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Investments: Nachhaltigkeit schafft Wachstum

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WIWIN - Nachhaltig investieren
3 Minuten Lesezeit

Was früher vor allem dem Image zugute kam, ist heute ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen: Nachhaltigkeit schont Ressourcen, stärkt die Resilienz und kann die Bewertung von Unternehmen verbessern. Davon können Investor/innen direkt profitieren.

Lange Zeit galten ökologische Konzepte als kostspielige Alternative zur effizienten Massenproduktion. Das galt für beinahe jeden Bereich von der Landwirtschaft bis zur Textilindustrie. Heute zeichnet sich ein anderes Bild. Die Landwirtschaft ist dafür ein gutes Beispiel: Während konventionelle Betriebe unter den steigenden Düngemittelpreisen leiden, profitieren Bio-Produzenten von ihrer Unabhängigkeit. 

Der vermeintliche Nachteil wird zum Wettbewerbsvorteil – und Nachhaltigkeit zum Wachstumstreiber.

Einer aktuellen KPMG-Studie zufolge verknüpfen 75 Prozent der europäischen Unternehmen Nachhaltigkeit direkt mit finanzieller Performance. Das verdeutlicht, dass Umweltschutz heute auch aus wirtschaftlichen Gründen mitgedacht werden muss. Laut KPMG-Studie investiert jedes dritte Unternehmen bereits mehr als 10 Prozent ihrer Gesamtinvestitionen in Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Dadurch erhalten Unternehmen drei große Vorteile:

1. Der Ressourcenverbrauch sinkt

Ein ressourcenschonender Betrieb reduziert den Materialverbrauch und senkt dadurch Kosten. Investieren Unternehmen in moderne Technologien und Praktiken, die beispielsweise den Energieverbrauch reduzieren, wird der Einsatz fossiler Brennstoffe wie Gas oder Öl reduziert. Dadurch profitieren sie langfristig von niedrigeren Energiekosten und einer geringeren Abhängigkeit von globalen Entwicklungen.

Zudem gewinnt die Kreislaufwirtschaft mit Recycling-Produkten und Mehrwegverpackungen vor allem in der Lebensmittelindustrie zunehmend an Bedeutung, da sie die Abfallproduktion reduziert. In der Produktion kommen gleichzeitig immer mehr erneuerbare Rohstoffe zum Einsatz, etwa Holz, Raps oder Hanf. Holz wird unter anderem zum Bauen verwendet, Raps zur Herstellung von Biodiesel und Hanf für die Textilindustrie.

2. Die Widerstandsfähigkeit steigt

Viele Nachhaltigkeitsmaßnahmen können auch die Resilienz von Unternehmen stärken. Setzt ein landwirtschaftlicher Betrieb zum Beispiel auf ökologische Praktiken, eine eigene Solaranlage und kurze Lieferketten, ist er deutlich autarker und unabhängiger von globalen Krisen als ein konventioneller Betrieb. Letzterer ist aktuell stark den volatilen Gas- und Öl-Preisen ausgesetzt: Durch den Nahost-Konflikt sind die Preise für fossile Brennstoffe in die Höhe geklettert. In der Folge wurden Dünger und Sprit deutlich teurer.

3. Die Bewertung kann sich verbessern

Verbindliche Klimaziele, die Einführung einer CO₂-Bepreisung sowie Vorgaben auf EU-, Bundes- und Landesebene sorgen dafür, dass nachhaltige Praktiken für Unternehmen auch in Zukunft immer wichtiger werden. Der Druck steigt, neue Lösungen zu entwickeln – zum Teil werden ganze Wertschöpfungsketten neu gedacht.

Um Nachhaltigkeit für Investor/innen messbar zu machen, wurden die sogenannten ESG-Kriterien eingeführt. ESG steht für: Environmental, Social und Governance. Unternehmen werden in allen drei Kategorien bewertet: der Umwelteinfluss, zum Beispiel durch CO₂-Emissionen und den Einsatz von Ressourcen; soziale Standards wie Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit; und die Unternehmensführung, etwa im Hinblick auf Compliance und transparente Entscheidungsstrukturen.

Auf dem Markt wächst die Nachfrage nach Unternehmen mit guten ESG-Bewertungen. Immerhin fordern Großkunden oftmals ESG-Daten von ihren Zulieferern an. Banken lassen ESG-Ratings in Kreditentscheidungen einfließen. Zudem verbietet eine EU-weite Anti-Greenwashing-Richtlinie unbelegte Umweltaussagen ab September 2026. Dadurch entsteht ein zusätzlicher struktureller Anreiz für Unternehmen, nachhaltiger zu wirtschaften.

Ein Praxisbeispiel: Lemonaid

Der Hamburger Limonadenhersteller Lemonaid zeigt, wie Nachhaltigkeit als zentrales Geschäftsmodell in der Praxis aussehen kann: Die Marke produziert Bio-Limonaden und Eistees aus fair gehandelten Zutaten. Dabei stehen transparente Lieferketten und soziale Auswirkungen im Fokus. Über die Lemonaid & ChariTea Foundation fließt ein Teil der Gewinne in soziale Projekte in den Rohstoff-Anbauregionen.

Bei Lemonaid wird deutlich, wie ein nachhaltiger Ressourcenverbrauch durch ökologische Landwirtschaft, eine höhere Resilienz durch transparente Lieferketten sowie eine starke Innovationskraft durch die Verbindung von Produkten mit sozialem Impact aussehen kann. Über WIWIN könnt ihr selbst Teilhaber/innen von Lemonaid werden und von dem nachhaltigen Wachstumsmarkt profitieren. 

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Warnhinweis beachten.

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Mindestanlage
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Verzinsung
5,00 % p. a. + Bonus
Laufzeit
31.08.2035
Art
Kryptowertpapier

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91/100

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