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3 Fragen, 3 Antworten…mit Daniel Güttinger von Wi IPP

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Autor/in:
WIWIN - Nachhaltig investieren
3 Minuten Lesezeit

Werbemitteilung. Keine Anlageberatung.

Daniel Güttinger ist Geschäftsführer der Wi IPP, einer Beteiligungs- und Betreibergesellschaft von Wind- und Solarenergieanlagen. Zuletzt hatten wir mit ihm darüber gesprochen, warum Crowdinvesting eine so wichtige Finanzierungsform für den EE-Betreiber ist. Diesmal wollten wir genauer wissen, wie das Wi IPP Portfolio aussieht und warum es sich lohnt, neben dem Neubau und Repowering von Windkraftanlagen auch bestehende Anlagen anzukaufen.

Viele der WIWIN-Investor/innen begleiten uns bereits seit einigen Jahren und haben dabei mehrfach in Projekte der Wi IPP investiert. Was sind aus deiner Sicht die entscheidenden Faktoren, die eine so langjährige und vertrauensvolle Beziehung ermöglichen? 

Daniel: Entscheidend für das Vertrauen ist aus meiner Sicht, dass wir ein ganz klares Ziel haben – den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben – und wir dieses Ziel konsequent und erfolgreich umsetzen. 

Ein ganz wesentlicher Faktor ist dabei auch unser Track Record: Seit 2019 haben wir mit WIWIN bereits 25 Crowdinvestings erfolgreich umgesetzt, mehr als eine Million Euro an Zinsen ausgezahlt und fällige Projekte fristgerecht beendet sowie vollständig an die Investorinnen und Investoren zurückgeführt*. Das schafft Verlässlichkeit und ist aus unserer Sicht eine zentrale Grundlage für langfristiges Vertrauen. Viele unserer Investorinnen und Investoren begleiten uns deshalb bereits über mehrere Projekte hinweg und haben wiederholt investiert. Genau das ist ein Zeichen dafür, dass Transparenz, Planbarkeit und die tatsächliche Umsetzung unserer Projekte überzeugen.

Außerdem haben wir in den vergangenen Jahren umfangreiche Erfahrungen in Ankauf, Verwaltung und Optimierung von grünen Energieparks gesammelt und unsere Expertise unter Beweis gestellt. Inzwischen umfasst unser Portfolio mehr als 50 Windkraftanlagen und 43 Solaranlagen. Um unsere eigene Wirtschaftlichkeit sicherzustellen, ist uns ein ausgewogenes Portfolio sehr wichtig. Deswegen engagieren wir uns sowohl für Wind- als auch Solarenergie, setzen Neubau- sowie Repoweringprojekte um und kaufen bestehende Anlagen zu. Das zeigt sich auch in unserer Projektpipeline: Alleine in diesem Jahr beteiligen wir uns an drei Energiewende-Projekten mit insgesamt 15 Windenergieanlagen – mit einem gesamten Projektvolumen von rund 205 Millionen Euro.

* Alle bis zum 27.04.2026 fällig gewordenen Projekte wurden fristgerecht und vollständig zurückgeführt. Frühere Wertentwicklungen, Rückzahlungen und Zinsausschüttungen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung anderer Projekte.

Geschäftsführung Wi IPP

Alleine in diesem Jahr beteiligen wir uns an drei Energiewende-Projekten mit insgesamt 15 Windenergieanlagen – mit einem gesamten Projektvolumen von rund 205 Millionen Euro.

– Daniel Güttinger, Geschäftsführer Wi IPP

Warum ist es für euch neben Neubau und Repowering sinnvoll, bestehende Windkraftanlagen zu kaufen?

Daniel: Für uns sprechen mehrere Gründe für den Kauf einer Bestandsanlage. Zum einen können wir mit der Anlage sofort ab Kauf Einnahmen erzielen. Selbst wenn alle Genehmigungs- und Bauschritte perfekt laufen, braucht es bei Repowering- und Neubauprojekten naturgemäß etwas Zeit, bis Strom geliefert und Einnahmen generiert werden können. Bei einer Bestandsanlage hingegen starten wir mit laufendem Cashflow. Unterliegt sie noch der EEG-Einspeisevergütung, können wir die Erlöse exakt planen. Auch wenn die Anlage bereits in der Direktvermarktung ist, können wir sehr genaue Annahmen aufstellen, denn es liegt dann eine belastbare Ertragshistorie vor. 

Zum anderen befinden sich bestehende Anlagen oft an den besten Windrad-Standorten und die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger vor Ort ist hoch. Bevor wir eine bestehende Anlage kaufen, schauen wir uns diese Punkte genau an und unterziehen die Anlagen selbst natürlich auch einer technischen Prüfung.

Wie lange leben Windräder denn? Und wann ist es Zeit für ein Repowering?

Daniel: Windräder können auch nach 30 Jahren noch voll funktionsfähig sein und grünen Strom liefern. Aktuell kaufen wir beispielsweise zwei bestehende Windräder in Naurath. Das ältere der beiden wurde 2005 in Betrieb genommen. Bevor wir uns auf den Kauf geeinigt haben, wurde es einer erweiterten technischen Prüfung unterzogen, um die Funktionalität zu sichern. Hierbei wurde uns eine Restnutzungsdauer bis September 2032 bescheinigt, womöglich sogar darüber hinaus. 

Die technische Funktionsfähigkeit ist also der eine Punkt, der andere ist die Wirtschaftlichkeit. Nach bestehenden Gesetzen läuft die EEG-Förderung nach 20 Jahren aus. Dann wird das Repowering attraktiver. Denn moderne Anlagen liefern deutlich mehr Strom, sodass eine höhere Leistung sogar bei weniger Anlagen möglich wird. Deswegen haben wir uns zum Beispiel an der Mehringer Höhe für ein Repowering entschieden. Ist die Anlage nach dem Auslaufen der EEG-Förderung allerdings technisch einwandfrei und wirft Gewinne ab, kann es sinnvoller sein, mit dem Repowering noch zu warten. Genau das prüfen wir in unserem Portfolio regelmäßig und planen entsprechend voraus.

Vielen Dank für die spannenden Einblicke, Daniel!

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