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Best Practice Balkonkraftwerk: Installation leicht gemacht

Autor/in:
WIWIN - Nachhaltig investieren
5 Minuten Lesezeit
Ein einzelnes Solarmodul befestigt an einem Balkon

Mit dem eigenen Balkonkraftwerk lässt sich nachhaltiger Strom für den Eigenbedarf produzieren und dabei noch Geld sparen. In unserem vorherigen Blogbeitrag zu diesem Thema haben wir dir alles Wichtige rund um Balkonkraftwerke erklärt. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du dein Balkonkraftwerk am besten installierst, was es dabei zu beachten gilt und warum es sich jetzt besonders lohnt, eine Mini PV-Anlage anzuschaffen.

Warum lohnt sich ein Balkonkraftwerk?

Mieter/innen sowie Eigentümer/innen können gleichsam von Balkonkraftwerken profitieren. Durch die Stromerzeugung in Eigenregie kann man sich zumindest teilweise unabhängig von hohen Energiepreisen machen. Und je mehr Personen eine Mini-Solaranlage besitzen, desto besser ist es auch für den Strommix, da überschüssig erzeugter Strom ins öffentliche Netz eingespeist und so für alle Verbraucher/innen mehr grüner Strom zur Verfügung steht.

Bisher waren Balkonkraftwerke mit einer Leistung von maximal 600 Watt für den Privatgebrauch und ohne größere Auflagen zugelassen. Dieser Wert bezieht sich auf den Wechselrichter, der die Einspeisung der Module beschränkt. Mit dem Solarpaket I der Bundesregierung sind allerdings einige Änderungen bereits in Kraft getreten bzw. geplant. So sollen nun auch Wechselrichter mit 800W Leistung vereinfacht angemeldet werden können. Zudem muss nicht mehr zwangsweise ein digitaler Stromzähler eingebaut werden. Alte Ferraris-Stromzähler laufen bei der Einspeisung dann einfach rückwärts. Eine weitere Erleichterung: Die Anmeldung beim Netzbetreiber soll entfallen und die Eintragung ins Marktstammdatenregister auf wenige, simple Daten beschränkt werden.

Du bist dir noch unsicher? Ob sich ein Balkonkraftwerk für dich lohnt, kannst du ganz einfach in einem kurzen Online-Check herausfinden.

Anbringung eines BKW-Moduls an einem Balkon

So funktioniert die Installation

Vorab ist es wichtig, das richtige Balkonkraftwerk zu finden. Je nach Anforderung und Belieben findest du online Module in den verschiedensten Größen und Ausführungen. Auch der Preis spielt sicherlich in vielen Fällen eine Rolle. Hierbei solltest du aber bedenken, dass du mit einem Balkonkraftwerk eine Investition tätigst, die sich relativ schnell rentieren kann. Außerdem unterstützen fast alle Bundesländer sowie viele Kommunen die Anschaffung von Balkonkraftwerken. Eine aktuelle Übersicht über Förderprogramme findest du hier.

Darstellung des neuen BKW 2er-Moduls im WITURA Shop

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Solltest du dein passendes Balkonkraftwerk gefunden, die nötigen Formalitäten abgehakt haben und jetzt vor der Installation stehen, dann haben wir ein paar Tipps für dich. Zunächst solltest du dir Gedanken darüber machen, wo du dein(e) Solarmodule(e) am besten platzieren kannst. Idealerweise richtest du dein Balkonkraftwerk nach Süden bzw. Südwesten aus. Sollte dies nicht möglich sein, brauchst du dir nicht den Kopf zu zerbrechen. Selbst bei einer kompletten Nordausrichtung werden bei einer Installation mit 0°-Neigungswinkel noch immer über 85 % der maximal erzielbaren Leistung produziert. Eine Ostausrichtung der Module ist meist vorteilhaft, wenn der Stromverbrauch am Morgen höher ist. Bei einem höheren Stromverbrauch am Abend hingegen ist eine Westausrichtung sinnvoller, da dann mehr nutzbarer Solarstrom produziert wird. Letztendlich hängen die Ausrichtung und Positionierung deines Balkonkraftwerks aber von deiner Wohnsituation ab. Je nachdem, ob du beispielsweise in einer Mietwohnung im ersten Stock, in einem Einfamilienhaus oder einem Reihenhaus wohnst, sind deine Möglichkeiten entweder begrenzt oder weitaus größer. Aspekte wie Schattenwurf durch Gebäude oder Bäume sowie die lokale Wetterlage sollten ebenso beachtet werden. Die eigentliche Installation deiner Mini-Solaranlage ist im Prinzip kinderleicht. Beachte, dass du besonders bei der Anbringung am Balkon bzw. der Fassade darauf achten musst, dass die Module korrekt befestigt sind.

Erklärung der Funktion eines Balkonkraftwerks

Das Prinzip eines Balkonkraftwerks einfach erklärt. Grafik: sanier.de

Zunächst kannst du damit beginnen, die Solarmodule an den Wechselrichter anzuschließen. Möglicherweise musst du diesen Schritt bereits während der Installation der einzelnen Module durchführen. Die Solarmodule erzeugen Gleichstrom und verfügen daher jeweils über ein Kabel für den Plus- und Minuspol. Diese Kabel sind mit verpolungssicheren Steckern ausgestattet und werden an den entsprechenden Eingängen des Wechselrichters angeschlossen.

Nun kannst du die gesamte Anlage über das Stromkabel an das hauseigene Stromnetz anschließen. Jetzt kannst du dich eigentlich schon zurücklehnen und auf die Kraft der Sonne vertrauen. Wenn die Stromerzeugung gut funktioniert, kannst du mit deiner Solaranlage locker den Jahresverbrauch deines Kühlschranks oder deiner Waschmaschine reinholen.

Rückseite von zwei BKW-Modulen
Vorderseite von zwei BKW-Modulen

Wie geht es nach der Installation weiter?

Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen ist, musst du erst einmal nichts weiter tun. Sollte etwas nicht funktionieren oder die Stromeinspeisung fehlschlagen, kannst du dich mit dem Stromanbieter bzw. deinem Netzbetreiber in Verbindung setzen. Wenn du deinen Stromertrag messen möchtest, eignen sich dafür handelsübliche WLAN-Steckdosen oder günstige Strommessgeräte.

Es ist empfehlenswert, deine Solarmodule regelmäßig zu reinigen, besonders, wenn diese grob verschmutzt sind. Damit kannst du ihre Effizienz und Leistungsfähigkeit maximieren, um so die bestmögliche Stromerzeugung aus Sonnenenergie zu gewährleisten. Nutze dafür unbedingt nur Wasser oder neutrale Reinigungsmittel. So hältst du dein Balkonkraftwerk für lange Zeit auf dem besten Stand.

Ein Balkonkraftwerk hat eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren. Du hast mit der Installation also bis weit in die Zukunft vorgesorgt. Dennoch ist zu erwarten, dass in den kommenden Jahren immer effizientere und leistungsstärkere Anlagen auf den Markt kommen werden. Ab wann sich ein Wechsel dann wirklich lohnt, hängt immer ganz vom eigenen Bedarf und dem jeweiligen Kosten-Nutzen-Verhältnis ab.

Wenn du bereits eine Mini PV-Anlage besitzen solltest, kannst du stolz auf dich sein! Du produzierst nicht nur deinen eigenen Strom, sondern beteiligst dich aktiv an der Energiewende. Falls du noch keine Solarmodule hast, dir nach diesem Artikel nun aber unbedingt ein Balkonkraftwerk zulegen möchtest, haben wir etwas für dich: Nimm jetzt an unserem Gewinnspiel teil und gewinne eines von 30 Balkonkraftwerken im Wert von 420 Euro!

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