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Mindestanlage
ab 250 Euro
Verzinsung
7,00 % p.a. + Bonus
Laufzeit
30.06.2027
Art
Digitales Wertpapier

Die Eckdaten

  • Zinsen: 7,00 % p.a.
  • Laufzeit: bis 30.06.2027
  • Bonus: Umsatzabhängiger Bonus + Exitbeteiligung (mehr erfahren)
  • Produktart: Digitales Wertpapier

Einfach besser frühstücken.

Ab Mitte Juni können Sie in das Start-up Wholey investieren.

Wholey hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frühstück wieder zur wichtigsten Mahlzeit des Tages zu machen. Denn klassisches Frühstück besteht aus zu viel Zucker, leeren Kohlenhydraten und künstlichen Zusatzstoffen oder findet in straffen Zeitplänen erst gar nicht statt. Die Lösung von Wholey: Die Kombination von einfacher Zubereitung, gutem Geschmack und gesunden Zutaten.

Als ehemalige Leistungssportler, aber auch im Beruf und im Privatleben ist gesunde Ernährung für Alexander Carsten, Casimir von Carmer und Alexander und Philipp Stahr eine Selbstverständlichkeit. Die tatsächliche Umsetzung war aber im Alltag aufgrund fehlender Angebote oft schwieriger als gedacht. Deshalb ergriffen die vier Gründer selbst die Initiative und entwickelten eigene wirklich gesunde Smoothies, die sie in Manufakturbetrieb per Hand herstellten und in der Berliner Café- und Restaurant-Szene vermarkteten.

Fünf Jahre später produziert Wholey zwar nicht mehr per Hand und neben den Smoothies sind mittlerweile eine Vielzahl anderer Produkte und Kategorien dazu gekommen. Doch die Grundsätze, auf denen alle Rezepturen beruhen, haben sich nicht geändert.

Bio. Vegan. Ohne Chemie.

Wholey bietet eine Auswahl an Frühstücksprodukten, die eine schnelle Zubereitung, Geschmack und gesunde Zutaten vereinen. Bei Wholey gibt es hier neben Smoothie-Bowls (bestehend aus schockgefrorenem Bio-Obst- und -Gemüse) auch Hot Breakfast Bowls, Super Porridge, Crunchy Granola, Nussmuse, Smoothies und Nomilshakes.

Die Wholey-Produkte vereinen immer:

  • Hochwertige Bio-Qualität
  • Ausschließlich vegane Zutaten
  • Verzicht auf raffinierten Zucker
  • Keine Konservierungs- oder künstliche Zusatzstoffe („clean“)
  • Vollwertige & unverarbeitete Zutaten
  • Geschmack ohne Kompromisse

Produktion in Europa

Alle Produzenten, mit denen Wholey zusammenarbeitet, sind Bio- und IFS-Food zertifiziert. Produzenten und Lieferanten müssen außerdem einen “Code of Conduct” unterschreiben, um Transparenz sowie die Einhaltung unternehmenseigener Werte zu gewährleisten.

Tiefgekühlte Produkte werden in Zusammenarbeit mit zwei eng aufeinander abgestimmten Partnern in Belgien produziert. Die Zutaten werden über Händler in Europa bezogen, soweit möglich allerdings direkt aus den Ursprungsländern. Der Fokus liegt auf der Durchführung möglichst vieler Verarbeitungsschritte im Ursprungsland, um keine Nebenprodukte wie Kerne oder Schalen mitzutransportieren.

Um die Kühlkette sicherzustellen, arbeitet Wholey mit zertifizierten Transportunternehmen zusammen. Die Temperatur wird während Lagerung und Transport durchgehend getrackt. Der Versand erfolgt mit nachhaltigen Jute-Isolierungen in Kombination mit Trockeneis.

Trockenprodukte werden in enger Partnerschaft mit namhaften Produzenten und Abfüllern in Deutschland hergestellt, die für eine Skalierung ausgelegt sind. Wholey unterstützt beim Einkauf innovativer Zutaten. Ziel ist, diese so regional wie möglich zu beziehen.

Wie Wholey den Markt erobert

Wholey: Vertriebspartner

Seit der Gründung hat Wholey bereits eine breite Bekanntheit in Deutschland und sechs weiteren Ländern, darunter Österreich, die Niederlande und die Schweiz, aufgebaut: Die gesunden Frühstücksprodukte sind mittlerweile an mehr als 4.500 Verkaufsorten, darunter Supermärkte wie REWE, Edeka oder Alnatura, sowie in Cafés und Restaurants zu finden.

Über alle Distributionskanäle zusammen konnten im Jahr 2021 über eine Million Smoothies und Smoothie Bowls abgesetzt werden. In den ersten vier Monaten des aktuellen Jahres (2022) konnte ein Umsatzwachstum von über 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt werden.

Inzwischen umfasst das Sortiment insgesamt sechs Produktkategorien, die in den nächsten Monaten noch weiter ausgebaut werden.

Von den Produkten sind auch bekannte Markenbotschafter überzeugt: Zu Wholey Kunden zählen zahlreiche Fußball-, Hockey- und Handballbundesligisten sowie Spitzenathlet/innen unterschiedlichster Sportarten.

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„Überragende Funktionalität, sensationeller Geschmack, easy Handling – der Wholey Smoothie ist ein perfektes Produkt für die anspruchsvolle Gastronomie und den Spitzensport.“

Anton Schmaus
Unternehmer, Sternekoch, und Chefkoch “Die Mannschaft“

Wholey: Robin Gosens

„Wholey ist ein so wichtiger Bestandteil meines sportlichen Alltags, dass die Produkte von unserem Frühstückstisch nicht mehr wegzudenken sind.“

Robin Gosens
Deutscher Fußballnationalspieler von Inter Mailand

Im Jahr 2021 hat Wholey eine Wachstumsrate von über 100 % bei der Anzahl der verkauften Produkte erzielt. Eine tolle Erfolgsgeschichte, die Wholey mithilfe des Crowdinvestings weiterschreiben will:

  • Entwicklung und Finanzierung weiterer innovativer Produkte
  • Ausbau der erfolgreichen Vertriebsaktivitäten in Einzelhandel und Gastronomie
  • Erweiterung und Optimierung des Onlineshops zur flächendeckenden und ununterbrochenen Verfügbarkeit der Produkte für alle Kund/innen

Nachhaltigkeit bei Wholey

Wholey: Team

Über 30 Mitarbeitende bilden die Mannschaft hinter Wholey. Sie alle verbindet die Liebe zu gesunder Ernährung, sie alle wollen die Frühstückstische dieser Welt ein bisschen besser machen: fair und ökologisch nachhaltig:

Wholey hat bereits von Anfang an auf Bio-Lebensmittel gesetzt, um sowohl die besten Inhaltsstoffe für die Produkte zu erzielen, aber auch um Gewässer und Böden zu entlasten, Artenvielfalt zu erhalten und die Treibhausgase zu minimieren. Der Verzicht auf tierische Produkte schont die Umwelt dabei zusätzlich.

Wholey stellte von Anfang an hohe Ansprüche an die transparente Kommunikation aller Nachhaltigkeitsthemen. Deshalb werden alle Produkte mithilfe ihres Product Footprints analysiert, um die Wertschöpfungskette im Sinne der Nachhaltigkeit zu optimieren. Auch die Verpackung der Produkte wird mithilfe des Eco-Design-Ansatzes ständig verbessert.

Webinar zum Crowdinvesting

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Wholey – Wie alles begann

Die Green Grizzly GmbH mit ihrer auf dem Markt auftretenden Marke „Wholey“ und Sitz in Berlin-Pankow wurde im Juni 2016 von Alexander Carsten, Casimir von Carmer, Alexander Stahr und Philipp Stahr gegründet.

Die Gründer des Unternehmens hatten als ehemalige Leistungssportler stets den Anspruch, sich gesund zu ernähren. Doch erwies sich das zwischen Trainingseinheiten, Job-Meetings und Privatleben bisweilen als größere Herausforderung. Das Bedürfnis nach gesunder Ernährung blieb, doch die Angebote im Food & Beverage-Segment waren dürftig. So entstand die Idee, selbst Produkte zu entwickeln, die dem eigenen Anspruch gerecht wurden.

Nach intensiver Recherche, Vorbereitung, Entwicklung und Abstimmung mit Ernährungsexpert*innen brachte Wholey zunächst die ersten vorkonfektionierten und fertig abgewogenen Smoothie-Mischungen auf den Markt. Diese können als schockgefrorene Obst- und Gemüsemischungen inklusive innovativer „Supercubes“ (Muse mit integrierten Superfoods) unter Zugabe von Wasser innerhalb kürzester Zeit im Mixer zubereitet werden. Innovative Smoothies mit Nährstoff- und Vitaminerhalt ohne Beimischung zuckerhaltiger Säfte und unter Einsatz hochwertigster Bio-Zutaten waren geboren und konnten vermarktet werden.

Die vier Gründer starteten zunächst in einer von ihnen selbst umgebauten ehemaligen Bäckerei in der Sonnenallee in Berlin-Neukölln. Die Smoothies wurden dabei im Manufakturbetrieb per Hand hergestellt. Bereits nach kurzer Zeit der Vermarktung in Berliner Cafés stellte sich heraus, dass Gastronom*innen den Wholey-Produkten gegenüber sehr aufgeschlossen waren und das Konzept großes Potenzial bieten würde. Dieser „Proof of Concept“ beflügelte die Gründer. Sie gaben ihre gut bezahlten Jobs auf und konzentrierten sich nun voll und ganz auf den weiteren Aufbau von Wholey und die Entwicklung weiterer gesunder Frühstücksprodukte.

Mission

Wir wollen Frühstück besser machen.

- Philipp Stahr, Co-Founder & CSO, Wholey

Zuckrige Cerealien, die als gesund beworben werden, oder der schnelle Griff in die Kekspackung, um den ersten Hunger zu stillen: Wir haben verlernt, richtig zu frühstücken. Was uns Energie und wertvolle Nährstoffe für den Tag geben soll, wird aufgrund von Zeitdruck oder schlechter Zutaten schnell zur ungesündesten Mahlzeit des Tages – oder fällt komplett aus.

Wholey glaubt, dass die Frühstücksroutine soviel Besseres verdient als minderwertige Zutaten, Süßstoffe, Zucker, leere Kalorien oder Zusatzstoffe. Wholey schöpft dafür das Potenzial hochwertiger Zutaten aus und entwickelt kompromisslos gutes Frühstück. Das Start-up macht Frühstück wieder zu dem, was es sein sollte: Die wichtigste Mahlzeit des Tages. Ohne Nonsens.

Egal ob Sie als Early Bird um 6 Uhr morgens, zum ausgedehnten Brunch oder mittags als erste Mahlzeit nach dem Fasten - mit Wholey wird die erste Mahlzeit am Tag gesünder, nährstoffreicher und bleibt dabei auch mit wenig Aufwand geschmacklich kompromisslos.

Wholey: Warum ist Frühstück oft ungesund?
Wholey: Frühstücken mit Wholey

Mit hochwertigen Zutaten und unserer Expertise bekommt Frühstück das, was es verdient: starke Zutaten, aufregende Rezepturen und außerordentlich guten Geschmack – mühelos und superschnell zubereitet.

- Kassandra Emser, Ernährungswissenschaftlerin und Produktentwicklerin bei Wholey

Zwar findet man mittlerweile in Biomärkten und Supermärkten auch gesunde Frühstücksprodukte. Doch wer freut sich schon über gesundes, aber geschmacksloses Frühstück? Und wer stellt sich unter Zeitdruck für ein gesundes Frühstück morgens lange in die Küche?
Mit Wholey ist Schluss mit Kompromissen. Wholey vereint Convenience, Geschmack und gesunde Zutaten zu einem Frühstück, wie es sein soll.

… guter Geschmack. Wholey steht für einzigartigen und herausragend guten Geschmack durch ausgeklügelte Rezepturen. 99 Prozent der Deutschen geben an, dass ihnen Geschmack bei der Ernährung wichtig ist (BMEL Ernährungsreport, 2021).

… Convenience in der Zubereitung. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung legt Wert auf eine schnelle und einfache Zubereitung. Darum liegt allen Wholey-Produkten eine superschnelle und mühelose Zubereitung zugrunde. (BMEL Ernährungsreport, 2021).

… gesündere und vitalisierende Inhaltsstoffe. Hochwertige pflanzliche Bio-Zutaten mit wertvollen Nährstoffen sorgen für ein Gefühl und geben Energie für den Tag. Damit richten wir uns an die 99 Prozent der Bevölkerung, für die Gesundheitsaspekte bei der Ernährung eine wichtige Rolle spielen (BMEL Ernährungsreport, 2021).

Warm, kalt, süß, leicht, bunt und ausgefallen oder lieber ganz simpel: Jede*r frühstückt anders. Wholey hat für vielfältige Geschmäcker und Bedürfnisse das perfekte Match. Unser Sortiment reicht von erfrischenden Smoothies und eiskalten Smoothie Bowls über wärmende Hot Bowls, sättigenden Porridge und ballaststoffreiches Nussmus bis hin zu knusprigem Müsli und verschiedenen Toppings.

Worauf kommt es den Deutschen bei der Ernährung an?

Wholey: Worauf kommt es den Deutschen bei der Ernährung an?

Quelle: BMEL Ernährungsreport 2021

Markt

Schon lange mehr als nur ein Trend: Eine nachhaltige, gesunde und vegane Ernährung ist gekommen, um zu bleiben.

Für fast zwei Drittel aller Befragten des Ernährungsreports des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sind Bio-Siegel ein Kriterium bei der Auswahl von Lebensmitteln. Das sind 28 Prozent mehr als noch 2020 (BMEL Ernährungsreport, 2021).

2021 investierten die Deutschen 45 Prozent mehr Geld in Bio-Lebensmittel und -Getränke als noch im Jahr 2018. Der Bio-Anteil am Lebensmittelmarkt erhöhte sich im Jahr 2021 auf 6,8 Prozent. 2020 waren es 6,4 Prozent. (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, 2021 & 2022)

Wholey: Trends im Lebensmittelbereich

In den vergangenen Jahren ist die Anzahl veganer Restaurants und Cafés kontinuierlich gestiegen. Vegane Messen, Märkte, Straßenfeste und Fachtagungen finden inzwischen in ganz Deutschland statt. (https://veggieworld.eco/zahlen-fakten-vegan-trend-deutschland/). Das Potenzial der pflanzenbasierten Ernährung für Gesundheit und Klimaschutz steht dabei immer mehr im Fokus.

Während der Corona-Pandemie wuchs das öffentliche Bewusstsein über den Zusammenhang von intensiver Nutztierhaltung und dem Ausbruch von Infektionskrankheiten, die von Krankheitserregern wie Viren auf den Menschen übertragen werden können (ProVeg Food and Pandemics Report 2020).

Das macht sich auch auf dem Markt bemerkbar: Im deutschen Lebensmittelhandel stiegen die Umsätze mit veganen Produkten während der Corona-Pandemie um fast 60 Prozent (Meticulous Research).

Etwa zehn Prozent der Deutschen ernähren sich vegetarisch oder vegan, zwei Prozent rein pflanzlich. Die Gruppe der vegetarisch und vegan lebenden Menschen ist jung, gebildet und wird von den Millennials dominiert.

In Europa ist der vegane Markt in nur zwei Jahren um 49 Prozent gewachsen und hat mittlerweile einen Gesamtumsatz von 3,6 Milliarden Euro erreicht.

Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht: Umwelt- und tierfreundliche Lebensmittel werden immer beliebter. Laut des repräsentativen Europäischen Ernährungsreports, den die Firma Veganz Group AG zum Weltvegantag 2021 vorstellte, wollen fast 40 Prozent aller befragten Personen in Deutschland künftig ihren Konsum von tierischen Lebensmitteln aufgrund vermehrter Klimakatastrophen senken.

Frische und regionale Lebensmittel sind wichtiger denn je. Über die Hälfte der Konsument*innen in Deutschland legen Wert auf regionale Produkte und es wird versucht, Zucker, gentechnisch veränderte Zutaten, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe zu reduzieren oder komplett darauf zu verzichten. (BMEL Ernährungsreport, 2021)

Und dennoch:

Obwohl die Nachfrage nach gesunden, nachhaltigen und veganen Produkten steigt, sind die Supermarktregale immer noch voll mit stark gezuckerten Cerealien, Zutatenlisten mit unaussprechlichen Inhaltsstoffen, konventionellen Produkten großer Konzerne und leeren Marketing-Versprechen.

Sechs Prozent aller Deutschen gaben in einer europaweiten Studie an, weder eine Mahlzeit noch ein Getränk am Morgen zu sich zu nehmen. Damit ist Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern Spitzenreiter, wenn es darum geht, das Frühstück ausfallen zu lassen. (Nestlé Report, 2011-2014). 20 Prozent der Frühstücksmuffel sagten zudem aus, dass sie nicht frühstücken, da sie keine oder zu wenig Zeit haben (Nestlé Report, 2011-2014).

„Zeit und Aufwand“ werden somit als die Spielverderber angegeben, wenn es darum geht, gesund und lecker zu frühstücken.

Der Großteil derer, die morgens etwas essen, bevorzugt es, zuhause zu frühstücken (Nestlé Report, 2011-2014). Mehr Zeit im Homeoffice bedeutet, dass diese Zahl weiter zunehmen wird.

Und was wird gefrühstückt? Diejenigen, die frühstücken, nehmen sich dafür oftmals nicht ausreichend Zeit. Jede*r Zweite gibt an, sich generell nicht ausreichend Zeit für Essen zu nehmen (Local DE: Fast Food, 2013). In Sachen Frühstück nehmen sich 44 % der Bevölkerung sogar nur maximal 15 Minuten Zeit (Statista: Breakfast Duration).

Dabei wird Frühstück immer noch von Klassikern wie Heißgetränken, Cerealien oder Backwaren dominiert. Am Wochenende hingegen sind Eier beliebt (Statista: Preferred breakfast food and drinks in Germany in 2017).

Wholey: Welche Frühstücksprodukte essen die Deutschen?

Der europäische Markt an Frühstückscerealien wächst im Prognosezeitraum 2020 bis 2025 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 4,2 Prozent. Convenience Produkte wie Müsli, Granola und andere Cerealienprodukte auf Basis von Getreide sind besonders gefragt. Marktführend sind darunter Cerealien auf Vollkornbasis (https://www.mordorintelligence.com/industry-reports/europe-breakfast-cereals-market).

Versucht man, den gesamten Frühstücksmarkt abzuschätzen, lohnt sich ein Blick auf die größten Kategorien: Cerealien und Müsli (Statista: Umsatz Cerealien in Deutschland), Aufstriche (Statista: Umsatz Aufstriche in Deutschland), Joghurt (Statista: Umsatz Naturjoghurt in Deutschland im Retail) und Brot (Statista: Umsatz Brot in Deutschland). Unter der Annahme, dass rund 80 Prozent der Aufstriche und des Joghurts, sowie ein Drittel des Brots, Teil des Frühstücks sind, lässt sich in Deutschland ein Gesamtmarkt von rund 17,8 Milliarden Euro identifizieren.

Wholey: Größe des deutschen Frühstücksmarkts

Wholey spricht insbesondere ernährungsbewusste Personen im Alter zwischen 14 und 59 Jahre an, die entweder wenig Zeit für die Zubereitung eines gesunden Frühstücks haben und/oder sich unkompliziert gesund ernähren wollen: Schüler*innen, Student*innen, Familienväter und -mütter, Geschäftsmenschen und Personen, die morgens früh aus dem Haus und zur Arbeit müssen. Zudem Sportler*innen, die sich bedarfsgerecht ernähren wollen, und auch vermehrt junge Personen und Millennials (Generation Z), die einfach keine Lust mehr auf Intransparenz, leere Marketinghülsen sowie klima- und tierschädliches Verhalten haben. Darüber hinaus ist Wholey natürlich auch attraktiv für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten, wie zum Beispiel einer Laktoseintoleranz.

Somit spricht Wholey eine breite Zielgruppe mit unterschiedlichsten Bedürfnissen an:

Gesund muss schmecken! Die Mutter, die ihren Kindern vor der Schule ein gesundes Frühstück zubereitet – allerdings mögen die Kids lieber zuckrige Cerealien als gesunde Bio-Haferflocken. Mit den Produkten von Wholey kann sie sich darauf verlassen, dass ihre Kinder mit hochwertigen Bio-Zutaten in den Tag starten, die den Kindern schmecken und sie mit wichtigen Nährstoffen versorgen.

Das gewisse Extra! Die ernährungsbewusste und yoga-liebende Grafikdesignerin, die für ein gutes Frühstück nicht nur gesund, sondern auch besonders sein muss. Eine blaue Smoothie Bowl plus Nussmus-Drizzle von Wholey hat alles, was sie sich wünscht: cleane und hochwertige Bio-Zutaten, Superfoods und einen absolut #instagramable Look.

The right fuel! Der passionierte Hobbysportler startet am liebsten mit einem schweißtreibenden Workout in den Tag. Was er danach braucht: Ein Frühstück, das die müden Muskeln bei der Regeneration unterstützt. Er entscheidet sich für das Super Porridge von Wholey: Komplexe und leicht verdauliche Kohlenhydrate, gute Fette, hochwertige Pflanzenproteine und jede Menge Mineralien, die seine leeren Energiespeicher wieder füllen.

Zeit ist Geld! Der ehrgeizige Geschäftsmann, bei dem das gesunde Frühstück - stress- und zeitbedingt - normalerweise ausfällt. Mit den Hot Breakfast Bowl wird wieder gefrühstückt, da die Zubereitung nur 10 Minuten dauert – und Thomas in der Wartezeit sogar schon die ersten Mails checken kann. Die Folge: Er fühlt sich energiegeladen, gesättigt und bereit für den bevorstehenden Meeting-Marathon.

Das Auge isst mit! Die 16-jährige TikTok-Userin, “Fridays for Future”-Demonstrantin und Tierliebhaberin, braucht jede Menge Energie für die Schule und ihre Hobbys und Projekte – aber morgens schafft sie es zeitlich einfach nicht, sich lange mit der Vorbereitung von Frühstück zu beschäftigen. Sie liebt die Wholey Social Media-Videos und ist begeistert davon, dass sich die farbenfrohen und leckeren Produkte im Bali-Look auch mit ihren Überzeugungen vereinbaren lassen.

Produkte

Wholey-DNA: Alle Produkte stehen für hochwertige Zutaten, innovative Rezepturen und außerordentlich guten Geschmack.

Wholey nutzt das volle Potenzial hochwertiger Zutaten und entwickelt kompromisslos gutes Frühstück ohne Nonsens.

Wholey: Produkteigenschaften

Weitere Wholey-Merkmale sind ein höchstes Maß an Transparenz, Glaubwürdigkeit und Authentizität. Zudem hebt der typisch bunte Wholey-Look die Produkte auch in Sachen Design von der Konkurrenz ab und erzeugt so einen hohen Wiedererkennungswert.

Angefangen mit unseren gefrorenen Produkten an Smoothie- und Nomilkshake-Mischungen für B2B-Kund*innen in 2017, haben wir im Jahr 2020 unser Sortiment auf Smoothie Bowl-Mischungen für den Retail- und Online-Vertrieb ausgeweitet.

Seit Ende 2021 erweitern wir unser Sortiment mit Hot Bowls, Nussmusen, Granolas und Porridges um zahlreiche weitere Trockenprodukte.

Alle Zutaten unterliegen den höchsten Bio-Standards und werden unter strengen Qualitätskontrollen angebaut, geerntet und verarbeitet. Unser Signature Nussmus “Wholey Sh*t” war das einzige Mus im SWR-Marktcheck “Nuss-Nougat-Creme: Welche schmeckt am besten?” (April 2022), bei dem keinerlei Verunreinigungen oder Schadstoffe gefunden wurden. Nebenbei ließ es auch die großen Player wie Nutella und Nusspli geschmacklich und die Qualität der Zutaten betreffend hinter sich.

Wir entwickeln und optimieren alle Rezepturen selbst mit einem Inhouse-Produktentwicklungsteam.

  • Ready-to-blend Smoothie Bowls:
    aus schockgefrorenen Bio-Zutaten, sind frei von Zuckerzusatz und bestehen ausschließlich aus Gemüse und hochwertigen Früchten: Für einen natürlichen Vitaminschub in nur 60 Sekunden
  • Hot Breakfast Bowls:
    mit regionalem Dinkelvollkorngrieß aus Oberkulm, funktionieren so schnell wie Porridge – enthalten aber statt Zucker und Aromen die Süße aus Datteln, gefriergetrocknete Früchte und edle Gewürze. Star des 10-Minuten-Frühstücks: die einzigartige Wholey Mylk-Komposition aus Haferdrink- und Kokosmilchpulver, mit der die Bowl ganz ohne Milch oder Pflanzendrink herrlich cremig wird.
  • Super Porridge:
    aus gekeimtem Getreide in Rohkostqualität, liefert neben Ballaststoffen und leicht verdaulichen Kohlenhydraten auch jede Menge Mineralstoffe. Durch das Keimen wird Phytinsäure effektiv abgebaut. Das fördert die Aufnahme der gesunden Nährstoffe.
  • Crunchy Granola:
    besteht aus einem kernigen Mix der Urgetreidesorten Dinkel, Amaranth und Quinoa und bringt so ganz einfach viele Ballaststoffe und langkettige Kohlenhydrate auf den Frühstückstisch. Zum Süßen setzen wir auf Kokosblütensirup, der im Gegensatz zu Kristallzucker noch zahlreiche Mikronährstoffe enthält.
  • Ready-to-blend Smoothies: Die fünf verschiedenen Smoothies bestehen aus natürlich süßen Früchten und Gemüse, unterstützt von unseren bereits erwähnten „Subercubes“. Unsere Smoothies kommen ganz ohne Zuckerzusatz, Geschmacksverstärker oder andere Zusatzstoffe aus und benötigen ausschließlich die Zufügung von Wasser.
  • Ready-to-blend Nomilkshakes: Unsere Ready-to-blend Nomilkshakes in drei Sorten werden auch ohne Milch herrlich cremig. Wir setzen dafür auf eine Kombination von Nüssen, dazu - je nach Shake-Sorte - schockgefrorenen Obst- und Gemüse-Zutaten.

Das Start-Up sieht sich klar als First-Mover und will mit innovativen Produkten als positives Vorbild vorangehen.

Wholey ist daher dankbar für die Aufmerksamkeit und Würdigung der Produkte und freut sich über zahlreiche Preise:

  1. Anuga Taste Show – Top Innovation 2021 für Açaí Bowl (p. 62)

  2. Natural & Organic Awards Scandinavia 2021 - Shortlist für Ocean Bowl

  3. Vegan Food Award von PETA für Wholey Sh*t! (Hazel Choc) in der Kategorie “Vegane Nut Butter” => Ankündigung 01.06.

  4. DLG Award in Gold für Açaí Bowl in 2022

  5. DLG Award in Gold für Wholey Sh*t! in 2022

  6. DLG Award in Gold für Almond Candy in 2022

Wholey kommt an. Die Bowls sorgen in den sozialen Medien für farbenfrohes Aufsehen:

“Wholey ist ein so starker Bestandteil meines sportlichen Alltags, dass die Produkte von unserem Frühstückstisch nicht mehr wegzudenken sind.” - Robin Gosens, Deutscher Fußballnationalspieler von Inter Mailand

“Nach meinen morgendlichen Trainingseinheiten freue ich mich immer besonders auf meine Wholeys. Sie schmecken nicht nur super, sondern sind ebenso gesund.” - Jacqueline Otchere, zweifache deutsche Meisterin im Stabhochsprung

“Überragende Funktionalität, herausragender Geschmack, easy Handling - der Wholey Smoothie ist ein perfektes Produkt für die gehobene Gastronomie und den Spitzensport.” - Anton Schmaus, Unternehmer, Sterne-Koch und Chefkoch “Die Mannschaft”

Super easy. Super praktisch. Super gesund.” - Herbert Hofmann, Creative Director & Head of Buying, Highsnobiety

Die Produkte und Vision machen auch in der Medienwelt auf sich aufmerksam:

Distribution/Vertriebskanäle

Wholey hat eine Omnichannel-Distributionsstrategie und setzt seine Produkte über drei Vertriebswege ab. Unterschiedliche Vertriebswege können die Flexibilität und Abhängigkeiten von einem einzelnen Vertriebskanal reduzieren und eine größere „Clusterbildung“ vermeiden. Andererseits bieten sie die Option, über viele Berührungspunkte mit den Kund*innen in Verbindung zu treten. Die einzelnen Kanäle können zudem auch marketing-seitig miteinander verknüpft werden und voneinander profitieren.

In über 400 ausgewählten Cafés und Gastronomien insbesondere in Deutschland werden die Smoothies und Nomilkshakes angeboten, darunter in bekannten Caféketten wie Espresso House, Zeit für Brot und den Einstein Cafés.

Zu diesem Kanal zählen zudem die Kundenbeziehung und/oder Partnerschaften zu zahlreichen Fußball-, Handball- und Hockey-Bundesligateams sowie diversen deutschen Top-Athleten*innen unterschiedlichster Sportarten (u.a. Leichtathletik, Wasserball, Rudern, Surfen, Skaten, Bobfahren, Free-Ski). Einige davon kann man auch auf der Wholey-Website unter der Rubrik Breakfast Heros entdecken.

Seit dem Start in diesem Absatzkanal vor zwei Jahren konnte Wholey zahlreiche bekannte deutsche und internationale Supermarktketten gewinnen und sind in ca. 4.500 PoS (Points of Sale) in sieben Ländern vertreten. Zu den Kunden zählen Supermarktketten wie REWE, EDEKA, tegut, Globus und Hit sowie die Bio-Märkte Alnatura, Denn’s und Bio Company.

International vertreten ist Wholey in der Schweiz (coop), Österreich (SPAR), den Niederlanden (Jumbo), Dänemark (Salling Group), UK (Planet Organic) und in Island (Kronan).

Im Lebensmitteleinzelhandel ist Wholey bisher insbesondere mit unseren Smoothies Bowls vertreten, plant aber auch hier die Erweiterung um bereits gelaunchte und auch noch in der Entwicklung befindliche Produkte in 2022.

Wholey: Lebensmitteleinzelhandel

Der Webshop ist der jüngster Kanal. Habt Wholey sich zunächst auf die beiden zuvor genannten Kanäle konzentriert, erweitern sie nunmehr sukzessive diesen Vertriebsweg um zahlreiche neue Frühstücksprodukte: Direkte Kundenbeziehung und gemeinsame Weiterentwicklung von Produkten und permanente Verfügbarkeit unabhängig von Öffnungszeiten sind hier Kernaspekte des Engagements.

Alle Produzenten, mit denen Wholey zusammenarbeitet, sind Bio- und IFS-Food zertifiziert. Produzent*innen und Lieferant*innen müssen für die Zusammenarbeit außerdem einen „Code of Conduct” unterschreiben, um Transparenz sowie die Einhaltung der Werte zu gewährleisten.

Tiefgekühlte Produkte werden in Zusammenarbeit mit zwei eng aufeinander abgestimmten Partnern in Belgien produziert. Die Zutaten werden über Händler in Europa bezogen, soweit möglich allerdings direkt aus den Ursprungsländern. Der Fokus liegt auf der Durchführung möglichst vieler Verarbeitungsschritte im Ursprungsland, um keine Nebenprodukte wie Kerne oder Schalen mitzutransportieren.

Um die durchgehende Kühlkette zu gewährleisten, arbeitet Wholey mit zertifizierten Transportunternehmen zusammen. Die Temperatur wird während Lagerung und Transport lückenlos getrackt. Der Versand erfolgt mit nachhaltigen Jute-Isolierungen in Kombination mit Trockeneis.

Trockenprodukte werden in enger Partnerschaft mit namhaften Produzenten und Abfüllern in Deutschland hergestellt, die für eine Skalierung ausgelegt sind. Wholey unterstützt diese beim Einkauf innovativer Zutaten. Das Ziel ist, diese so regional wie möglich zu beziehen.

Nachhaltigkeit

Von Tag eins an denkt Wholey nachhaltig und impact-driven: Das Unternehmen hat sich sofort und konsequent für bio statt konventionell entschieden, für vegane Rezepturen und wo möglich auch für teurere aber eben auch nachhaltigere Verpackungen. Eine der ersten Festanstellungen war ein „Sustainability & Impact Manager“.

Gemeinsam haben sich die Gründer von Wholey entschlossen, dass sie Nachhaltigkeit leben und nicht als Marketinginstrument nutzen möchten.

Das Unternehmen richtet daher seine Handlungen nach den Werten aus. Nur so kann Wholey glaubwürdig und authentisch platzieren und kommunizieren.

Alle Produkte sind vegan und bio.

Vegan. Je mehr pflanzliche Lebensmittel man zu sich nimmt, desto besser ist dies für den Planeten, die Mitmenschen, das Tierwohl und die eigene Gesundheit.

Bio. Ökologische Landwirtschaft entlastet Gewässer und Böden, schützt die Artenvielfalt und trägt zur Minimierung von Treibhausgasen bei. Zudem sind Bio-Produkte auch besser für die Gesundheit.

Je nach Produkt identifiziert Wholey nach dem Eco-Design-Ansatz die jeweils beste Verpackung und gemeinsam mit den Partner*innen will Wholey Landwirt*innen bei der Umstellung zur regenerativen Landwirtschaft unterstützen.

Wholey ist sich bewusst, dass im Unternehmen die Produkte den größten Impact auf die Umwelt haben. Mithilfe des Product Footprints (https://wholeyorganics.com/pages/transparency) jedes einzelnen Produkts analysiert Wholey, welche Stellschrauben in der Wertschöpfungskette zukünftig verändert und weiter optimiert werden können, um diesen Einfluss zu verringern oder nachhaltiger zu gestalten – wohlwissend, dass sie noch besser werden können.

Nachhaltigkeit ist für Wholey kein Marketingthema, sondern eine tiefgreifende Transformation. Die Mission ist es, Verantwortung zu übernehmen, sich kontinuierlich zu verbessern und Aufklärung zu leisten. Darum setzt Wholey auf eine klare, offene und ehrliche Kommunikation, um die Kund*innen einzubinden und authentische Markenerlebnisse zu kreieren.

Beitrag zu UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung

Die insgesamt 17 Ziele dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene.

Die GREEN GRIZZLY GmbH unterstützt konkret drei dieser Ziele:

UN-SDG: Kein Hunger
UN-Nachhaltigkeitsziele_210512
UN-SDG: Ziel 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion

Team

Das Management-Team setzt sich aus dem vierköpfigen Gründerteam sowie dem Chief Marketing Officer zusammen.

Alexander Carsten (Co-Founder & CFO): Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem Betriebswirtschaftsstudium an der TU Berlin arbeitete Alexander über 15 Jahre als Strategie-Berater für eine namhafte strategische Unternehmensberatung, davon sieben Jahre als Managing Partner. Er kümmert sich bei Wholey um die Bereiche Accounting, HR, Recht und Investor Relations.

Casimir von Carmer (Co-Founder & COO): Nach seinem Volkswirtschaftsstudium an der HU Berlin sammelte auch Casimir seine vorherigen Erfahrungen über sieben Jahre im Bereich der Strategieberatung. Casimir ist zuständig für die gesamte Supply Chain und verantwortet somit den operativen Bereich vom Einkauf, über die Produktion bis hin zur Logistik und dem Qualitätsmanagement.

Philipp Stahr (Co-Founder & CSO): Er absolvierte zunächst ein Betriebswirtschaftsstudium an der FU Berlin, bevor er sein erstes Start-Up im Fashion-Bereich gründete. Zudem war er lange Zeit als erfolgreicher Trainer eines Damen-Teams in der Hockey-Bundesliga. Philipp ist verantwortlich für den Sales-Bereich und kümmert sich hier insbesondere um die Vertriebskanäle Lebensmitteleinzelhandel und HoReCa/Foodservice.

Alexander Stahr (Co-Founder & CPO): Wie sein Bruder Philipp war auch Alexander jahrelang erfolgreich als Hockey-Trainer in der Bundesliga aktiv. Zuvor arbeitete er über acht Jahre im Marketing und Sales-Bereich bei Porsche Design. Alexander ist zuständig für die Produktentwicklung sowie die Bildsprache und das Design von Wholey.

Maximilian Donnermeyer (CMO): Maximilian studierte Publizistik an der FU Berlin und verfügt über sieben Jahre Erfahrung im Digital Marketing bei mehreren innovativen Start-ups. Er ist 2021 zu Wholey gestoßen und verantwortet seitdem den Marketing-Bereich. Maximilian ist dabei insbesondere zuständig für den Online-Shop sowie die Markenpositionierung.

Das Management eint neben der Wholey-Passion auch die Liebe zum Team-Sport, über den sich die ehemaligen Hockeyspieler schon lange kennen. Leidenschaftliche Unterstützung bekommen sie vom Team aus Mitarbeiter*innen, das in den letzten Jahren deutlich gewachsen ist: Für unsere Vision eines besseren Frühstücks haben wir mittlerweile mehr als 30 Mitarbeitende an Bord – in Vertrieb, Marketing, Produktentwicklung, Operations wie Einkauf, Schnittstelle Produktion und Qualitätsmanagement sowie in den administrativen Bereichen wie Accounting, HR und Recht.

Über die Hälfte unseres jungen und dynamischen Teams ist zwischen 20 und 30 Jahre alt, ein weiteres Drittel zwischen 30 und 40 Jahre. 60 Prozent unserer Mitarbeiter*innen sind weiblich.

Zusätzlich zu unseren „internen“ Mitarbeiter*innen bauen wir sukzessive unseren Beirat aus, um auch hier weiteres Expertenwissen zu integrieren und Netzwerke nutzen zu können.

Das Gründerteam aus Alexander Carsten, Casimir von Carmer sowie den Brüdern Alexander und Philipp Stahr hält mit ca. 75 Prozent Gesellschaftsanteilen die deutliche Mehrheit am Unternehmen. Im Rahmen von zwei Kapitalerhöhungen im Jahr 2018 und 2019 sind Business Angel Prof. Nikolaus Fuchs und das Family Office der Familie Greinert in die Firma eingestiegen, die gemeinsam die weiteren Gesellschaftsanteile des Unternehmens halten. Beide stehen dem Team in strategischen Fragen zur Seite und unterstützen mit ihrem Netzwerk, sind aber nicht unmittelbar in das operative Geschäft involviert. Darüber hinaus haben wir ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm aufgebaut, um führende Mitarbeiter*innen an einem zukünftigen Erfolg des Unternehmens teilhaben zu lassen.

„Wholey trifft aus meiner Sicht einen Nerv – nachhaltige gesündere Ernährung ist eine zentrale Entwicklung im Ernährungsverhalten insbesondere jüngerer Menschen.“

- Investor & Gesellschafter Gregor Greinert

Im Rahmen der Ausgabe von Wandeldarlehen zwischen 2020 und 2022, die bei der nächsten Eigenkapital-Finanzierungsrunde in Gesellschaftsanteile gewandelt werden sollen, konnten wir weitere namhafte Förder*innen gewinnen. Dazu zählen u.a. die im Lebensmittel-Segment sehr erfahrenen und bekannten Investoren Tengelmann Ventures, Feast Ventures sowie Bruch Venture. Diese unterstützen uns mit ihrer Branchenexpertise und ihrem Netzwerk in strategischen und operativen Fragestellungen.

Finanzplanung und Mittelverwendung

Finanzplanung

Seit dem operativen Geschäftsstart hat Wholey ein deutliches Wachstum verzeichnet, auch aktuell während herausfordernder Corona-Zeiten. Allein im Jahr 2021 konnten mehr als eine Million Smoothies und Smoothies Bowls über die Vertriebskanäle HoReCa/Foodservice (Gastro, Hotellerie, Fitnessclubs, Office, Sport), Lebensmitteleinzelhandel und Online abgesetzt werden – mit einer Wachstumsrate von über 100 %. Auch in den ersten vier Monaten des aktuellen Jahres (2022) konnte bereits einen Umsatzwachstum von über 60 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt werden. Für das Jahr 2022 liegt Wholey aktuell über dem Planumsatz.

Wholey: Umsatzprognose

Auch das operative Ergebnis folgt der positiven Entwicklung. Hier konnten 2021 die operativen Deckungsbeitrag (nach COGS: Costs of Goods Sold: Wareneinsatz, Produktion und Produktverpackung) auf ca. 47 % gesteigert werden und eine weitere Entwicklung auf über 50 % bis zum Jahr 2024 ist geplant.

Ein positives Betriebsergebnis planen Wholey nach der aktuellen Wachstumsphase in 2024, welches Folge der sukzessiven Kostenskalierungseffekte bei erwartetem weiteren Umsatzanstieg ist.

Das Wachstumskapital hat Wholey bisher über zwei Eigenkapital-Finanzierungsrunden sowie Wandeldarlehen von bereits aktuellen und potenziellen zukünftigen Gesellschafter*innen und Investor*innen erhalten.

Das weitere Wachstumskapital plant Whoely, über das aktuelle Crowdinvesting (für das Jahr 2022) sowie eine sogenannte Series A-Eigenkapital-Finanzierungsrunde Ende 2022/im 1. Quartal 2023 hinzu zu holen.

Wholey ist überzeugt, dass alle, die an Wholey glauben und gemeinsam mit dem Unternehmen die Welt einen bisschen besser machen wollen, mit positiven Zinsen belohnt werden sollten.

Die treue Kundschaft und Community aus Sportler*innen, Foodies und Frühstücksfans erhält nun die Möglichkeit, in die Vision zu investieren.

Geplante Verwendung der Finanzmittel.

  1. Retail-Kanal: Absicherung und weiterer Ausbau des erfolgreichen Retail-Geschäftes mit bereits ca. 4.500 Point of Sales (PoS) auf viele weitere Supermärkte insbesondere durch den weiteren Ausbau eines professionellen Außendienstes.

  1. Online-Kanal: Weiterer Aufbau des Anfang des Jahres gestarteten D2C-Kanals mit Fokus auf Performance Marketing, Aufbau Content Strategie, Entwicklung weiterer eCommerce Produkte zur Erschließung des Potenziales der bereits großen Followerschaft und deren Konvertierung in den Online-Shop sowie die weitere Etablierung von direkten Kundenbeziehungen.

  1. Produkte: Entwicklung & Diversifikation von Produkten nach unterschiedlichen Vertriebskanälen durch die eigene professionelle Produktentwicklungsabteilung und darüber Beschleunigung von Produktinnovationen.

  1. Mitarbeiter*innen: Weitere „key hires“ für die zunehmende Unternehmensgröße und Professionalisierung des Start-ups gewinnen, insbesondere im Bereich Vertrieb und Marketing.

  1. Working Capital: Vorfinanzierung von Produktionen, deren Kapitalrücklauf aus dem Produktverkauf einige Monate in Anspruch nimmt, insbesondere im Retail- und Foodservice-Sektor.

Der aktuellste Jahresabschluss der Emittentin kann im Bundesanzeiger (https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/start?6) eingesehen werden.

Anbieterin und Emittentin der vorliegenden Kapitalanlage ist die GREEN GRIZZLY GmbH, Hertzstr. 71, 13158 Berlin eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 178921 B. Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet.

Der Gesellschaftszweck der Emittentin ist die Entwicklung und Vermarktung von Lebensmitteln im Frühstücksbereich.

Tokenbasierte Schuldverschreibungen „Wholey Wachstumsfinanzierung“

Die Mindestzeichnung beträgt 250 Euro. Anlagebeträge müssen durch 50 teilbar sein.

1.500.000 Euro

Die Laufzeit der digitalen Schuldverschreibungen beginnt am 16. Juni 2022 und endet am 30. Juni 2027.

Ein ordentliches Kündigungsrecht besteht während der Laufzeit der tokenbasierten Schuldverschung für den Anleger und die Emittentin nicht. Ein Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt hiervor unberührt.

Die Anlegenden der digitalen Schuldverschreibungen „Wholey Wachstumsfinanzierung“ haben ab Einzahlung das Recht auf Zahlung von jährlichen Zinsen in Höhe von 7 % p. a. bis einschließlich 30. Juni 2027. Die Zinsen werden jährlich nachträglich an jedem Zinstermin fällig. Zinstermin ist jeweils der fünfte Bankarbeitstag nach Ablauf eines Zinslaufs. Zinsen werden ab dem Tag der Einzahlung nach der Methode act/act berechnet. Die Berechnung der Zinsen erfolgt durch die Emittentin. Aufgrund der Berechnung der Zinsen für den*die Anleger*in ab dem Tag der Einzahlung des Nennbetrags der digitalen Schuldverschreibungen werden Stückzinsen nicht berechnet und sind daher von dem*der Anleger*in nicht zu zahlen.

Die Emittentin gewährt in Abhängigkeit der Umsatzerlöse, die in dem von der Emittentin nach dem deutschen Handelsgesetzbuch aufgestellten Jahresabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr ausgewiesen wurden, einen jährlichen Bonuszins für den Zinslauf bezpgen auf den Nennbetrag einer tokenbasierten Schuldverschreibung, der sich wie folgt berechnet:

  • Mehr als 15 Mio. bis 20 Mio. EUR: 1 %,
  • mehr als 20 Mio. bis 35 Mio. EUR: 2 %
  • mehr als 35 Mio. EUR: 3 %.

Darüber hinaus erfolgt eine Beteiligung an bis zu 30 % eines Netto-Erlöses aus einem Exit abzüglich der Kosten und möglicher Liquidationspräferenzen, sofern dieser während der Laufzeit der tokenbasierten Schuldverschreibung erfolgt.

Die Emittentin wird die digitalen Schuldverschreibungen vorbehaltlich der Regelungen des Rangrücktritts und der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre am fünften Bankarbeitstag nach dem Ende der Laufzeit, mithin am 7. Juli 2027, unbar durch Überweisung auf ein Konto des*der Anlegers*in zum Nennbetrag zurückzahlen. Der Rückzahlungsbetrag entspricht dem Nennbetrag der digitalen Schuldverschreibungen.

Im Fall der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin werden Forderungen aus der digitalen Schuldverschreibung erst nach den nicht nachrangigen Forderungen und den Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung erfüllt.

Der Nettoemissionserlös der digitalen Schuldverschreibungen dient der Umsetzung der unternehmerischen Wachstumsstrategie. Dabei sollen unter anderem bestehende Vertriebskanäle ausgebaut, neue Vertriebskanäle aufgebaut, neue Produkte entwickelt und zusätzliche Mitarbeiter*innen eingestellt werden.

Es wird kein Agio erhoben.

Die Haftung des*der Anlegers*in ist auf den Anlagebetrag begrenzt. Eine Nachschusspflicht gegenüber der Emittentin besteht nicht.

Die digitalen Schuldverschreibungen enthalten eine qualifizierten Rangrücktritt einschließlich vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre. Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre bewirkt eine Wesensänderung der Geldhingabe von einer bankgeschäftstypischen Kapitalanlage mit unbedingter Rückzahlungsverpflichtung hin zu einer unternehmerischen Beteiligung mit einer eigenkapitalähnlichen Haftungsfunktion. Die Zahlungsansprüche aus den digitalen Schuldverschreibungen können aufgrund der vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre bereits vor Eröffnung eines Insolvenzverfahrens dauerhaft nicht durchsetzbar sein und der Ausschluss dieser Ansprüche kann dauerhaft und für unbegrenzte Zeit wirken.

Der Markt für Frühstücksprodukte ist riesig: Allein in Deutschland beträgt der Gesamtmarkt jährlich knapp 18 Milliarden Euro. Und auch der Anteil an Frühstückscerealien in Europa wächst kontinuierlich.

Biologische, umweltfreundliche und vegane Zutaten sind Trends, die bleiben. Die Nachfrage nach hochwertigen Produkten und Inhaltsstoffen steigt.

Wholey entwickel alle Rezepturen inhouse. Durch innovative Produkte wie die Ready-to-blend Smoothie Bowls hat Wholey einen klaren First-Mover-Vorteil. Zahlreiche Auszeichnungen und Preise würdigen und validieren die Expertise und Kompetenz, darunter der PETA Food Award, Anuga Taste Innovation Award und mehrere DLG Gold Medaillen.

Wholey ist bereits jetzt eine starke Marke mit hohem Wiedererkennungswert: Das Start-up hat mehr als 400.000 Follower*innen auf Social Media und die TikTok-Videos werden regelmäßig millionenfach gesehen. Zu den Fans und treuen Kund*innen gehören Athlet*innen aus dem Spitzensport: Fußball-, Handball- und Hockeybundesligist*innen und Top-Athleten*innen unterschiedlichster Sportarten.

Die Omnichannel-Strategie ist erfolgreich: Nach zwei Jahren hat Wholey über 4.500 PoS im Lebensmitteleinzelhandel, ist in über 400 ausgewählten Cafés und Restaurants vertreten und arbeitet an einem schnell wachsenden Online-Shop.

Das Wholey-Management bringt viele Jahre Berufserfahrung mit unterschiedlichen für den Aufbau eines Unternehmens relevanten Kernkompetenzen mit und wird von einem kompetenten Team unterstützt. Das Netzwerk aus bekannten Investoren und Food & Beverage Expert*innen liefert zudem eine zusätzliche weitreichende Expertise.

Eine Investition in Wholey bietet eine dem Markt gegenüber attraktive Anlagerendite von 7,00 % p.a. sowie ggf. Zusatzzinspunkten bei Erreichung spezifischer Umsatzgrößen und zusätzlich Freiware. Die Anlage hat zudem keine Nachschusspflicht für Anlegende. Des Weiteren erhalten die Anleger im Fall eines Unternehmensverkaufs während des Anlagezeitraums eine Erfolgsbeteiligung.

Außerdem haben alle Anleger*innen die Möglichkeit am Wholey Morning Club, dem Gutschein- und Incentive-Programm von Wholey teilzunehmen. Es ist zu beachten, dass die Teilnahme steuerliche Relevanz haben kann.

Stufe 1:

Alle Anleger*innen werden automatisch Mitglieder im Treueprogramm “Wholey Morning Club” und erhalten ohne weiteren Handlungsbedarf den Status ”Breakfast Champ”. Mit einem Investment von mehr als 250 Euro erreichen Investor*innen den Status “Morning Superstar” und genießen alle zusätzlichen Vorteile dieser Position.

Stufe 2:

Ab einem Investment von 2.500 Euro werden Investor*innen zu einem exklusiven Tasting für die nächste große Produktinnovation in unser Office geladen.

Stufe 3:

Bei einem Beitrag ab 5.000 Euro lädt Wholey Investor*innen zu einer Tour durch das Unternehmen inklusive leckerem Wholey-Frühstück mit Gründern und Mitarbeiter*innen ein.

Stufe 4:

Ab einem Anlagebetrag von 20.000 Euro lädt Wholey die Unterstützer*innen mitsamt Begleitung und Übernachtung zum nächsten großen Firmenevent ein.

Nachfolgend können nicht sämtliche mit der Kapitalanlage verbundenen Risiken ausgeführt werden. Auch die nachstehend genannten Risiken können hier nicht abschließend erläutert werden. Die Reihenfolge der aufgeführten Risiken lässt keine Rückschlüsse auf mögliche Eintrittswahrscheinlichkeiten oder das Ausmaß einer potenziellen Beeinträchtigung zu.

Es besteht das Risiko des Totalverlusts des Anlagebetrags und der Zinsansprüche. Der Eintritt einzelner oder das kumulative Zusammenwirken verschiedener Risiken kann erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die erwarteten Ergebnisse der Emittentin haben, die bis zu deren Insolvenz führen könnten. Individuell können dem*der Anleger*in zusätzliche Vermögensnachteile entstehen, etwa wenn der*die Anleger*in den Erwerb der Kapitalanlage durch ein Darlehen fremdfinanziert, wenn er*sie trotz des bestehenden Verlustrisikos Zins- und Rückzahlungen aus der Kapitalanlage fest zur Deckung anderer Verpflichtungen einplant. Solche zusätzlichen Vermögensnachteile können im schlechtesten Fall bis hin zur Privatinsolvenz des*der Anlegers*in führen. Daher sollte der*die Anleger*in alle Risiken unter Berücksichtigung seiner*ihrer persönlichen Verhältnisse prüfen und gegebenenfalls individuellen fachlichen Rat einholen. Von einer Fremdfinanzierung der Kapitalanlage (z.B. durch einen Bankkredit) wird ausdrücklich abgeraten.

Die Kapitalanlage ist nur als Beimischung in ein Anlageportfolio und nur für Anlegende geeignet, die einen entstehenden Verlust bis zum Totalverlust ihres Anlagebetrages hinnehmen könnten. Diese Kapitalanlage eignet sich nicht für Anlegende mit kurzfristigem Liquiditätsbedarf und ist nicht zur Altersvorsorge geeignet.

Bei dem digitalen Wertpapier handelt es sich um nachrangige digitale Schuldverschreibungen. Die Nachrangforderungen des*der Anlegers*in treten im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin im Rang hinter die Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung zurück. Das heißt, der*die Anleger*in wird mit seinen Forderungen erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung dieser Forderungen berücksichtigt. Die Höhe der tatsächlichen Zahlungen an den*die Anleger*in ist damit abhängig von der Höhe der Insolvenzmasse. Reicht die Insolvenzmasse nicht aus, um auf nachrangige Forderungen im Insolvenzverfahren Zahlungen zu leisten, hätte dies für den*die Anleger*in den Totalverlust des Anlagebetrags zur Folge. Der*die Anleger*in trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der*die Anleger*in wird dabei nicht selbst Gesellschafter*in der Emittentin und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Finanzierung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

Da die beschriebene Kapitalanlage unbesichert ist, könnte der*die Anleger*in im Insolvenzfall der Emittentin weder seine*ihre Forderung auf Rückzahlung des eingesetzten Kapitals noch seine*ihre Zinszahlungsansprüche aus Sicherheiten befriedigen. Im Insolvenzfall könnte dies dazu führen, dass die Ansprüche der einzelnen Anlegenden nicht oder nur zu einem geringeren Teil durchgesetzt werden können. Dies könnte dazu führen, dass Zins- oder Tilgungszahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet werden können oder dass es zum teilweisen oder vollständigen Verlust des investierten Kapitals kommt.

Die digitalen Schuldverschreibungen sind mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den*die Anleger*in ist nicht möglich. Die Anlegenden sind verpflichtet, die digitalen Schuldverschreibungen bis zum 30. Mai 2023 weder direkt oder indirekt zur Veräußerung anzubieten, noch zu veräußern, noch eine Veräußerung anzukündigen oder sonstige Maßnahmen zu ergreifen, die einer Veräußerung wirtschaftlich entsprechen. Aufgrund dessen kann der*die Anleger*in seine*ihre digitalen Schuldverschreibungen nicht vor Ablauf 30. Mai 2023 veräußern, so dass er*sie über seine*ihre Einlage bis zu diesem Zeitpunkt nicht frei verfügen kann. Anlegende können die erworbenen digitalen Schuldverschreibungen vor dem Ablauf der Laufzeit möglicherweise nicht veräußern, weil derzeit kein mit einer Börse vergleichbarer Markt für den Handel von digitalen Schuldverschreibungen existiert. Ob sich ein solcher Markt entwickelt, ist ungewiss. Ein Handel der digitalen Schuldverschreibungen an einem kleinen Markt für digitale Schuldverschreibungen kann sich als illiquide oder unmöglich herausstellen.

Für alle Zahlungsansprüche der Anlegenden aus der digitalen Schuldverschreibung (Zinsen und Rückzahlung) gilt eine vorinsolvenzrechtliche Durchsetzungssperre. Daher sind Zahlungen auf die Zahlungsansprüche solange und soweit ausgeschlossen, soweit die Zahlungen

  • zu einer Zahlungsunfähigkeit der Emittentin im Sinne des § 17 InsO oder

  • einer Überschuldung der Emittentin im Sinne des § 19 InsO führen oder

  • bei der Emittentin eine Zahlungsunfähigkeit im Sinne von § 17 InsO oder eine Überschuldung im Sinne von § 19 InsO bereits besteht.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre kann zu einer dauerhaften Nichterfüllung der Ansprüche des*der Anlegers*in aus der digitalen Schuldverschreibung führen. Daher ist das Bestehen eines Anspruchs der Anlegenden auf Zahlungen von der wirtschaftlichen Situation der Emittentin und insbesondere auch von deren Liquiditätslage abhängig.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre bewirkt eine Wesensänderung der Geldhingabe vom bankgeschäftstypischen Darlehen mit unbedingter Rückzahlungsverpflichtung hin zur unternehmerischen Beteiligung mit einer eigenkapitalähnlichen Haftungsfunktion.

Das investierte Kapital des*der Anlegers*in wird zu wirtschaftlichem Eigenkapital bei der Emittentin und dient den nicht im Rang zurückgetretenen Gläubiger*innen als Haftungsgegenstand. Es besteht das Risiko, dass das Vermögen der Emittentin zu Gunsten dieser Gläubiger*innen aufgezehrt wird.

Dem*der Anleger*in wird ein Risiko auferlegt, das an sich nur Gesellschafter*innen trifft, ohne dass ihm*ihr zugleich die korrespondierenden Informations- und Mitwirkungsrechte eingeräumt werden. Nach § 49 Abs. 3 GmbHG hat die Geschäftsführung die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es zu einem Verlust des hälftigen Stammkapitals gekommen ist. Im Rahmen dieser Gesellschafterversammlung können die Gesellschafter*innen entscheiden, ob sie die Geschäftstätigkeit gleichwohl fortsetzen und damit riskieren wollen, auch noch die zweite Hälfte des eingebrachten Kapitals aufzubrauchen. Der*die Anleger*in hat mit der digitalen Schuldverschreibung keine derartigen Informations- und Entscheidungsbefugnisse. Für Anlegende besteht insoweit das Risiko, dass im Falle eines entsprechenden Verlustes die Gesellschafter*innen entgegen den Interessen des*der Anlegers*in die Fortsetzung der Geschäftstätigkeit beschließen und eine Einstellung nicht erfolgt. Hierdurch besteht das Risiko des vollständigen Verlustes des eingesetzten Kapitals. Für den*die Anleger*in bedeutet dies, dass das von ihm*ihr übernommene Risiko in gewisser Hinsicht sogar über das unternehmerische Risiko eines*r Gesellschafters*in hinausgehen kann.

Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre gilt bereits für die Zeit vor Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Der*die Anleger*in kann demzufolge bereits dann keine Erfüllung seiner*ihrer Ansprüche aus der digitalen Schuldverschreibung verlangen, wenn die Emittentin im Zeitpunkt des Leistungsverlangens des*der Anlegers*in überschuldet oder zahlungsunfähig ist oder die Erfüllung der Zahlungsansprüche der Anleger*in zu einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit führen würde. Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre kann zu einer dauerhaften, zeitlich nicht begrenzten Nichterfüllung der Ansprüche des*der Anlegers*in führen. Der*die Anleger*in übernimmt mit der digitalen Schuldverschreibung ein Risiko, welches über das allgemeine Insolvenzausfallrisiko hinausgeht.

Für den*die Anleger*in besteht das Risiko, dass er*sie im Falle des Vorliegens einer vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre keine Zahlungen zum eigentlichen Zahlungstermin mangels Vorliegens eines Anspruchs von der Emittentin verlangen kann. Wird die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre nicht beseitigt, hat dies den Totalverlust des Anlagebetrags für den*die Anleger*in zur Folge.

Die tokenbasierten Schuldverschreibungen begründen keine Teilnahme- und Stimmrechte an bzw. in der Gesellschafterversammlung der Emittentin. Die Geschäftsführung der Emittentin obliegt allein den Geschäftsführern. Insoweit können Anlegende keinen Einfluss auf Entscheidungen der Gesellschafterversammlung oder die Geschäftsführung ausüben. Die Anlegenden sind nicht in der Lage, über die Verwendung des Emissionserlöses mitzubestimmen. Es besteht das Risiko, dass Entscheidungen getroffen werden, die dem Interesse des einzelnen Anlegers entgegenstehen und diese Entscheidungen zur Folge haben, dass die Emittentin ihren Zahlungsverpflichtungen an die Anlegenden (Zinsen, Rückzahlung) nicht nachkommen kann, was auch zu einem Teil- oder Totalverlust der Einlage führen kann.

Da es sich um nachrangige tokenbasierte Schuldverschreibungen mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre handelt, darf der Anlagebetrag nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei der Emittentin nicht zur Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung führen würde. Wäre dies der Fall, verlängerte sich die Laufzeit der tokenbasierten Schuldverschreibung automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Anlegende nicht empfehlenswert, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurückzuerhalten. Würde die wirtschaftliche Schieflage der Emittentin nicht behoben, könnte es zum Teil- oder Totalverlust des investierten Vermögens und der Zinsansprüche kommen.

Bei Inanspruchnahme des gesetzlichen Widerrufsrechts durch Anlegende besteht aufgrund der dann entstehenden Verpflichtung der Emittentin zur Rückzahlung bereits eingezahlter Anlagebeträge das Risiko, dass es zu entsprechenden Liquiditätsabflüssen bei der Emittentin kommt. In diesem Fall könnten geplante Investitionen nicht oder nicht wie geplant vorgenommen werden. In einem solchen Fall könnten die wirtschaftlichen Ergebnisse der Emittentin von der Prognose abweichen.

Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger/innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

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