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Neuer Solarstrom-Rekord im Juli

Autor/in:
WIWIN - NACHHALTIG INVESTIEREN
3 Minuten Lesezeit
Solarpanele

Im Juli ist eine Rekordmenge an Solarstrom in die deutschen Stromnetze geflossen. Durch zusätzliche Maßnahmen will die Bundesregierung den Ausbau der Photovoltaik noch weiter vorantreiben – auf 215 Gigawattpeak im Jahr 2030.

Die Menge an Solarenergie im deutschen Strommix steigt immer weiter: Im Juli haben die Photovoltaik-Anlagen in Deutschland laut einer Auswertung des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR)1 die Menge von 7,9 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Sonnenstrom in die hiesigen Stromnetze eingespeist – nach 7,4 Milliarden kWh im Juni. Somit wurde im Juli eine neue Rekordmenge an Solarstrom eingespeist. Ein Grund für den Anstieg der Einspeisung im Juli ist die hohe Sonneneinstrahlung in Deutschland.

Januar bis Juli: 180.000 neue Solaranlagen in Deutschland

Von Januar bis Juli dieses Jahres hat die Einspeisung von Solarstrom damit bei insgesamt 37,3 Mrd. kWh gelegen, was einem Zuwachs von knapp einem Fünftel gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Damals speisten die Deutschen 31,5 Milliarden kWh Solarenergie in die öffentlichen Stromnetze ein. Der Anstieg ist auch mit der steigenden Anzahl der angeschlossenen Solaranlagen in Deutschland zu erklären. So gingen von Januar bis Juli 2022 mehr als 180.000 Neuanlagen mit einer Gesamtleistung2 von 4,1 Gigawattpeak ans Netz.

Die IWR-Daten zur Einspeisung von Solarenergie ins deutsche Stromnetz basieren auf einer Analyse aller von den nationalen Netzbetreibern zur Verfügung gestellten EU-Länderdaten. Die vier Übertragungsnetzbetreiber Tennet TSO, 50 Hertz Transmission, Amprion und TransnetBW liefern in Deutschland Daten an den Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E). Die Netto-Stromeinspeisung wird von den Übertragungsnetzbetreibern erfasst. Der von den Anlagenbesitzer/innen selbst genutzte Strom wird in den IWR-Daten nicht berücksichtigt.

Jährlicher Zubau von 22 Gigawattpeak angestrebt

Vor der politischen Sommerpause hat der Bundestag im Juli zuletzt weitere Maßnahmen3 beschlossen, um den Ausbau von Photovoltaikanlagen in Deutschland noch stärker voranzutreiben. So wird beispielsweise die Einspeisevergütung bei Eigenverbrauchsanlagen bis zu einer Leistung von 10 Kilowattpeak um knapp zwei Cent pro eingespeister Kilowattstunde angehoben; bei Volleinspeiseanlagen beträgt die Erhöhung sogar bis zu 5,1 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Auch soll der Anschluss ans öffentliche Stromnetz durch eine Digitalisierung der Prozesse beschleunigt werden. 

“Der Bau von Solaranlagen auf Bestandsdächern muss noch weiter angereizt und vor allen Dingen Bürokratie abgebaut werden. Das Ziel muss es sein, die Dächer möglichst voll zu belegen.”

– Matthias Willenbacher, Gründer der nachhaltigen Investmentplattform WIWIN

Insgesamt sind in Deutschland aktuell Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 64 Gigatwattpeak installiert. Bis 2030 sollen es nach Plänen der Bundesregierung dann 215 Gigawattpeak sein, was einem jährlichen Zubau von 22 Gigawattpeak entspricht. Damit dieses ehrgeizige Ziel erreicht werden kann, müssen in Deutschland endlich die Kräfte gebündelt und die Energiewende mit voller Kraft vorangetrieben werden, meint Matthias Willenbacher, Gründer der nachhaltigen Investmentplattform WIWIN: “Der Bau von Solaranlagen auf Bestandsdächern muss noch weiter angereizt und vor allen Dingen Bürokratie abgebaut werden. Das Ziel muss es sein, die Dächer möglichst voll zu belegen.” Auch Ackerflächen müssten nach Meinung von Matthias noch sinnvoller genutzt werden4, sodass neuer Raum für PV-Freiflächenanlagen entsteht.

Die in der Photovoltaik gebräuchliche Abkürzung kWp steht für das Leistungsmaß Kilowatt-Peak. Es gibt an, welche Höchstleistung in Kilowatt (kW) eine Photovoltaikanlage erbringen kann.

Die Maßeinheit kWh, oder ausgesprochen Kilowattstunde, steht für den Ertrag einer Photovoltaikanlage. Sie gibt an, wie viel Energie über einen Zeitraum von einer Stunde abgegeben oder aufgenommen wird.

Als Faustregel gilt: Eine Photovoltaikanlage in Deutschland erzeugt pro Jahr durchschnittlich 1000 kWh Strom pro installiertem kWp.

Beispielrechnung:
1 Gigawattpeak (GWp) = 1.000.000 kWp = 1.000.000.000 kWh

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Um den Ausbau der Photovoltaik voranzutreiben, müssen darüber hinaus auch neue Investor/innen gewonnen werden, die Solarprojekte finanziell unterstützen. Wir als WIWIN ermöglichen es Privatpersonen, sich bereits ab einer Investitionssumme von 500 Euro unter anderem an Solarunternehmen und Projektierer aus dem Bereich erneuerbare Energien zu beteiligen. So ermöglichen wir Investor/innen einen aktiven Beitrag zur Nachhaltigkeitswende zu haben und zusätzlich noch davon zu profitieren.

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