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OSTMOST: Mit Streuobst an die Spitze

Autor/in:
WIWIN - Nachhaltig investieren
5 Minuten Lesezeit

Gutes Obst für eine gute Zukunft: Mit seiner Marke OSTMOST widmet sich das Unternehmen Streuobstwiesenmanufaktur GmbH seit 2014 der Produktion regionaler und bio-zertifizierter Streuobstschorlen und -säften. Das Ziel: Der Erhalt heimischer Streuobstwiesen und die Wiederbelebung der traditionellen Artenvielfalt – durch die nachhaltige Herstellung einzigartiger Getränke.

Das Unternehmen

An den im Jahr 2013 gegründeten gemeinnützigen Verein „Äpfel und Konsorten e.V.“ schloss sich ein Jahr später die Unternehmensgründung der Streuobstwiesenmanufaktur GmbH an – mit dem Ziel, Streuobstwiesen durch deren kommerzielle Nutzung zu fördern und zu stärken. Deshalb verwendet OSTMOST für all seine Produkte ausschließlich traditionelle Mostapfelsorten, die im konventionellen Obstanbau kaum noch zu finden sind.

Innerhalb kurzer Zeit brachte das Unternehmen mit der Marke OSTMOST insgesamt 13 verschiedene Obstsäfte und Obstschorlen auf den Markt, die in zahlreichen Berliner Gastronomien verkauft wurden. Mit der Corona-Pandemie verschob sich dieser Fokus hin zum Bio-Einzelhandel. Mittlerweile stehen die Produkte von OSTMOST in den Regalen von über 600 Lebensmittelgeschäften in ganz Deutschland.

Die Mission

Streuobstwiesen sind Heimat von über 5.000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten. Mit dem Verschwinden solcher Flächen sehen sich diese Ökosysteme einer zunehmenden Bedrohung ausgesetzt.

Ob „Minister von Hammerstein“ oder „geflammter Kardinal“: Von über 1.000 verschiedenen regionalen Apfelsorten, die noch vor 100 Jahren in Deutschland angebaut wurden, ist heute im konventionellen Anbau kaum noch etwas zu sehen.

Denn solche Anbauflächen werden immer seltener: Seit 1950 sind deutsche Streuobstwiesen aufgrund von Flächenversiegelungen und intensivierter Landwirtschaft um 80 % zurückgegangen – und zählen damit zu den am stärksten gefährdeten Biotopen Deutschlands (Quelle: Rote Liste BUNV).

Mit OSTMOST hat es sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, das wirtschaftliche Potential des heimischen Streuobstanbaus wieder zu steigern. Dafür zahlt das Unternehmen den traditionellen Landwirt/innen höhere Preise für ihre alten Apfelsorten, um so den Anbau wieder rentabler zu gestalten und die Artenvielfalt zu fördern.

Das Ostmost Wirkungsprinzip „Schutz durch Nutzung“

Streuobstwiesen sind eine besondere, naturverträgliche Anbauform der Landwirtschaft: Hier stehen verschiedenste Baumarten „verstreut“ auf der Wiese und sorgen so für hochdiverse Lebensräume, gesunde Böden und effiziente Klimaregulierung. Während in konventionellen Monokulturen selbst im Bio-Anbau zahlreiche Pestizide, Fungizide und Herbizide eingesetzt werden, kommen Streuobstwiesen ganz ohne solche Umweltgifte aus. Denn die dort angebauten traditionellen Apfelsorten sind weitaus resistenter gegen eine Vielzahl von Umwelteinflüssen – und bietet so die perfekte Basis für eine gesunde Artenvielfalt.

Doch die Bewirtschaftung ist aufwendiger als der monokulturelle Anbau. Die positiven Effekte von Streuobstwiesen gehen so im marktwirtschaftlichen Wettbewerb unter. Daher muss der Anbau für Landwirt/innen von Streuobstwiesen wieder lohnenswert gemacht werden – durch einen höheren Preis für ihre Produkte.

Deshalb nutzt OSTMOST ein Aufpreismodell, das den ökologischen Mehrwert der Streuobstwiese ins fertige Produkt einpreist. Durch den zusätzlichen Ertrag kann das Unternehmen faire Preise an die Landwirt/innen zahlen und sie so für die nachhaltige Bewirtschaftung angemessen vergüten.

Gleichzeitig setzt sich das Unternehmen gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein „Äpfel und Konsorten e.V.“ dafür ein, nachhaltige Obstanbauformen zu entwickeln und wirtschaftsfähig zu machen. So wird der Erhalt und die Neupflanzung von Wiesen im Osten Deutschlands gesichert.

Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen

Mit seinem Wirkungsprinzip „Schutz durch Nutzung“

  • Durch den Erhalt der Flächen und den nachhaltigen Obstanbau mithilfe kleiner Produzent/innen fördert das Unternehmen eine bessere, klimaschonende Ernährungsweise.
  • Die Förderung der Artenvielfalt und der komplexen Ökosysteme sorgt für eine bessere Lebensqualität – nicht nur für Menschen, sondern auch für die Tiere und Pflanzen, die die Anbauflächen bewohnen.
  • Durch das Aufpreismodell für Streuobst-Landwirt/innen werden regionale Infrastrukturen aufgebaut und gestärkt. Verbraucher/innen werden so sensibilisiert und zu nachhaltigerem Konsum motiviert.
SDG: Kein Hunger
SDG: Industrie
SDG: Nachhaltig
SDG: Leben an Land

Mit OSTMOST in eine nachhaltige Landwirtschaft investieren

Um das Unternehmenskonzept weiterführen und ausbauen zu können, wendet sich OSTMOST nun zum ersten Mal an die WIWIN Crowd:

Am 07. Juli startet das OSTMOST Crowdinvesting. Als Anleger/in erwerben Sie ein digitales Wertpapier und profitieren bis zum Ende der Laufzeit (30. Juni 2027) von einer Rendite in Höhe von 7 % p.a. Zusätzlich gewährt OSTMOST einen jährlichen Bonus, abhängig von der Anzahl der in einem Zinslauf verkauften Flaschen.

Mit den gesammelten Mitteln soll der laufende Betrieb sowie der Ausbau des Vertriebs finanziert werden, um so die Wachstumsstrategie des Unternehmens umzusetzen und die nationale Markenbekanntheit von OSTMOST zu steigern.

Gemeinsam mit OSTMOST fördern Sie so den nachhaltigen Anbau auf heimischen Streuobstwiesen – und investieren in eine regionale, zukunftsfähige Landwirtschaft.

OSTMOST Wachstumsfinanzierung

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