Einkaufs von grünem Strom.

Die BOB-Daten sind klimabereinigte Messdaten aus mehreren Jahren von mehreren BOBs. Der Anteil an Photovoltaik schwankt je nach Größe der verfügbaren Dachfläche. In den Wert CO₂-Äquivalent fließen neben Kohlendioxid (CO₂) alle Treibhausgase ein.

BOB Wachstumsfinanzierung: CO2-Emissionen im Wettbewerb

Abbildung 2: Emissionen CO2-Äquivalent im Vergleich zum Wettbewerb

Mit dem CRREM-Tool (Carbon Risk Real Estate Monitor) hat die EU ein Verfahren geschaffen, das bewertet, ob eine Immobilie so wenig CO₂ emittiert, dass sie dem 1,5-Grad-Ziel dient. Liegt eine Immobilie oberhalb des CRREM-Pfades, muss die Immobilie energetisch saniert werden. Alle EU-Länder sind aufgefordert, dies in nationales Recht zu überführen.

Ein BOB als Neubau oder Sanierung ist bereits heute klimaneutral. Der Energiebedarf eines BOBs ist so gering, wie bei wahrscheinlich derzeit keiner anderen Büroimmobilie. Die Kurve liegt knapp oberhalb der X-Achse, wie die nachfolgende Abbildung zeigt.

BOB Wachstumsfinanzierung: CO2-Emissionen

Abbildung 3: BOB-CO2-Emissionen nach EU-Taxonomie

Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft

Als ersten Schritt zu den Themen Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft nutzen wir unser BIM-Modell, das auf Knopfdruck den ökologischen Fußabdruck aus tausenden von Bauteilen ermittelt. So lässt sich in Szenarien der Fußabdruck verringern.

Unsere Lieferkette mit teilweise festen Lieferanten wird nach dem Kriterium des Ressourcenschutzes ausgesucht. So suchen wir Bauteile, die zum Beispiel dem Cradle-to-Cradle-Prinzip folgen. Recycelter Beton, recyceltes Aluminium, recycelter Klinker oder Innenwandsysteme bzw. Teppichböden, die die Hersteller in ihren Stoffkreislauf zurückführen, sind Beispiele für Maßnahmen, die wir prüfen und umsetzen. Dabei ist immer zu beachten, dass es natürlich keinen Sinn ergibt, recycelten Klinker in 1.000 km Entfernung einzukaufen und auch beim Baustoff Holz schauen wir genau hin. Holz ist zwar ein nachwachsender Rohstoff, aber gleichzeitig dienen Bäume dem Klimaschutz. Daher darf Bauen mit Holz nicht unsere Wälder verkleinern. Leider werden Waldflächen, auf denen keine Bäume stehen, als Waldflächen ausgewiesen, also auch hier besteht Transparenzbedarf im Sinne einer ganzheitlichen Lösung.

Auch der Abriss bietet Chancen. Der Abriss eines veralteten Sportcenters in Hannover wurde zum Beispiel zu 80 % wiederverwendet. Sportgeräte, Tennisnetze und ganze Leichtbauhallen wurden zur Weiternutzung verschenkt. Minderwertiges Abrissmaterial wurde zerkleinert und als Füllstoff für die Gründung auf dem Grundstück belassen.

BOB-Gebäudeplattform

Wie man es von einem PKW her kennt, haben wir eine modulare Plattform für BOB entwickelt. Wir haben also das kleinste BOB-Element definiert, was man sich wie einen sehr großen Legobaustein vorstellen kann. Dieser Baustein kann jetzt auf sehr viele Gebäudekubaturen (Quader, U-Form, L-Form, Dreieck …) angewandt und beliebig oft kombiniert werden. So sind 2.000 m² BOB genauso möglich wie 20.000 m² BOB. Die Architektur eines BOBs kann hinsichtlich Größe, Kubatur und Fassadenentwicklung in Abstimmung mit der Umgebung entwickelt werden. Gute Architektur und Innendesign sind auch bei BOB herausragende Merkmale für ein nachhaltig nutzbares Gebäude.

Bauphysik, Raumklimakomfort und Energieeffizienz sind aufeinander abgestimmt. Technische Kernkomponenten wie die Wärmepumpe oder die Automatisierung bzw. Digitalisierung sind Eigenentwicklungen im BOB-Netzwerk. Jeder BOB hat als Seriensystem denselben technischen Aufbau, dieselben Sensoren bzw. Aktoren und dieselbe Software. So und nur so erfolgt der Gebäudebetrieb reibungsfrei und vor allem automatisiert.

Wichtig ist uns zudem die einfache und immer identische Bedienbarkeit. So hat zum Beispiel jeder BOB dasselbe Schließsystem, so dass Wiederholungskunden mit demselben Schließmedium Zugang zu ihren Mieteinheiten erhalten.

Energie- und Raumklimakonzept

BOB setzt Geothermie als Heiz- und Kühlquelle ein. So wird im Sommer kühles Wasser aus dem Erdreich zur Kühlung des BOBs genutzt, während das warme Wasser in das Erdreich transportiert und dort angelagert wird. Die so im Erdreich gespeicherte Wärme kann im Winter wieder zu Heizung genutzt werden. BOBs werden also ohne Klimaanlage und mit CO₂-freier Erdkälte gekühlt und es wird sogar noch Energie für die Heizung gewonnen. Effizienter geht es nicht.

BOB Wachstumsfinanzierung: Raumklima-Konzept

Abbildung 4: BOB-Energie- und Raumklimakonzept

1. Fotovoltaik
Eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach liefert elektrische Energie, so dass in Kombination mit der regenerativen Geothermie ein Maximum an grüner Energie auf dem Grundstück selbst erzeugt wird.

2. Lichtkonzept
Eine Tageslichtlenkung sorgt für einen geringen Kunstlichtbedarf. Das Kunstlicht wird über effiziente LED-Leuchten mit einer
tageslicht-abhängigen Dimmung bereitgestellt.

3. Raumklimakonzept
Die Temperierung der Büros erfolgt ausschließlich über Strahlung. Boden und Decke werden im Winter warm und im Sommer kühl temperiert. Eine Lüftungsanlage sorgt für einen zugfreien Frischluft-wechsel. Im Unterschied zu einer Fensterlüftung spart die Wärmerückgewinnung 80 % Energie.

4. Geothermie
Im Sommer wird die Wärme aus den Büros in das Erdreich gefahren. So bleiben die Büros kühl und das Erdreich wird erwärmt. Im Winter wird das System umgedreht. Dann wird die Wärme des Erdreichs zum Heizen der Büros genutzt und das Erdreich wird nach und nach wieder abgekühlt.

BOB-Wärmepumpe, Weltrekord verdächtig

Die speziell für BOB entwickelte Wärmepumpe der deutschen Tochter des Schweizer Unternehmens Friotherm senkt der Stromverbrauch im BOB weiter signifikant. Mit extrem geringen Vorlauftemperaturen und einem integrierten technischen System schafft sie Rekordwerte für die Jahresarbeitszahl von 8-9, wie wir im Prototypen BOB.Aachen nachgemessen haben. Das bedeutet, aus einer Kilowattstunde elektrischer Energie entstehen 8-9 Kilowattstunden Wärme. Normale Wärmepumpen erzeugen 3-5 Kilowattsunden Wärme. Natürlich ist eine Wärmepumpe in dieser kleinen Stückzahl teurer als Standardsysteme, der Klimawandel wird aber für die Menschheit noch teurer werden, daher investieren wir gerne in dieses technische Wunderwerk. Die Wärmepumpe nutzt eine Technologie, die bisher noch nicht angewandt wurde.

BOB Wachstumsfinanzierung: Effizienzvergleich Wärmepumpe

Abbildung 5: Effizienzvergleich Wärmepumpe

Digitalisierung

Für jeden BOB gibt es einen digitalen Zwilling. Mittels Building Information Modeling (BIM) wird aus der Büroimmobilie BOB eine Datenbank. So lassen sich Baukosten in wenigen Schritten mit großer Präzision bestimmen, der ökologische Fußabdruck kann auf Knopfdruck ermittelt werden und im Gebäudebetrieb ist auch nach 30 Jahren noch bekannt, welche technische Komponente welche Funktion hat.

In der Bauphase überlagert das BIM-Modell über Augmented Reality die Realität, so dass per iPad oder Smartphone ein visueller Abgleich aus Plan und Bauzustand hergestellt wird. Planungsbesprechungen zwischen den Gewerken werden anhand des BIM-Modells in 3-Dimensionen durchgeführt und sogar das Besprechungsprotokoll verfügt über einen Link exakt zu dem Detail, das angepasst oder geändert werden soll.

Und im Gebäudebetrieb werden zukünftig Messdaten nicht mehr allein als Zahl sondern im 3-D-Modell exakt an der räumliche Stelle dargestellt, an der der Messsensor aufgehängt ist.

Automatisierung

Jeder BOB verfügt über mehrere tausend Datenpunkte. Sensoren erfassen Temperatur-, Licht- oder Luftqualitätsdaten, Messuhren senden Energie- oder Leistungsdaten und Leuchten, Lüftungsanlagen, Ventile oder Pumpen übermitteln Zustandsdaten. So können wir jeden BOB aus der Ferne analysieren und optimieren. Fehlfunktionen erkennen wir deutlich vor den Mietern der Immobilie. Damit auch die Nutzer und Nutzerinnen für ihren Energiebedarf ein Gefühl bekommen und so bei der Energieeinsparung mitwirken, liefern wir je Mieteinheit in Echtzeit die Energiedaten für Heizung, Kühlung, Lüftung und Beleuchtung.

Über Wettervorhersagedaten wird BOB vorausschauend gesteuert. Scheint im Winter am nächsten Tag die Sonne, wird die Heizung schon weit vorher ausgeschaltet, so dass Heizenergie gespart wird und die Sonnenenergie den Raum nicht überhitzt.

Die jährlich ca. 50 Mio. Messdaten eines jeden BOBs sendet das System vor Ort in die BOB-Cloud. Dort erfolgen die zentrale Analyse und Auswertung. So ist es zukünftig möglich, dass BOBs miteinander kommunizieren und sich über optimale Regelstrategien „austauschen“. Wichtig ist uns, dass sowohl die Menschen, die BOBs planen, bauen oder betreiben, als auch die Software selbst einem ständigen Lernprozess unterliegen.

BOB Wachstumsfinanzierung: Data Mining bei BOB

Abbildung 6: Data-Mining und -Verarbeitung im BOB-System

Die Software BOB.i übernimmt hierbei folgende Aufgaben:

  • Aufbereitung der Daten mit Methoden der künstlichen Intelligenz
  • Analyse der Daten und generieren von Alarmen, sofern der Energiebedarf zu hoch ist
  • Visualisierung der Daten für das Facility Management und die Nutzer ob Laie oder Experte
  • Bedienschnittstelle für die Nutzerinnen und Nutzer
  • laufende Optimierung der Steuerung und Regelung durch lernende Algorithmen für eine stetige Verbesserung des Raumklimakomforts bei minimalem Energieeinsatz

Internet of Things

Mit Internet of Things (IoT) werden technische Komponenten bezeichnet, die ihre Daten mit der Cloud teilen. In der Cloud können dann logische Verknüpfungen hergestellt werden. So kann der PKW, der gerade an das Bürogebäude heranfährt, die Lüftungsanlage im Büro des Nutzers einschalten. Uhr, Handy, Ladestation, Schließsystem des BOBs oder Parkplatzwächter können Daten tauschen und intelligente Funktionen generieren. BOB selbst verfügt über eine Schnittstelle, so dass auch ältere BOBs demnächst über ein Upgrade IoT-kompatibel sind.

Nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung der Gebäudeplattform bis in die Gegenwart. Weitere Schritte werden folgen.

BOB Wachstumsfinanzierung: Gebäudeplattform

Abbildung 7: Entwicklung der Gebäudeplattform

Grundprinzip des Geschäftsmodells

Wir sind der „Lieferant“ des klimaneutralen Bürogebäudeproduktes BOB und betreiben jeden BOB in seinem Lebenszyklus. Wir verstehen uns also als Technologieunternehmen, wie dies in der Industrie üblich ist. In dieser Analogie sind Fließband digitale Prozesse und unsere Produktionshalle ist die jeweilige Baustelle. Das Autohaus sind wir selbst, denn jeder BOB wird von uns betrieben.

Nun gibt es zwei Geschäftsmodelle, über die wir juristisch betrachtet agieren.

Developer und Bauherr

Als Developer agieren wir wie ein Bauherr. Wir gründen (teilweise gemeinsam mit Partnern) eine Projektgesellschaft, kaufen mit ihr die Grundstücke oder zu sanierende Objekte, suchen die Mieter, sorgen für die Finanzierung und bauen den BOB bis zu Übergabe. Nach Fertigstellung verkaufen wir das Objekt an einen Bestandshalter, dessen Geschäftsmodell Bestandshaltung und Vermietung ist. In dieser Rolle verdienen wir auf folgenden Wegen Geld:

  • Die BOB project development GmbH erhält für ihre Projektentwicklung Honorare von der Projektgesellschaft für Dienstleistungen im Bereich Finanzierung, Projektmarketing, Mieterbetreuung, Bauherrenvertretung bei Behörden usw.
  • Die BOB project management GmbH erhält für die Bauspezialisten Honorare von der Projektgesellschaft für die Bauprojektsteuerung, die Qualitätssicherung und die Durchführung der Inbetriebnahme.
  • Für die Produktentwicklung, die die BOB AG wirtschaftlich und inhaltlich verantwortet, bekommt die BOB AG eine Lizenzgebühr. Der eigentliche Projektgewinn ist der Trading Profit also die Differenz aus Herstellkosten und erzieltem Verkaufspreis. Diesen nimmt die BOB AG ein, da sie die Muttergesellschaft der Projektgesellschaft ist. Sofern wir Partner in der Projektgesellschaft haben, erhält die BOB AG den vorher vereinbarten Anteil am Trading Profit.
BOB Wachstumsfinanzierung: Entwicklung

Abbildung 8: Darstellung des Geschäftsmodells „Development“

Service Development

Als Service Developer sind wir nicht der Bauherr. Juristisch betrachtet, sind wir also nicht der Eigentümer des Grundstücks oder des zu sanierenden Objektes. Wir sind hingegen Dienstleister mit unterschiedlichen Rollen. Möglich ist, dass wir das Bauvorhaben nur steuern, und der Bauherr beauftragt die Planenden und die Bauausführenden. Alternativ sind wir Generalplaner, nehmen also alle Planende unter unsere juristische Verantwortung. Oder wir sind Generalübernehmer, so dass wir Planende und Bauausführende direkt beauftragen und die Gesamtleistung an den Bauherren verkaufen. Die Einnahmequellen sind hier zum Development vergleichbar:

  • Die BOB project development GmbH erhält für ihre Projektentwickler Honorare von der Projektgesellschaft für Dienstleistungen im Bereich Finanzierung, Projektmarketing, Mieterbetreuung, Bauherrenvertretung bei Behörden usw.
  • Die BOB project management GmbH erhält für die Bauspezialisten Honorare von der Projektgesellschaft für die Bauprojektsteuerung, die Qualitätssicherung und die Durchführung der Inbetriebnahme.
  • Für die Produktentwicklung, die die BOB AG wirtschaftlich und inhaltlich verantwortet, bekommt die BOB AG eine Lizenzgebühr.
  • Einen zusätzlichen Projektgewinn generiert die BOB AG durch eine Erfolgsbeteiligung, die mit dem Bauherrn vereinbart wird.
  • Wenn wir beim Service Development Planer- oder Bauleistungen unter unser juristisches Dach nehmen, gehen wir ein Risiko ein. Dafür wird ein Aufschlag auf die eingekauften Leistungen erhoben und so an den Bauherren verkauft. So kann ein weiterer Projektgewinn erzeugt werden.

Gebäudebetrieb

Um Greenwashing zu vermeiden, betreiben wir jeden BOB und übernehmen mindestens das Energiemanagement. Aber auch das Gebäudemanagement bieten wir den Bauherren an und wir werden dafür sorgen, dass dieses so lukrativ ist, dass auch dieser Auftrag bei uns eingeht. Wir wollen so auch dafür sorgen, dass sämtliche Qualitäten eines BOBs erhalten bleiben. Im Gebäudebetrieb gibt es folgende Einnahmen für uns:

  • Die BOB project services GmbH erhält eine Energiekostenpauschale für die Lieferung von Wärme, Kälte, Belüftung, Allgemeinbeleuchtung und Allgemeinstrom. Mit der eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach des BOBs erzeugt die Gesellschaft Strom und kauft weiteren grünen Strom ein. Die Differenz aus Einkauf und Energiekostenpauschale ist der Gewinn.
  • Dasselbe Vorgehen gilt für die Nebenkostenpauschale. Auch hier ist Differenz aus Einkauf und Nebenkostenpauschale unser Gewinn. Wir machen also aus Effizienz ein Geschäftsmodell.
  • In Zukunft werden wir weitere Services den Bestandshaltern und den Mietern eines BOBs anbieten. Das kann das Property Management, die Nachvermietung, Car-Sharing, Verkauf von grünem Strom an die Mieter durch eigene zentrale Photovoltaikanlagen oder auch Software sein. Denn auch BOB.i werden wir zur Servicezentrale ausbauen.
BOB Wachstumsfinanzierung: Service

Abbildung 9: Zusammenhang Service, Projekt und Produkt

Netzwerkstrategie

Um für alle genannten Themen über Expertinnen und Experten zu verfügen, haben wir ein Partnernetzwerk mit über 100 Firmenpartnern aufgebaut. Architekten, Techniker, Softwarespezialisten, Geothermieexperten, BIM-Manager, Anlagenbauer für die Wärmepumpe, Lieferanten von Innenwänden, Fassaden, Teppichboden. Es gibt eine lange Liste von schlauen und engagierten Menschen, die wir über das Partnernetzwerk einbinden. Alle Partner sind auf die Eigenschaften des BOB geschult und kennen ihre jeweilige Schnittstelle zu anderen Partnerfirmen. Auch dieses Vorgehen entspricht der der Industrie. Auch ein PKW-Hersteller kauft 80 % der Komponenten bei festen Zuliefer-Betrieben ein und ist selbst „nur“ der Systemintegrator, der Produktlieferant und derjenige, der aus einer Marke ein Qualitätsversprechen macht.

Die Gründer der BOB AG Dr. Bernhard Frohn und Hermann Dulle hatten die Vision von einer perfekt funktionierenden und klimaneutralen Büroimmobilie. Die großen Herausforderungen und die Komplexität der Aufgabe führten uns zur Entwicklung einer skalierbaren Gebäudeplattform nach dem Modell industrieller Fertigung allerdings mit dem Merkmal einer stets individuellen Architektur.

Ein komplexes System besteht aus vielen Teilsystemen, die perfekt miteinander verzahnt werden müssen. Um das tun zu können, haben wir viele Spezialistinnen und Spezialisten und Zielgruppen befragt und ihnen zugehört. Architekten, Investoren, Juristen, Nachhaltigkeitsexperten, Ingenieure, Mieter, Bauausführende, Techniker, Finanzierungsexperten, Ökobilanzierer, Facility Manager, Softwareentwickler und einige mehr haben uns Input gegeben. Unser Job war und ist die Integration der Einzelaspekte in ein Produkt, das Menschen, dem Planeten und der Wirtschaft dient. Insofern besteht BOB aus den Mitarbeitenden der BOB-Gruppe und sehr vielen und geschätzten Netzwerkpartnerinnen und -partnern.

So ist BOB entstanden und so wird BOB stetig weiterentwickelt.

Aktionäre, Vorstand und Aufsichtsrat

Aktionäre

Die BOB efficiency design AG hat derzeit insgesamt fünf engagierte Investoren (davon zwei Vorstände, drei Aufsichtsräte) die das konsequente Wachstum und die innovative Entwicklung des Unternehmens betreiben. Die enge Beziehung zwischen den Aktionären basiert auf einer langjährigen Erfahrung in Organfunktionen von Kapitalgesellschaften, der eng verzahnten Zusammenarbeit sowie höchstem gegenseitigem Vertrauen. BOB hat in den vergangenen Jahren eine sehr beeindruckende Erfolgsbilanz mit kontinuierlichem Wachstum der Projekt- und Geschäftsentwicklung vorzuweisen.

Vorstand

Bernhard Froh, Vorstand BOB AG

Dr. Bernhard Frohn

Bernhard Frohn studierte Maschinenbau und promovierte an der RWTH Aachen im Fachbereich Photovoltaik. Über dieses Thema gelangte er in die Immobilienbranche und erkannte, dass der Produktgedanke aus der Industrie auf Immobilien übertragen werden muss. Die wachsenden Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit führen zu einer Komplexität, die das Unikat nicht mehr beherrscht. Bernhard Frohn ist als Vorstand der BOB AG für Strategie und Geschäftsmodell zuständig.

Rüdiger Friedrichs, Aufsichstrat BOB AG

Herrmann Dulle

Hermann Dulle ist als studierter Bauingenieur an der RWTH Aachen leidenschaftlicher Experte zu allen Fragen rund um Bauphysik, Technische Gebäudeausrüstung, Bauprozessen oder Projektsteuerung. Nachhaltiges Bauen besteht für ihn neben Energie- und Ressourcenschonung aus effizienten Bauprozessen und er hat immer das Ziel, dass alle Beteiligten zu Gewinnern werden. Hermann Dulle übernimmt als Vorstand der BOB AG die Rolle des Bauherrnvertreters und des Produktentwicklers.

Christian Obladen, Vorstand BOB AG

Christian Obladen

Christian Obladen studierte Wirtschaftswissenschaften in Köln und Düsseldorf. Neben dem weltweiten Auf- und Ausbau sowie der verantwortlichen Steuerung von Unternehmen in der IT- und MICE-Branche, digitalisierte er Immobilien-, Projektentwicklungs- sowie bauausführende Unternehmen in Deutschland. Christian Obladen ist als Vorstand der BOB AG u.a. für Finanzen, Organisations- und Digitalisierungsthemen zuständig.

Aufsichtsrat

Dr. Rainer Goth, Aufrsichtsratsvorsitzender BOB AG

Dr. Rainer Gith

Dr. Rainer Gith ist gelernter Wirtschaftsanwalt und seit mehr als 15 Jahren als Investor und Seriengründer unternehmerisch aktiv. Er ist an einer Vielzahl von Unternehmen beteiligt und berät und unterstützt diese aktiv mit seinem Know-how und seiner Erfahrung im Aufbau von Unternehmen. Daneben nimmt Dr. Gith verschiedene Aufsichtsrats- und Beiratsmandate bei mittelständischen Unternehmen wahr. Er ist Vorsitzender des BOB-Aufsichtsrates.

Rüdiger Friedrichs, Aufsichstrat BOB AG

Rüdiger Friedrichs

Rüdiger Friedrichs verfügt als Gesellschafter-Geschäftsführer der Aachener Frankenberg GmbH über jahrzehntelange unternehmerische Erfahrung im Bereich Wachstum und Steuerung von mittelständischen Unternehmen.

Dr. Jürgen Kieschoweit, Aufsichtsrat BOB AG

Dr. Jürgen Kieschoweit

Dr. Jürgen Kieschoweit verfügt als langjähriger Geschäftsführer und Manager über umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Strategie und Organisation von mittelständischen Unternehmen in unterschiedlichsten Branchen.

Struktur der BOB-Unternehmensgruppe

In unserer Unternehmensgruppe mit ihren funktionsspezifischen Gesellschaften, verfügen wir über ein individuell umfassendes Know-how in der Breite und Tiefe unserer Geschäftsfelder. Unser hochengagiertes Team bringt gemeinsam die BOB-Projekte sowie unseren – aus Sicht der Gebäudebranche – revolutionären Ansatz eines seriell-nachhaltigen ESG-Produktes voran. Durch die Fokussierung bestimmter Bereiche, die agil zusammenarbeiten und prozessual     ineinandergreifen, können wir höchste Qualität, Effizienz und Transparenz unternehmensweit sicherstellen. Die durch die enge Abstimmung mit unseren Netzwerkpartnern entstehenden Synergien zeigen umgehend unsere Projektergebnisse.

Verantwortliche Geschäftsführer aus dem Gesellschafterkreis verbinden aktive Mitgestaltung und Verantwortung. Die übergreifende Verbindung zwischen Unternehmen, Produkt und Marke ist dabei die Grundlage für unsere Erfolge. Wir sind ein starkes Team, in dem jeder und jede die Stärken zum Einsatz bringen und wir auf diese Weise innovativ miteinander wachsen. Diese Energie treibt uns fortlaufend an.

BOB Wachstumsfinanzierung: Organigramm

Abbildung 10: Organigramm BOB-Unternehmensgruppe

BOB-Zahlen und Prognose

Die BOB efficiency design AG hat in den vergangenen Jahren eine erfolgreiche Entwicklung genommen. Im Zeitraum von 2019 bis 2022 stiegen Gesamtumsatz sowie Reinertrag auf 4.092 TEUR bzw. 2.905 TEUR. Diese Zahlen zeigen unsere stabile Position im Markt und legen den Grundstein für weiteres Wachstum.

Folgende BOB-Projekte wurden bisher fertiggestellt:

BOB Achaen

BOB.Aachen (Prototyp)

Mietfläche: 2.070 m²
Entwicklungszeit: 1999 - 2002
Ankermieter: BOB-Gruppe

BOB Oldenburg

BOB.Oldenburg Alter Stadthafen

Mietfläche:  3.400 m²
Entwicklungszeit: 2016 - 2018
Ankermieter: BKK pronova

BOB Dachau

BOB.Dachau

Mietfläche: 2.700 m²
Entwicklungszeit: 2017 - 2020
Eigennutzer

BOB Ludiwgshafen

BOB.Ludwigshafen Rheinallee

Mietfläche: 7.300 m²
Entwicklungszeit: 2017 - 2020
Ankermieter: BKK pronova

BOB Jülich

BOB.Jülich

Mietfläche: 1.500 m²
Entwicklungszeit: 2016 - 2021
Eigennutzer

Für die Zukunft haben wir für uns einen Wachstumsplan erarbeitet. Dieser berücksichtigt

  • das oben beschriebene Marktpotential für klimaneutrale und ESG-konforme Büroimmobilien bei gleichzeitigem Schrumpfen des Gesamtmarktes,
  • die wirtschaftlichen Parameter, die sich nach Kosten- und Zinskostenerhöhung für unser Geschäftsmodell ergeben,
  • die Dauer eines BOB-Projektes, die inklusive der kostenintensiven Vorphase 3-5 Jahre betragen kann,
  • die positive Entwicklung im Mietermarkt, die zunehmend klimaneutrale und ESG-konforme Büroimmobilien durch erhöhte Mieten belohnen,
  • den positiven Verlauf des Crowdinvestings sowie die Gewinnung weiterer Kapitalpartner oder Joint-Venture-Partner für die Projektfinanzierung
  • sowie unsere Möglichkeiten neue Mitarbeitende und Netzwerkpartner zu akquirieren und in einer eigenen Akademie für die Arbeit bei BOB zu qualifizieren.

Die Möglichkeit, dass klimaneutrale und ESG-konforme Büroimmobilien einen höheren Kaufpreis erzielen könnten, haben wir aus Sicherheitsgründen nicht berücksichtigt, da es noch keinen Nachweis hierfür gibt.

BOB Wachstumsfinanzierung: Wirtschaftliche Entwicklung

Abbildung 11: Wirtschaftliche Entwicklung und Planung (Prognose)

Hinweis: Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung

Aktuelle Projektpipeline

Aktuell existiert folgende Projektpipeline:

  • Development: BOB.Krefeld, BOB.Hannover 1. Bauabschnitt, BOB.Hannover 2. Bauabschnitt, BOB.Hamm, BOB.Düsseldorf
  • Service Development: BOB.Nürnberg
  • In Akquisition befindlich sind Grundstücke oder Objekte in Hamburg, Mönchengladbach, Essen und Dortmund. Diese sind juristisch aber noch nicht gebunden, so dass unklar ist, ob und wann die Entwicklung dieser Projekte beginnen kann. Je nach Situation kann eine solche Vorentwicklung 2 bis 3 Jahre dauern.
BOB Krefeld

BOB.Krefeld Südstadt

Mietfläche: 7.300 m²
Entwicklungszeit: 2021 - 2024
Ankermieter: Autobahn GmbH

BOB Hannover

BOB.Hannover Fischerhof 1. Bauabschnitt

Mietfläche: 12.200 m²
Entwicklungszeit: 2020 - 2025
Ankermieter: E.ON

BOB Hannover

BOB.Hannover Fischerhof 2. Bauabschnitt

Mietfläche: 11.600 m²
Entwicklungszeit: 2020 - 2026
Ankermieter: Genossenschaftsverband

BOB Hamm

BOB.Hamm

Mietfläche: 8.250 m²
Entwicklungszeit: 2021 - 2025
Ankermieter: Autobahn GmbH

BOB Düsseldorf

BOB.Düsseldorf Airport City

Mietfläche: 8.800 m²
Entwicklungszeit: 2020 – 2025
Ankermieter: in Vermietung

Nachfolgendes Diagramm zeigt die existierende Pipeline und unsere Wachstumsziele bis 2030. Ein Projekt dauert zwischen 3 bis 5 Jahren, dargestellt ist die mittlere Auslastung eines Projektes pro Jahr.

BOB Wachstumsfinanzierung: Projektpipeline

Abbildung 12: Geplante Projektpipeline bis 2030 (Prognose)

Hinweis: Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung

Mittelverwendung

Das Kapital wird für folgende Aufgaben verwendet:

  • 67 % Prozent des eingeworbenen Kapitals werden für das weitere, operative Wachstum im Bereich der Projektentwicklung bereitgestellt. Diese stellt als wichtiger Vertriebsweg für die Emittentin die Basis für nachhaltiges Wachstum, die Gewinnung von Marktanteilen und Zielgruppen sowie die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in einem absoluten Zukunftsmarkt dar.
  • 27 % des eingeworbenen Kapitals werden in die weitere Produktentwicklung investiert. Durch entsprechende Prozesse und datenbasierten Automatisierungen, können wir neben der Vorfertigung die systemische Unterstützung des zirkulären Bauens verbessern sowie über unsere Software „BOB.i“ originäre ESG-Daten in Echtzeit für unsere Kunden bereitstellen. Die Vorbereitung der KI-Integration wird für eine erhebliche Steigerung unserer Effizienz bei der Inbetriebnahme und dem Gebäudebetrieb sorgen.
  • 6 % Prozent des eingeworbenen Kapitals werden für den Aufbau sowie die Schulung und Qualifizierung von Fachkräften eingesetzt. Mit unserer BOB-Akademie wird das Know-how für unser Team wie auch unsere Netzwerkpartner systematisiert bereitgestellt, um noch effektiver und effizienter in unseren Projekten zu arbeiten.

Das Chancen-Profil der BOB Wachstumsfinanzierung

Wir beschäftigen uns schon seit drei Jahrzehnten mit energieeffizientem Planen und Bauen in Deutschland. Dabei entwickeln wir die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in unserer Branche mit Nachdruck. Durch unsere Technologie, basierend auf dem seriell-standardisierten Ansatz einer Gebäudeplattform, skalieren wir diese erfolgreich in einem immer stärker wachsenden Markt.

Mit unseren Projekten leisten wir seit Jahren einen hohen Beitrag zur Transformation des Büroimmobiliensektors und reduzieren dabei die CO2-Emissionen bei der Erstellung und im aktiven Betrieb umfänglich.

Die aktuelle gesellschaftliche, politische, juristische und wirtschaftliche Entwicklung (New Work, ESG, Rohstoffe, Kosten, Zinsen, Betrieb, etc.) in Deutschland wie auch in der EU, ist für uns eine einmalige Chance, dieses Wissen als Angebot einer massiv wachsenden Nachfrage zur Verfügung zu stellen. Hierbei können wir unsere Erfahrung exponentiell ausspielen. Das Timing für unseren nächsten großen Wachstumsschritt ist perfekt.

Es ist nicht absehbar, dass diese eminente Entwicklung zur Einführung dem Klimaschutz Rechnung tragender Technologien im Gebäudebereich wieder nachlassen wird - neben dem Neubau insbesondere durch den außerordentlichen Sanierungsbedarf.

Mit unserem innovativen technologischen Vorsprung, dem langjährig aufgebauten Erfahrungsschatz in Projekten, unserem hocherfahrenen Managementteam und der zielgerichteten Geschäftsstrategie sind wir ein zukunftsweisendes Unternehmen mit starkem Wachstumspotenzial. Werden Sie Teil unserer nachhaltigen und profitablen Partnerschaft und gestalten Sie die gerade beginnende Ära des Klimaschutzes in der Immobilienbranche nachhaltig mit.

Die hohe jährliche Verzinsung stellt für Anleger/innen eine sehr attraktive Investitionsmöglichkeit fortwährender Ausschüttung dar. Ergänzt wird dies durch eine variable Bonus-Komponente. Investieren Sie in uns und eine nachhaltige Zukunft und profitieren Sie mit unserem Wertpapier von äußerst attraktiven Renditen.

Eine Nachschusspflicht der Kapitalgeberinnen und Kapitalgeber ist ausgeschlossen. Es besteht also keine Verpflichtung, Zahlungen an die Emittentin zu leisten, die über die ursprünglich erbrachte Zeichnungssumme hinausgehen.

Das Risiko-Profil der BOB Wachstumsfinanzierung

Nachfolgend können nicht sämtliche mit der Kapitalanlage verbundenen Risiken ausgeführt werden. Auch die nachstehend genannten Risiken können hier nicht abschließend erläutert werden. Die Reihenfolge der aufgeführten Risiken lässt keine Rückschlüsse auf mögliche Eintrittswahrscheinlichkeiten oder das Ausmaß einer potenziellen Beeinträchtigung zu.

Es besteht das Risiko des Totalverlusts des Anlagebetrags und der Zinsansprüche (inklusive variable Bonuskomponente). Der Eintritt einzelner oder das kumulative Zusammenwirken verschiedener Risiken kann erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die erwarteten Ergebnisse der Emittentin haben, die bis zu deren Insolvenz führen könnten.

Individuell können dem Anleger zusätzliche Vermögensnachteile entstehen, etwa wenn der Anleger den Erwerb der Kapitalanlage durch ein Darlehen fremdfinanziert, wenn er trotz des bestehenden Verlustrisikos Zins- und Rückzahlungen aus der Kapitalanlage fest zur Deckung anderer Verpflichtungen einplant. Solche zusätzlichen Vermögensnachteile können im schlechtesten Fall bis hin zur Privatinsolvenz des Anlegers führen. Daher sollte der Anleger alle Risiken unter Berücksichtigung seiner persönlichen Verhältnisse prüfen und gegebenenfalls individuellen fachlichen Rat einholen. Von einer Fremdfinanzierung der Kapitalanlage (z.B. durch einen Bankkredit) wird ausdrücklich abgeraten.

Die Kapitalanlage ist nur als Beimischung in ein Anlageportfolio und nur für Anleger geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihres Anlagebetrages hinnehmen könnten. Diese Kapitalanlage eignet sich nicht für Anleger mit kurzfristigem Liquiditätsbedarf und ist nicht zur Altersvorsorge geeignet.

Bei dem tokenbasierten Wertpapier handelt es sich um nachrangige tokenbasierte Schuldverschreibungen. Die Nachrangforderungen des Anlegers treten im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin im Rang hinter die Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung zurück. Das heißt, der Anleger wird mit seinen Forderungen erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung dieser Forderungen berücksichtigt. Die Höhe der tatsächlichen Zahlungen an den Anleger ist damit abhängig von der Höhe der Insolvenzmasse. Reicht die Insolvenzmasse nicht aus, um auf nachrangige Forderungen im Insolvenzverfahren Zahlungen zu leisten, hätte dies für den Anleger den Totalverlust des Anlagebetrags zur Folge. Der Anleger trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Anleger wird dabei nicht selbst Gesellschafter der Emittentin und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Finanzierung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

Da die beschriebene Kapitalanlage unbesichert ist, könnte der Anleger im Insolvenzfall der Emittentin weder seine Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Anleger nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

Die tokenbasierten Schuldverschreibungen sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Anleger ist nicht möglich. Die Anleger sind verpflichtet, die tokenbasierten Schuldverschreibungen bis zum 31.01.2025 weder direkt oder indirekt zur Veräußerung anzubieten, noch zu veräußern, noch eine Veräußerung anzukündigen oder sonstige Maßnahmen zu ergreifen, die einer Veräußerung wirtschaftlich entsprechen. Aufgrund dessen kann der Anleger seine tokenbasierte Schuldverschreibungen nicht vor Ablauf des 31.01.2025 veräußern, so dass er über seine Einlage bis zu diesem Zeitpunkt nicht frei verfügen kann. Anleger können die erworbenen tokenbasierten Schuldverschreibungen vor dem Ablauf der Laufzeit möglicherweise nicht veräußern, weil derzeit kein mit einer Börse vergleichbarer Markt für den Handel von tokenbasierten Schuldverschreibungen existiert. Ob sich ein solcher Markt entwickelt, ist ungewiss. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit gebunden sein.

Für alle Zahlungsansprüche der Anleger aus der tokenbasierten Schuldverschreibung (Zinsen und Rückzahlung) gilt eine vorinsolvenzrechtliche Durchsetzungssperre. Daher sind Zahlungen auf die Zahlungsansprüche solange und soweit ausgeschlossen, soweit die Zahlungen

  • zu einer Zahlungsunfähigkeit der Emittentin im Sinne des § 17 InsO oder einer Überschuldung der Emittentin im Sinne des § 19 InsO führen oder
  • bei der Emittentin eine Zahlungsunfähigkeit im Sinne von § 17 InsO oder eine Überschuldung im Sinne von § 19 InsO bereits besteht.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre kann zu einer dauerhaften Nichterfüllung der Ansprüche des Anlegers aus der tokenbasierten Schuldverschreibung führen. Daher ist das Bestehen eines Anspruchs der Anleger auf Zahlungen von der wirtschaftlichen Situation der Emittentin und insbesondere auch von deren Liquiditätslage abhängig.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre bewirkt eine Wesensänderung der Geldhingabe vom bankgeschäftstypischen Darlehen mit unbedingter Rückzahlungsverpflichtung hin zur unternehmerischen Beteiligung mit einer eigenkapitalähnlichen Haftungsfunktion.

Das investierte Kapital des Anlegers wird zu wirtschaftlichem Eigenkapital bei der Emittentin und dient den nicht im Rang zurückgetretenen Gläubigern als Haftungsgegenstand. Es besteht das Risiko, dass das Vermögen der Emittentin zu Gunsten dieser Gläubiger aufgezehrt wird.

Dem Anleger wird ein Risiko auferlegt, das an sich nur Gesellschafter trifft, ohne dass ihm zugleich die korrespondierenden Informations- und Mitwirkungsrechte eingeräumt werden. Für Anleger besteht insoweit das Risiko, dass im Falle eines entsprechenden Verlustes die Gesellschafter entgegen den Interessen des Anlegers die Fortsetzung der Geschäftstätigkeit beschließen und eine Einstellung nicht erfolgt.

Hierdurch besteht das Risiko des vollständigen Verlustes des eingesetzten Kapitals. Für den Anleger bedeutet dies, dass das von ihm übernommene Risiko in gewisser Hinsicht sogar über das unternehmerische Risiko eines Gesellschafters hinausgehen kann.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre gilt bereits für die Zeit vor Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Der Anleger kann demzufolge bereits dann keine Erfüllung seiner Ansprüche aus der tokenbasierten Schuldverschreibung verlangen, wenn die Emittentin im Zeitpunkt des Leistungsverlangens des Anlegers überschuldet oder zahlungsunfähig ist oder die Erfüllung der Zahlungsansprüche der Anleger zu einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit führen würde. Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre kann zu einer dauerhaften, zeitlich nicht begrenzten Nichterfüllung der Ansprüche des Anlegers führen. Der Anleger übernimmt mit der tokenbasierten Schuldverschreibung ein Risiko, welches über das allgemeine Insolvenzausfallrisiko hinausgeht.

Für den Anleger besteht das Risiko, dass er im Falle des Vorliegens einer vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre keine Zahlungen zum eigentlichen Zahlungstermin mangels Vorliegens eines Anspruchs von der Emittentin verlangen kann. Wird die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre nicht beseitigt, hat dies den Totalverlust des Anlagebetrags für den Anleger zur Folge.

Die tokenbasierten Schuldverschreibungen begründen keine Teilnahme- und Stimmrechte an bzw. in den Hauptversammlungen der Emittentin. Anleger können keinen Einfluss auf Entscheidungen der Hauptversammlung oder ders Vorstandes und des Aufsichtsrats der Emittentin ausüben. Insbesondere sind die Anleger nicht in der Lage, über die Verwendung des Emissionserlöses mitzubestimmen. Für den Anleger besteht also das Risiko, dass dieer Vorstand und/oder der Aufsichtsrat Maßnahmen ergreift, die Zahlungen aus den Schuldverschreibungen gefährden, ohne dass der Anleger hierauf Einfluss nehmen kann.

Die Tilgung des Kapitals der Anleger erfolgt am Ende der Laufzeit erfolgen (Laufzeitende: 31.12.2027, Fälligkeit der Rückzahlung fünf Bankarbeitstage nach diesem Tag, mithin am 07.01.2028). Sollte die Emittentin bis dahin das Kapital, das für die endfällige Tilgung erforderlich ist, nicht aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaften und/oder sollte sie keine dann erforderliche Anschlussfinanzierung erhalten, besteht das Risiko, dass die endfällige Tilgung nicht oder nicht zum geplanten Zeitpunkt erfolgen kann.

Bei Inanspruchnahme des gesetzlichen Widerrufsrechts durch Anleger besteht aufgrund der dann entstehenden Verpflichtung der Emittentin zur Rückzahlung bereits eingezahlter Anlagebeträge das Risiko, dass es zu entsprechenden Liquiditätsabflüssen bei der Emittentin kommt. In diesem Fall könnten geplante Investitionen nicht oder nicht wie geplant vorgenommen werden. In einem solchen Fall könnten die wirtschaftlichen Ergebnisse der Emittentin von der Prognose abweichen.

WIWIN Impact Scoring

Bei WIWIN ist Nachhaltigkeit keine grüne Fassade, sondern stellt unsere Vision und den Kern unseres Geschäftsmodells dar. Das WIWIN Impact Scoring stellt diese Haltung unter Beweis: Mit unserer Nachhaltigkeitsbewertung schaffen wir einen standardisierten Ansatz, um die Nachhaltigkeit der Projekte auf unserer Plattform transparent zu dokumentieren – und diese Transparenz so an unsere Anleger/innen weiterzugeben.

Die BOB AG verfolgt einen konsequent nachhaltigen Ansatz. Schon heute entsprechen die Gebäude den Ansprüchen der EU-Taxonomie für 2050, weshalb in voraussehbarer Zukunft kein energetisches Nachrüsten notwendig sein wird. Das erreicht BOB u. a. durch die Verwendung von Geothermie und einer eigens entwickelten Wärmepumpe, sowie durch die Nutzung von lernenden, digitalen Systemen. Da BOB die Gebäude auch nach Verkauf betreibt, kann sichergestellt werden, dass die Systeme im Gebäude langfristig analysiert und optimiert werden können und so ihren hohen nachhaltigen Standard halten können.

Impact Scoring BOB AG

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