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Mindestanlage
ab 500 Euro
Verzinsung
5,50 % p.a. + Bonus
Laufzeit
31.12.2028
Art
Vermögensanlage

Dieses Projekt ist erfolgreich abgeschlossen. Eine Investition ist leider nicht mehr möglich. Hier finden Sie unsere aktuellen nachhaltigen Kapitalanlagen.

Die Eckdaten:

  • Zinsen: 5,50 % p.a.
  • Impact Score: 80/100 (mehr erfahren)
  • Laufzeit: bis 31.12.2028
  • Bonuskomponente: Einmalbonus abhängig vom potentiellen Veräußerungserlös*
  • Produktart: Vermögensanlage
  • Emissionsvolumen: 225.000 Euro
  • Patronatserklärung: Patronatserklärung der H&S Development AG gegenüber der Emittentin in Höhe von 225.000 Euro für Verbindlichkeiten auf Ebene der Emittentin

*Die Bezahlung der Bonuskomponente erfolgt in Abhängigkeit von den erzielten Nettoeinnahmen aus der Veräußerung der PV-Anlage. Die Anleger/innen erhalten einen Einmalbonus in Höhe von 3 % ihres Darlehensbetrags, sofern die Emittentin die PV-Aufdachanlage in Quersa vor dem Laufzeitende für über EUR 1 Mio. veräußert.

Das Projekt

Mit diesem Crowdinvesting refinanziert die Emittentin eine Photovoltaikaufdachanlage in Quersa, nördlich von Dresden. Das durch das Crowdinvesting refinanzierte Kapital wird von der Muttergesellschaft H&S Development AG zur Entwicklung weiterer Projekte verwendet.

Die Photovoltaikanlage der Emittentin hat einen erwarteten durchschnittlichen Jahresenergieertrag von rund 891.000 kWh bei einer Gesamtnennleistung von 976,88 kWp. Damit können rund 350 Haushalte mit grünem Solarstrom versorgt werden.

Die Anlage ist seit 2011 ans öffentliche Stromnetz angebunden. Der Strom wird entsprechend des Erneuerbaren-Energien-Gesetz noch bis 2031 mit 26,05 ct/kWh vergütet.

Die Zinszahlungen werden aus den laufenden Erträgen bedient.

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Ihre Chancen

  • Attraktive Anlagekonditionen
  • Stromabnahme und Einspeisevergütung gesetzlich geregelt
  • Patronatserklärung der Muttergesellschaft H&S Development AG

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Ihre Risiken

  • Totalverlust des eingesetzten Vermögens (keine Nachschusspflicht)

Bitte informieren Sie sich sorgfältig über weitere bestehende Risiken.

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Beitrag zu UN-Zielen

Die von der UN ausgerufenen insgesamt 17 Ziele (SDGs) dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene.

Insbesondere zahlt dieses Projekt auf die Ziele 7 und 13 ein.

Ziel 7: Bezahlbare und saubere Energie
Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

WIWIN Impact Scoring

Mittelverwendung

  • Refinanzierung von Kapital und Weiterleitung an die Muttergesellschaft, um die Finanzierung weiterer Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien zu ermöglichen

Angebotsdetails

Emittentin der vorliegenden Kapitalanlage ist die Grüne Energie Sachsen GmbH & Co. KG, Schützengasse 16, 01067 Dresden, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter HRA 10489. Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet.

Gegenstand des Unternehmens ist der Besitz und die Verwaltung eigenen Vermögens sowie den Besitz und den Betrieb von Anlagen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien. Derzeit betreibt die Emittentin die PV-Aufdachanlage in Quersa.

Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt einschließlich vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre

Die Mindestzeichnung beträgt 500,00 Euro. Anlagebeträge müssen durch 50 teilbar sein.

225.000,00 Euro

Die Laufzeit des Nachrangdarlehens endet am 31. Dezember 2028 („Laufzeitende“), soweit nicht zuvor eine Kündigung erfolgt ist.

Ein ordentliches Kündigungsrecht der jeweiligen Anleger/innen besteht nicht. Die Emittentin ist berechtigt, die Nachrangdarlehen ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von vier Wochen zum Ende eines Kalenderquartals zu kündigen. Sollte die Emittentin von dem ordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen, erhält der Darlehensgeber eine Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von 40 % der Zinsen, die auf seinen Darlehensbetrag vom Kündigungszeitpunkt bis zum Laufzeitende noch fällig geworden wären.

Ab dem Einzahlungstag verzinst sich der jeweils ausstehende Nennbetrag mit einem Zinssatz von jährlich 5,5 % bis einschließlich 31. Dezember 2028.

Zudem erhalten die Anleger/innen einen Einmalbonus in Höhe von 3 % ihres Darlehensbetrags, sofern die Emittentin die PV-Aufdachanlage in Quersa vor dem Laufzeitende für über EUR 1 Mio. veräußern kann („variable Bonuskomponente“). Die variable Bonuskomponente ist, sofern diese anfällt, einen Monat nach Verkauf der PV-Aufdachanlage in Quersa, spätestens aber am Endfälligkeitstag zur Zahlung fällig.

Die Rückzahlung des Nachrangdarlehens erfolgt in einer endfälligen Tilgung nach dem Laufzeitende. Die Emittentin verpflichtet sich vorbehaltlich der Zahlungsvorbehalte (vorinsolvenzliche Durchsetzungsperre, Qualifizierter Rangrücktritt), das Nachrangdarlehen in Höhe der Tilgung am fünften Bankarbeitstag nach dem Laufzeitende („Endfälligkeitstag“) zurückzuzahlen.

Im Fall der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin werden Forderungen aus dem Nachrangdarlehen erst nach den Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung erfüllt.

Die durch die Vermögensanlage eingeworbenen Mittel sollen der Finanzierung der Entwicklung weiterer Projekte im Bereich erneuerbarer Energien dienen, indem die Emittentin ein eigenes Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt an die Muttergesellschaft „H&S Development AG“ begibt.

Die Haftung des Anlegers/der Anlegerin ist auf den Anlagebetrag begrenzt. Eine Nachschusspflicht gegenüber der Emittentin besteht nicht.

Bei dem im Folgenden beschriebenen Vorhaben soll die Entwicklung weiterer Projekte im Bereich erneuerbaren Energien finanziert werden. Die Bedienung der Ansprüche der Anleger/innen soll u.a. durch eine bestehende Photovoltaikanlage finanziert werden. Standort der Anlage sind mehrere Dachflächen bei Quersa im Landkreis Lampertswalde, 35km nördlich von Dresden. Sie besteht aus insgesamt 5.400 monokristallinen Solarmodulen mit einer Gesamtnennleistung von 976,88 Kilowatt-Peak (kWp) Die Photovoltaikanlage hat einen durchschnittlichen Jahresenergieertrag von rund 891.000 Kilowattstunden (kWh) (nachfolgend auch die „PV-Aufdachanlage in Quersa“). Die Anlage speist bereits seit 2011 regenerativen Strom ins öffentliche Stromnetz ein, der nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetzt über 20 Jahre vergütet wird.

Solaranleihe Quersa: Lage
Solaranleihe Quersa: Rahmendaten

Beitrag zu UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung

Die erzeugte Strommenge reicht aus, um ca. 350 Privathaushalte pro Jahr mit klimafreundlichem Solarstrom zu versorgen. Die PV-Aufdachanlage in Quersa befindet sich im Eigentum der Grüne Energie Sachsen GmbH & Co. KG.

Die PV-Aufdachanlage in Quersa unterstützt zwei Ziele der Sustainable Development Goals (kurz SDG) der UN. Diese insgesamt 17 Ziele dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene. Konkret werden die beiden Ziele 7 und 13 unterstützt.

UN-SDG 7
UN-SDG 13

Die PV-Aufdachanlage in Quersa wurde 2011 auf den Dächern eines landwirtschaftlichen Betriebs errichtet. Die Grüne Energie Sachsen GmbH & Co. KG erwarb die Photovoltaikanlage in 2019 und ist seitdem der Betreiber der Anlage. Die EEG-Laufzeit inkl. Einspeisevergütung von 26,05 ct/ kWh läuft noch bis 2031. Ein Flächenmietvertrag mit dem Eigentümer der Dachflächen liegt bis November 2036 vor.
Die kaufmännische und technische Betriebsführung inklusive Wartung der Anlage wird von der Platin Grundbesitz GmbH & Co. KG, einer weiteren Firma aus der Unternehmensgruppe der Emittentin, durchgeführt.
Es wird erwartet, dass die eingesetzten Wechselrichter von KACO new energy (Modell Powador 9600, Powador 8600, Powador 7900 und Powador 7700) in den kommenden Jahren verschleißbedingt teilweise ausgetauscht werden müssen. Hierfür wird seit dem Erwerb der Anlage in 2019 jährlich ein Rückstellungsbetrag von ca. 3.000 EUR zzgl. Umsatzsteuer eingeplant und zurückgelegt.
Für die Photovoltaikanlage besteht ein umfänglicher Versicherungsschutz, welcher eine Laufzeit von 3 Jahren hat und vor Ende der Laufzeit automatisch verlängert wird.

Die durch die Vermögensanlage eingeworbenen Mittel dienen der Finanzierung der Entwicklung weiterer Projekte im Bereich erneuerbarer Energien. Zur Erreichung dieses Ziels beabsichtigt die Emittentin ein eigenes Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt (nachfolgend „Nachrangdarlehen-Muttergesellschaft“) an die Muttergesellschaft „H&S Development AG“ (nachfolgend auch die „Muttergesellschaft“) zu begeben. Die H&S Development AG verpflichtet sich das Darlehen bis zum Ende der Laufzeit der Vermögensanlage „Solaranleihe Quersa“ an die Grüne Energie Sachsen GmbH & Co. KG zurückzuzahlen.

Die Verzinsung der Vermögensanlage sollen durch die Zinsen aus dem Nachrangdarlehen-Muttergesellschaft sowie durch die laufenden Erträge, welche aus dem Betrieb der PV-Aufdachanlage in Quersa erwirtschaftet werden, bedient werden. Die Tilgung soll aus dem laufenden Betrieb und über das zurückbezahlte Darlehen der Muttergesellschaft erfolgen. Sollten die Zinseinnahmen, die laufenden Einnahmen und/oder die Rückzahlung des Nachrangdarlehen-Muttergesellschaft für die Bedienung der Ansprüche der Anleger/innen aus den Nachrangdarlehen nicht ausreichen, wird die Emittentin entweder eine Anschlussfinanzierung aufnehmen oder die PV-Aufdachanlage in Quersa veräußern.

Zudem erhalten die Anleger/innen einen Einmalbonus in Höhe von 3 % ihres Darlehensbetrags, sofern die Emittentin die PV-Aufdachanlage in Quersa vor dem Laufzeitende für über EUR 1 Mio. veräußern kann („variable Bonuskomponente“). Die variable Bonuskomponente ist, sofern diese anfällt, einen Monat nach Verkauf der PV-Aufdachanlage in Quersa, spätestens aber am 07.01.2029 zur Zahlung fällig. Die etwaige variable Bonuskomponente wird, sofern ein Erlös von für über EUR 1 Mio erzielt werden kann, durch die Veräußerung der PV-Aufdachanlage in Quersa bedient werden.

Die Laufzeit des Darlehensvertrags der Bank für die Fremdkapitalfinanzierung des Erwerbs der Photovoltaikanlage in 2019 endet mit der EEG-Laufzeit in 2031.

Über die Photovoltaikanlage und das entsprechende Fremd- und Eigenkapital hinaus, gibt es in der Gesellschaft keine weiteren signifikanten Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten.

Solaranleihe Quersa: Finanzierungsstruktur

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die durchschnittlichen Jahresenergieerträge aus den Jahren 2019, 2020 und 2021. Die Anlage liegt damit hauptsächlich aufgrund des sonnenarmen Jahres 2021 unter den prognostizierten Energieerträgen des Ertragsgutachtens von 2017.

Solaranleihe Quersa: Energieerträge

*Durchschnittlicher Jahresenergieertrag aus den Jahren 2019, 2020 und 2021

**entnommen aus einem von der H&S Development AG beauftragten Ertragsgutachten von 2017

Die Umsatzerlöse basieren auf einer festen Einspeisevergütung gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Für die Photovoltaikanlage ist nach ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2011 über 20 Jahre zzgl. des Inbetriebnahmejahres ein fester Preis für jede erzeugte Kilowattstunde Strom festgelegt. Dieser beläuft sich auf 26,05 ct/kWh. Allerdings befindet sich die PV-Anlage in der Direktvermarktung und profitiert dadurch zusätzlich von den aktuell hohen Marktwerten für eingespeisten Strom aus PV-Anlagen.

Die Betriebskosten der Photovoltaikanlage wurden gemäß den vorliegenden Verträgen zu Wartung, technischer und kaufmännischer Betriebsführung, Versicherung etc. in der nachstehenden vereinfachten Liquiditätsberechnung berücksichtigt. Zudem wurde ab 2019 eine kalkulatorische Reserve in Höhe von ca. 3.000 EUR p.a. für den Ersatz von Wechselrichter angesetzt. Die zukünftigen Werte können von den angenommenen Werten abweichen, wenn bspw. die Erträge nicht wie geplant eingefahren werden können oder die Kosten in einem Jahr größer als zunächst angenommen ausfallen.

Solaranleihe Quersa: Liquiditätsprognose

*Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung
**Durch die anvisierte Rückzahlung des Darlehens von der H&S Development AG an die Grüne Energie Sachsen GmbH & Co. KG, kann das Crowd-Kapital zurückgezahlt werden, ohne die Liquidität der Gesellschaft negativ zu beeinflussen.

Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse

Die Grüne Energie Sachsen GmbH und Co. KG fungiert als Emittentin der nachrangigen Vermögensanlage „Solaranleihe Quersa“ und ist zeitgleich Betreiberin und Eigentümerin der PV-Aufdachanlage in Quersa. Sie ist unter dem Aktenzeichen HRA 10489 beim Amtsgericht Dresden eingetragen. Ihr Unternehmensgegenstand besteht im Besitz und der Verwaltung eigenen Vermögens sowie im Besitz und Betrieb von Anlagen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien. Derzeit betreibt die Emittentin die PV-Aufdachanlage in Quersa. In der Gesellschaft befinden sich über die PV-Anlage in Quersa hinaus keine weiteren PV-Anlagen. Persönlich haftende Gesellschafterin der Emittentin ist die K.M.A. GmbH, Delitzsch, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter der HRB 28825. Geschäftsführer der K.M.A. GmbH, Delitzsch, ist Herr David Schmidt.

Es ist bereits das dritte Crowdinvesting, welches gemeinsam mit WIWIN umgesetzt wird.

Gutshof Rügen: Andreas Freitag

Herr Andreas Freitag ist der Projektinhaber und Gesellschafter der Muttergesellschaft H&S Development AG. Durch zwei erfolgreiche Gründungen konnte der Unternehmer bereits früh sowohl Personal- als auch Projektmanagementerfahrung sammeln. Nach dem Verkauf seiner Unternehmensanteile führte ihn sein privates Interesse zum Bereich der Erneuerbare Energien. Bereits seit 16 Jahren ist Herr Freitag nun in der Projektierung und Vermarktung aktiv.

Die Unternehmensgruppe von Andreas Freitag ist eine feste Größe in der Photovoltaik-Branche und hat seit 2006 mehrere Projekte umgesetzt.

Insgesamt konnten Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 6,6 Megawatt auf Freiflächen und 12,2 Megawatt auf Dächern von Wohn- und Gewerbeflächen realisiert werden.

Bis 2025 ist die Umsetzung von weiteren Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 65 Megawatt geplant.

Herr Freitag hat sich das Ziel gesetzt, seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten und den Ausbau der erneuerbaren Energien aktiv voranzutreiben.

Solaranleihe Quersa: Organigramm

Referenzen

Solaranleihe Quersa: Energie- und Gewerbepark Delitzsch
Solaranleihe Quersa: PV-Aufdachanlage Bad Lausick
Solaranleihe Quersa: PV-Aufdachanlage Giersleben

Das Chancen-Profil von Solaranleihe Quersa

Der in Aussicht gestellte Zinssatz der Kapital-anlage von 5,5% basiert u.a. auf prognostizierten Umsatzerlösen der bestehenden und seit 2011 an das Netz angeschlossenen Photovoltaikanlage. Zudem besteht die Möglichkeit einer variablen Bonuskomponente.

Grundlage für die Einnahmen der Projekt-gesellschaft sind der spezifische Stromertrag der Photovoltaikanlagen sowie die fixe, gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Photovoltaikanlagen erhalten nach ihrer Inbetriebnahme über 20 Jahre lang einen festen Preis für jede erzeugte Kilowattstunde Strom. Da Strom aus erneuerbaren Energien von den Netzbetreibern vorrangig abgenommen werden muss, besteht nicht die Gefahr, dass die Emittentin keinen Abnehmer für den erzeugten Strom findet. Dies macht die künftige Entwicklung der jährlichen Einnahmen auch über die Laufzeit der Kapitalanlage hinaus gut prognostizierbar. Auf der Ausgabenseite basiert die Planung auf langjährig abgeschlossenen Wartungsverträgen und einem umfangreichen Versicherungspaket, so dass die Betriebskosten der Emittentin auch über die Laufzeit der Kapitalanlage hinweg gut prognostiziert werden können.

Die verbauten Komponenten der Photovoltaikanlage sind technisch hochwertig. Zusätzlich verfügt die Anlage über einen umfangreichen Versicherungsschutz, um die Anlage gegen alle von der Emittentin als wesentlich erachteten Betriebsrisiken abzusichern.

Die an der Grüne Energie Sachsen GmbH & Co. KG beteiligten Gesellschaften bzw. Personen verfügen über langjährige Erfahrung in der Planung, Realisierung und dem Betrieb von Photovoltaikanlagen und haben bereits zahlreiche Photovoltaikanlagen finanziert und realisiert. Diese Expertise ist bei der Verwaltung und bei dem Betrieb der PV-Aufdachanlage in Quersa von Nutzen. Die technische Betriebsführung wird von einem verbundenen Unternehmen übernommen.

Zum Erstellungszeitpunkt der vorliegenden An-lagebroschüre ist bekannt, in welche Gesellschaft die Mittel aus der Kapitalanlage fließen sollen. Somit entfallen Risiken weitgehend, die bestehen würden, wenn entsprechende Gesellschaften oder Objekte erst identifiziert und erworben werden müssten. Da es sich bei der für die Bedienung der Zinsen erforderlichen PV-Aufdachanlage Photovoltaikanlage in Quersa um eine bestehende Anlage handelt, entfallen zudem Bau- und Projektierungskosten.

Eine Nachschusspflicht der Nachrangdarlehensgeber ist ausgeschlossen. Für den Kapitalgeber besteht also keine Verpflichtung, Zahlungen an die Emittentin zu leisten, die über den ursprünglich gewährten Darlehensbetrag hinausgehen.

Es besteht eine Patronatserklärung der H&S Development AG gegenüber der Emittentin in Höhe von 225.000 Euro für Verbindlichkeiten auf Ebene der Emittentin.

Das Risiko-Profil von Solaranleihe Quersa

Nachfolgend können nicht sämtliche mit der Kapitalanlage verbundenen Risiken ausgeführt werden. Auch die nachstehend genannten Risiken können hier nicht abschließend erläutert werden. Die Reihenfolge der aufgeführten Risiken lässt keine Rückschlüsse auf mögliche Eintrittswahrscheinlichkeiten oder das Ausmaß einer potenziellen Beeinträchtigung zu.

Es besteht das Risiko des Totalverlusts des Anlagebetrags sowie des Verlustes sämtlicher Ansprüche (inklusive Zinsansprüche, variabler Bonuskomponente, Vorfälligkeitsentschädigung) aus dem Nachrangdarlehen. Der Eintritt einzelner oder das kumulative Zusammenwirken verschiedener Risiken kann erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die erwarteten Ergebnisse der Emittentin haben, die bis zu deren Insolvenz führen könnten.

Individuell können dem Anleger zusätzliche Vermögensnachteile entstehen, etwa wenn der Anleger den Erwerb der Kapitalanlage durch ein Darlehen fremdfinanziert oder wenn er trotz des bestehenden Verlustrisikos Zins- und Rückzahlungen aus der Kapitalanlage fest zur Deckung anderer Verpflichtungen einplant. Solche zusätzlichen Vermögensnachteile können im schlechtesten Fall bis hin zur Privatinsolvenz des Anlegers führen. Daher sollte der Anleger alle Risiken unter Berücksichtigung seiner persönlichen Verhältnisse prüfen und gegebenenfalls individuellen fachlichen Rat einholen. Von einer Fremdfinanzierung der Kapitalanlage (z. B. durch einen Bankkredit) wird ausdrücklich abgeraten.

Die Kapitalanlage ist nur als Beimischung in ein Anlageportfolio und nur für Anleger geeignet, die einen entstehenden Verlust bis hin zum Totalverlust ihres Anlagebetrages hinnehmen könnten und die über ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen in Bezug auf Nachrangdarlehen verfügen und die Funktionsweise von Nachrangdarlehen mit einer qualifizierten Rangrücktrittserklärung einschließlich einer vorinsolvenzlichen Durchsetzungssperre verstehen und die damit verbundenen Chancen und Risiken einschätzen können. Diese Kapitalanlage eignet sich nicht für Anleger mit kurzfristigem Liquiditätsbedarf und ist nicht zur Altersvorsorge geeignet.

Für alle Zahlungsansprüche der Anleger gilt eine vorinsolvenzrechtliche Durchsetzungssperre. Sämtliche Zahlungen auf die Zahlungsansprüche (Zinsen sowie Rückzahlung) aus dem Nachrangdarlehen sind solange und soweit ausgeschlossen, soweit die Zahlungen zu einer Zahlungsunfähigkeit der Emittentin im Sinne des § 17 InsO oder einer Überschuldung der Emittentin im Sinne des § 19 InsO führen oder bei der Emittentin eine Zahlungsunfähigkeit im Sinne von § 17 InsO oder eine Überschuldung im Sinne von § 19 InsO bereits besteht (vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre). Die vorinsolvenzliche Durchsetzungssperre kann zu einer dauerhaften Nichterfüllung der Ansprüche des Anlegers aus dem Nachrangdarlehen führen. Daher ist das Bestehen eines Anspruchs der Anleger auf Zahlungen von der wirtschaftlichen Situation der Emittentin und insbesondere auch von deren Liquiditätslage abhängig. Für den Anleger besteht das Risiko, dass er im Falle des Vorliegens eines solchen Zahlungsvorbehaltes keine Zahlungen zum eigentlichen Zahlungstermin von der Emittentin verlangen kann. Wird der Zahlungsvorbehalt nicht beseitigt, hat dies den Totalverlust des Anlagebetrages für den Anleger zur Folge.

Bei der Vermögensanlage handelt es sich um ein Nachrangdarlehen einschließlich vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre. Die Nachrangforderungen des Anlegers treten im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Emittentin im Rang hinter die Forderungen im Sinne von § 39 Absatz 1 Nr. 1 bis 5 der Insolvenzordnung zurück. Das heißt, der Anleger wird mit seinen Forderungen erst nach vollständiger und endgültiger Befriedigung dieser Forderungen berücksichtigt. Die Höhe der tatsächlichen Zahlungen an den Anleger ist damit abhängig von der Höhe der Insolvenzmasse. Das Nachrangdarlehen ist eine Vermögensanlage für das keine gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung (wie z. B. durch eine Einlagensicherung der Banken) besteht. Im Fall einer Insolvenz erhalten Anleger der Emittentin nur dann eine Zahlung, wenn Ihnen trotz der Nachrangigkeit eine Quote zugeteilt wird. Wird keine Quote zugeteilt, bedeutet dies für den Anleger einen Totalverlust seines Darlehensbetrags und der Zinsansprüche. Zudem besteht die Gefahr, dass ein Insolvenzverwalter bereits erfolgte (Zins-)zahlungen anficht und zurückfordert. Der Anleger trägt daher ein unternehmerisches Risiko, das höher ist als das Risiko eines regulären Fremdkapitalgebers. Der Anleger wird dabei nicht selbst Gesellschafter der Emittentin und erwirbt keine Gesellschafterrechte. Es handelt sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Beteiligung, sondern um eine unternehmerische Finanzierung mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion.

Das Nachrangdarlehen ist mit einer festen Vertragslaufzeit versehen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung durch den Anleger ist nicht zulässig. Nachrangdarlehen sind keine Wertpapiere und auch nicht mit diesen vergleichbar. Derzeit existiert kein liquider Zweitmarkt für das angebotene Nachrangdarlehen. Eine Veräußerung des Nachrangdarlehens durch den Anleger ist zwar grundsätzlich möglich. Die Möglichkeit zum Verkauf ist jedoch aufgrund der geringen Marktgröße und Handelsvolumina nicht sichergestellt. Es ist auch möglich, dass eine Abtretung nicht zum Nennwert der Forderung erfolgen kann. Es könnte also sein, dass bei einem Veräußerungswunsch kein Käufer gefunden wird oder der Verkauf nur zu einem geringeren Preis als gewünscht erfolgen kann. Das investierte Kapital kann daher bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit (31. Dezember 2028) gebunden sein.

Da es sich um ein Nachrangdarlehen mit vorinsolvenzlicher Durchsetzungssperre handelt, darf das Nachrangdarlehen nur zurückgezahlt werden, wenn dies bei der Emittentin nicht zur Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung führen würde. Wäre dies der Fall, verlängert sich die Laufzeit des Nachrangdarlehens automatisch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Zustand nicht mehr bestünde. Die Anlage ist damit für Anleger nicht empfehlenswert, die darauf angewiesen sind, exakt zum geplanten Laufzeitende ihr Geld zurückzuerhalten. Würde die wirtschaftliche Schieflage der Emittentin nicht behoben, könnte es zum Teil- oder Totalverlust des investierten Vermögens und der Zinsansprüche kommen.

Bei Inanspruchnahme des gesetzlichen Widerrufsrechts durch Anleger besteht aufgrund der dann entstehenden Verpflichtung der Emittentin zur Rückzahlung bereits eingezahlter Anlagebeträge das Risiko, dass es zu entsprechenden Liquiditätsabflüssen bei der Emittentin kommt. In diesem Fall könnten geplante Investitionen nicht oder nicht wie geplant vorgenommen werden. In einem solchen Fall könnten die wirtschaftlichen Ergebnisse der Emittentin von der Prognose abweichen.

Es handelt sich um eine unternehmerische Finanzierung. Der Anleger trägt das Risiko einer nachteiligen Geschäftsentwicklung der Emittentin. Es besteht das Risiko, dass die Emittentin in Zukunft nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Zinsforderungen und die Rückzahlung der Kapitalanlage zu erfüllen. Der wirtschaftliche Erfolg des finanzierten Projektes kann nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden. Die Emittentin kann Höhe und Zeitpunkt von Zuflüssen weder zusichern noch garantieren.

Durch einen möglichen Verlust von Kompetenzträgern besteht das Risiko, dass der Emittentin Fachwissen nicht mehr zur Verfügung steht und somit ein qualifiziertes Investitions- und Risikomanagement nicht mehr in vollem Umfang gewährleistet werden kann. Der Verlust solcher unternehmenstragenden Personen könnte einen nachteiligen Effekt auf die wirtschaftliche Entwicklung der Emittentin haben. Dadurch könnte sich die Höhe der Zins- und/oder Rückzahlungen an die Anleger reduzieren oder diese könnten ausfallen. Auch Managementfehler auf Ebene der Emittentin und/oder wesentlicher Vertragspartner der Emittentin sind nicht auszuschließen. Es kann in technischer, rechtlicher oder wirtschaftlicher Hinsicht zu Fehleinschätzungen kommen. Ebenfalls kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Gesellschafterstruktur in Zukunft ändert und dritte Personen einen beherrschenden Einfluss auf die Emittentin gewinnen können.

Bei WIWIN ist Nachhaltigkeit keine grüne Fassade, sondern stellt unsere Vision und den Kern unseres Geschäftsmodells dar. Das WIWIN Impact Scoring stellt diese Haltung unter Beweis: Mit unserer Nachhaltigkeitsbewertung schaffen wir einen standardisierten Ansatz, um die Nachhaltigkeit der Projekte auf unserer Plattform zu bewerten und transparent zu dokumentieren – und diese Transparenz so an unsere Anleger/innen weiterzugeben.

Mit dem erwarteten durchschnittlichen Jahresenergieertrag von rund 891.000 kWh bei einer Gesamtnennleistung von 976,88 kWp können rund 350 Haushalte mit grünem Solarstrom versorgt werden.

WIWIN Impact Scoring für Crowdinvestingprojekt Solaranlage Quersa

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Hinweis: Dieses Angebot richtet sich nicht an Staatsbürger/innen der Vereinigten Staaten von Amerika.

Informationen zu Quellen & Bildrechten

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